LOGINFünf Jahre in der Hölle für ein Verbrechen, das sie nicht begangen hat. Ihr Verlobter hat ihre Familie abgeschlachtet, ihr Imperium gestohlen und sie perfekt reingelegt. Jetzt ist Elena Voss frei … und brennt auf Rache. Um Marcus zu vernichten, wird sie selbst zum Monster. Verkleidet als Mann infiltriert sie die brutale Shadow Veil Academy – eine geheime Bergfestung, die Rekruten durch Schmerz, Strafe und unvorstellbare Prüfungen zu Elite-Assassinen formt. Vom allerersten Augenblick an durchschaut Damien Kane – der gefürchtetste Ausbilder der Akademie, bekannt als The Reaper – ihre Lügen. Er verrät sie nicht. Er beansprucht sie. Jede brutale Trainingseinheit wird zu seiner Ausrede, sie zu brechen. Er drückt sie auf die Matten, reißt ihre Bandagen weg und bestraft die feuchte, geheime Hitze zwischen ihren Schenkeln. Mit dunkler Samtstimme knurrt er ihr ins Ohr: „Diese Lippen … diese Titten … diese enge kleine Pussy … jeder Zentimeter von dir gehört jetzt mir, kleine Lügnerin.“ Er wird sie trainieren, ohne Gnade zu töten. Er wird ihren Körper mit rauen Händen und dunkleren Begierden ruinieren, bis sie tropft, bettelt und vollkommen süchtig nach ihrem psychopathischen Ausbilder ist. Während Geheimnisse ans Licht kommen und Feinde näher rücken, erkennt Elena, dass die gefährlichste Bedrohung nicht ihre Rache ist … sondern der besessene Monster, der sie an sein Bett ketten und sinnlos ficken wird, bevor er sie jemals gehen lässt. „Lauf, wenn du willst, kleines Gespenst. Aber wenn ich dich fange, sorge ich dafür, dass der einzige Name, den du schreist, meiner ist.“
View MoreDie Dunkelheit lichtete sich langsam über dem Tal.Elena lehnte mit dem Rücken an der Kiefer, die Knie angezogen, und beobachtete, wie sich der industrielle Nebel am Horizont im wechselnden Licht in deutliche Formen auflöste. Die Anlage war noch zu weit entfernt, um Details zu erkennen, aber sie war nicht mehr nur ein Schimmer. Sie hatte Konturen. Sie hatte Gewicht. Irgendwo innerhalb dieser Konturen war Sofia wach, versuchte zu schlafen oder starrte durch das, was in dem abgesperrten Flügel als Fenster diente, in denselben farblosen Himmel.Damien kam von der letzten Kurve der Laufbahn zurück und hockte sich neben sie. Er sagte nicht sofort etwas. Er ließ sich einfach nieder, so nah, dass sich ihre Schultern fast berührten, und folgte ihrem Blick ins Tal.„Das Zeitfenster hält noch“, sagte er nach einer Weile. „Aus dieser Entfernung ist keine Veränderung der äußeren Rotation erkennbar. Wir werden uns bei Tageslicht nähern, um dies zu bestätigen.“Elena nickte. Die Information lastete
Die letzte Anflugposition war ein schmaler Felsvorsprung mit Blick auf ein flaches Tal, abgeschirmt von dichtem Kiefernwald und weit genug von der Anlage entfernt, dass das schwache Industrielicht am Horizont nur ein blasser Fleck vor der Dunkelheit war. Damien hatte ihn wegen der guten Sichtverhältnisse und des einzigen Zufahrtswegs gewählt, der sich gut aus der Deckung beobachten ließ. Das Fahrzeug stand unter den Bäumen, der Motor war kalt, alle reflektierenden Oberflächen trüb.Elena saß auf einem umgestürzten Baumstamm, den Rücken an einen dicken Stamm gelehnt, die Pistole quer über den Oberschenkeln, und beobachtete, wie Damien die letzte Durchsuchung des Geländes abschloss. Die neuen Informationen über Sofias verschärfte Haftbedingungen lasteten schwer auf ihr. Ebenso wie das Wissen, dass Marcus aktiv Spuren zog, die sie eines Tages erreichen könnten. Die erzwungene Partnerschaft hatte die letzten Illusionen von getrenntem Risiko zerstört. Was blieb, waren sie beide, das sich v
Das erste Licht drang schwach und farblos durch die Ritzen des vernagelten Fensters.Elena erwachte vom leisen Geräusch Damiens, der ein letztes Mal die Außenfassade überprüfte. Die Betonhülle hatte die Nacht überstanden. Keine Motorengeräusche. Keine Schritte. Nur der Wind, der über den Hang strich, und die Restkälte, die sich im Boden festgesetzt hatte. Sie setzte sich auf, tastete ihr Handgelenk ab und stellte fest, dass es fast wieder normal war. Das Gelenk brauchte den Verband nicht mehr zur Unterstützung – nur noch die Erinnerung an die Verletzung und die Gewohnheit der Vorsicht.Damien kam zurück, verriegelte die Tür erneut und hockte sich mit einem kleinen, gefalteten Päckchen Papieren, das er ihr am Abend zuvor nicht gezeigt hatte, vor sie.„Während meiner Wache habe ich alle Informationen des letzten Kontakts geprüft“, sagte er. „Es gibt mehr Informationen über die Einrichtung als den Rotationsplan. Ich habe sie zurückgehalten, bis wir beide wach und unbesorgt waren. Sie müs
Die Betonhülle bot zwar wenig Schutz vor der Kälte, aber es reichte aus.Elena saß mit dem Rücken an der Wand, die Pistole in Reichweite, und beobachtete Damien durch die schmalen Spalten des vernagelten Fensters, wie er die letzten Kontrollgänge um das Gelände herum abschloss. Die erzwungene Partnerschaft hatte sich wie eine zweite Haut um sie gelegt – keine getrennten Bewegungen mehr, kein Halten von Positionen mehr allein. Jede Entscheidung wurde nun gemeinsam getroffen.Damien kam vom Fenster zurück und hockte sich vor sie. Das Dämmerlicht zeichnete die harten Züge seines Gesichts nach.„Wir haben ein Problem, das nicht länger nur theoretischer Natur ist“, sagte er. „Während ich den letzten Kontakt herstellte, registrierte ein zweiter Kanal Aktivitäten auf Marcus’ Seite. Er betrachtet die vorherige Aufklärung nicht länger als zufälliges Rauschen. Er hat eine formelle interne Untersuchung der Sicherheitslücken in seinem Netzwerk eingeleitet. Und er hat begonnen, Fragen zur Akademie











