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Kapitel 4

Author: Summer
In meinem früheren Leben starb ich wegen dieser Lüge.

Ich wusste nichts davon. Als Dominic mich holte, ahnte ich nicht, welche Last man mir aufgebürdet hatte. Ich versuchte, mich zu verteidigen, aber er ließ mich nie zu Wort kommen. Er ließ mich von seinen Männern einfach in den Kofferraum eines Cadillac stecken und nach Mexiko verschiffen.

Aber diesmal war es anders.

Diesmal hatte ich Zeugen.

Evelyn legte auf. Dominic zögerte keine Sekunde.

Er schlug mir mit dem Handrücken so hart ins Gesicht,
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    Er sah anders aus, dünner, älter. Sein Gesicht hatte Falten, die vorher nicht da gewesen waren. Seine Augen waren hohl, als hätte man ihn von innen ausgehöhlt. Seine Hände hörten nicht auf zu zittern.„Scarlett“, sagte er, als ich die Tür öffnete – nur meinen Namen, wie ein Gebet.Ich ließ ihn nicht herein. Ich stand in der Tür, die Arme verschränkt. Die Kette war noch vorgelegt.„Ich weiß jetzt alles“, sagte er. Seine Stimme war rau. „Ich weiß, was sie dir angetan hat. Was ich dir angetan habe. Ich war blind, dumm. Ich habe jede Lüge geglaubt, die sie mir erzählt hat.“„Du hast mein Leben ruiniert“, sagte ich. „Du hast mich vor Millionen Menschen gedemütigt. Du hast mich von deinen Männern auf der Straße ausziehen lassen. Du wolltest mich nach Mexiko schicken.“Er zuckte zusammen, als hätte ich ihn geschlagen. „Ich weiß.“„Du hast mich beinahe umbringen lassen.“„Ich weiß.“ Seine Stimme brach. „Und ich werde den Rest meines Lebens damit verbringen, es wiedergutzumachen. Komm mit mir z

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    In meinem früheren Leben starb ich wegen dieser Lüge.Ich wusste nichts davon. Als Dominic mich holte, ahnte ich nicht, welche Last man mir aufgebürdet hatte. Ich versuchte, mich zu verteidigen, aber er ließ mich nie zu Wort kommen. Er ließ mich von seinen Männern einfach in den Kofferraum eines Cadillac stecken und nach Mexiko verschiffen.Aber diesmal war es anders.Diesmal hatte ich Zeugen.Evelyn legte auf. Dominic zögerte keine Sekunde.Er schlug mir mit dem Handrücken so hart ins Gesicht, dass mir schwarz vor Augen wurde. Blut füllte mir den Mund. „Du Miststück! Kein Wunder, dass du mir nicht sagen wolltest, wo sie war. Du wusstest genau, was du getan hast.“Der Schlag betäubte mich. Meine Ohren klingelten. Ich spürte, wie meine Wange anzuschwellen begann.Ich starrte ihn an, als hätte er den Verstand verloren. Vielleicht hatte er das.Ich wusste, dass Dominic dumm war. Sonst hätte Evelyn nicht so lange hinter seinem Rücken herumtreiben können. Sie hatte ihn jahrelang belogen, un

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