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Kapitel 3

مؤلف: Waldgrün
Wie hatte ich früher nie bemerkt, dass dieser Mann sogar ziemlich niedlich aussah, wenn er verlegen war?

Ich bemerkte, dass Felix Bergs Kragen verrutscht war, und streckte die Hand aus, um ihn für ihn zu richten.

„Nicht anfassen.“

Die tiefe, kalte Warnung erklang über meinem Kopf.

Sehr heftig.

Ich erstarrte sofort und dachte an die Live-Kommentare, die eben gestritten hatten.

Stimmt. In diesen drei Jahren hatte ich Felix Berg nie ein freundliches Gesicht gezeigt. Mira Weber dagegen war wie eine kleine Sonne gewesen, die ihn immer warmherzig ermutigte, aus seinen Schatten herauszutreten.

Dass Felix Berg mich hasste, war eigentlich normal.

Ich lächelte selbstironisch, zog meinen halb erhobenen Arm zurück und sagte:

„Mach bitte die Tür zu, wenn du gehst. Ich will schlafen.“

Der Mann schloss die Tür, ging aber nicht. Stattdessen kam er langsam auf mich zu.

Sein heißes Keuchen wurde immer deutlicher, und seine Augenränder waren vor Zurückhaltung erschreckend rot.

Endlich merkte ich, dass etwas nicht stimmte.

„Felix Berg, was ist los mit dir? Hast du Fieber?“

Live-Kommentare:

[Genauer gesagt: Er ist heiß ... Nein, Nebenheld, lieb sie bitte nicht so sehr. Die Nebenfigur hat nur aus Langeweile ein bisschen geflirtet, und du bist direkt so begeistert, dass deine Hitze vorgezogen wurde.]

„Hitze?“

Ich murmelte vor mich hin.

Wir waren seit drei Jahren verheiratet. Warum hatte ich nie gewusst, dass Felix Berg auch eine Hitze hatte?

Live-Kommentare:

[Die Nebenfigur ist auch dumm. Sie dachte tatsächlich immer, der Nebenheld sei rein und enthaltsam. Bitte, er ist ein Incubus, okay? Außerdem hast du eine so gute Figur und bist die Schönste im ganzen Buch. Er wollte dich nur nicht zwingen.]

[Früher hat Felix Berg während seiner Hitze immer heimlich eines deiner Kleidungsstücke genommen, das direkt auf der Haut lag, und sich vorher versteckt, damit du ihn nicht siehst.]

[Der Kommentar oben erinnert mich daran: Diese Kleidungsstücke waren auch ganz schön bemitleidenswert. Sie wurden von dem außergewöhnlich begabten Nebenhelden fast durchgescheuert ... ]

Ich starrte benommen auf die vorbeiziehenden Live-Kommentare, als sähe ich einen Bildschirm voller Pixelzensur.

Hatte er mich eben nicht anfassen lassen, weil er in der Hitze war?

Felix Berg vergrub sich schwer atmend in meiner Halsbeuge und rieb sich immer wieder an mir.

Seine kühle weiße Haut überzog sich mit einer feuchten Röte, gefärbt von Verlangen, wodurch seine sonst so unnahbare Kälte geschwächt wurde.

Früher hatte ich nur daran gedacht, Mira Weber zu bekämpfen und mir meinen Jugendfreund Tim Vogel zurückzuholen. Ich hatte Felix Berg nie wirklich angesehen.

Ich hatte nicht gewusst, dass dieser Mann so gut aussehen konnte.

Seine Gesichtszüge waren feiner als die von Fernsehstars.

„In der Schublade ... im Arbeitszimmer sind Medikamente und Spritzen. Hol sie ...“

Felix Bergs Stimme kam stoßweise. Hilflos versuchte er, die Muster und Schuppen zu verbergen, die nach und nach auf seinem Körper sichtbar wurden.

Ich sah auf die Lippen des Mannes, die er vor äußerster Zurückhaltung blutig gebissen hatte, und auf sein schweißnasses Hemd, das an seinem Körper klebte und die Linien seiner Bauchmuskeln so deutlich nachzeichnete, dass einem das Blut heiß wurde ...

Plötzlich änderte ich meine Meinung.

Drei Jahre allein im leeren Schlafzimmer. Meine Begierde war zwar nicht so groß wie die eines Incubus.

Aber immerhin war ich ein normaler Mensch.

Zwar stand im ersten Artikel unseres Ehevertrags, den ich selbst geschrieben hatte: keine Gefühle, nur Geld, und es ist streng verboten, die Notlage des anderen auszunutzen.

Aber ich war nun einmal eine moralisch verdorbene böse Nebenfigur. Warum sollte ich mich an Treue und Glauben halten ...

Nachdem ich das begriffen hatte, klopfte ich dem Mann leicht auf die Wange und flüsterte:

„Felix Berg, denk daran, sanft zu sein.“

„Fass mich nicht an. Schmutzig ...“

Felix Berg zitterte am ganzen Körper wegen meiner Berührung, hielt aber immer noch an seiner letzten Grenze fest.

„Aber ich will ...“

Ich zog den Bademantel aus, wischte mit der Fingerspitze das Blut von seinen Lippen, stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn.

Live-Kommentare:

[Was ist hier los? Die Nebenfigur geht tatsächlich in die Offensive.]

[Dieses Klopfen auf die Wange, aaaaah, so verführerisch, ich bin erledigt! Hey, brauchst du noch einen Hund?]

[Liebe aus Hass – das ist Gift. Aber manchmal auch göttliche Ware!]

[Mit aufgeregtem Herzen und zitternden Händen: Wird unser böses Ehepaar endlich bis zum Hass lieben?]

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