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13

Author: Lady-Noir
last update publish date: 2026-07-02 16:01:21

Kapitel 13

Die Tür der Damentoilette schloss sich leise hinter Aurora.

Sobald sie sich vergewissert hatte, dass niemand außer ihr dort war, ging sie mit hastigen Schritten zum Waschbecken und umklammerte die kühle Marmorkante so fest, dass ihre Fingerknöchel weiß hervortraten. Ihr Atem ging noch immer unregelmäßig, nachdem sie vor wenigen Minuten Ethans Wagen verlassen hatte.

Aurora blickte ihrem Spiegelbild entgegen.

Ihr Haar war leicht zerzaust. Ihre Lippen waren noch immer zart gerötet von d
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    Die Uhr an der Wand im Wohnzimmer der Calloway-Villa zeigte bereits fünf Uhr nachmittags, doch die Atmosphäre in dem luxuriösen Anwesen war erdrückend. Richard saß in seinem Ledersessel, den Blick fest auf die große Eingangstür gerichtet, während seine Finger rastlos auf den Tisch tippten. Sean, sein Sicherheitschef, hatte ihm gerade telefonisch berichtet, dass die Rückverfolgung des Taxis, das Aurora mitgenommen hatte, in einer Sackgasse geendet war, da der Fahrer nicht über eine offizielle Fahrdienst-App fuhr.Das Geräusch schwerer Schritte hallte aus dem Eingangsbereich wider. Ethan trat ein; er sah erschöpft aus, wirkte jedoch ungewöhnlich angespannt. Er versuchte, eine ruhige Miene zu bewahren, obwohl sich das Telefon in seiner Kimonotasche—auf dem er Auroras Nummer blockiert hatte—noch immer glühend heiß anfühlte.„Dad, was ist los? Du siehst furchtbar aus“, fragte Ethan, während er seinen Krawattenknoten lockerte. Er bemühte sich um einen beiläufigen Tonfall, als hätte er keine

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    Die Vibration des Telefons unter dem Kissen fühlte sich an wie ein Stromschlag, der Aurora schlagartig aus ihrem tiefen Schlaf riss. Sie blinzelte und versuchte, die Fragmente ihres Bewusstseins nach einer langen, erschöpfenden Nacht zu sammeln. Ihr Kopf fühlte sich leicht schwer an, und ihr Körper—besonders ihre Körpermitte—pochte noch schwach. Sie griff unter das Kissen und fand ihr aufleuchtendes Telefondisplay, das den Namen „Ethan“ mit einem Videocall-Symbol anzeigte.Aurora blickte auf die andere Seite des Bettes. Sie war leer. Richard war nicht mehr da. Sie holte tief Luft und versuchte, ihre Stimme zu festigen, bevor sie mit dem Finger über den Bildschirm strich. In dem Moment, als die Verbindung aufgebaut wurde, stockte ihr der Atem.Auf dem Bildschirm sah Ethan völlig aufgelöst aus. Seine Haare waren zerzaust, zerzaust vom starken Wind, und seine Augen waren blutunterlaufen, glühend vor Wut und Herzschmerz. Der Hintergrund hinter ihm war kein Schlafzimmer, sondern der offene

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    Kapitel 97Ein Hauch von morgendlichem Orange schlich sich durch die Spalten der nicht ganz zugezogenen Verdunkelungsvorhänge und beleuchtete den feinen Staub, der in der Luft des Hauptschlafzimmers tanzte. Aurora schlief noch fest, ihr Gesicht wirkte so friedlich, obwohl die Spuren der Erschöpfung von der letzten Nacht noch deutlich um ihre Augen zu erkennen waren. Auf der anderen Seite des Bettes war Richard früher aufgewacht. Er hatte bereits geduscht, und der maskuline Duft von Sandelholmseife strömte von seinem Körper aus. An diesem Morgen trug er lediglich ein lässiges weißes Polohemd und Stoffhosen – ein stummes Statement, dass er heute nicht die Absicht hatte, einen Fuß ins Büro zu setzen.Richard starrte die Frau vor ihm mit einem Blick des vollständigen Besitzanspruchs an. Langsam zog er den Rand der Seidendecke weg, die den unteren Teil von Auroras Körper bedeckte. Seine Augen verengten sich, als er den Zustand dort unten sah. Auroras empfindlicher Bereich wirkte rötlich un

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    Kapitel 96Der Korridor im Obergeschoss des Calloway-Anwesens wirkte in der tiefen Nacht unheimlich. Ethan stand wie erstarrt vor der großen Teakholztür des Hauptschlafzimmers, seine Hände so fest geballt, dass seine Knöchel weiß wurden. Seine Augen starrten leer auf den vergoldeten Türknauf. Er versuchte, sein Ohr dagegen zu pressen, in der Hoffnung, etwas zu hören – vielleicht ein Stöhnen, das Rascheln der Bettlaken oder irgendetwas, das seinen Verdacht bestätigen konnte.Doch da war kein Laut. Totenstille.Verdammt! Warum muss die Tür ausgerechnet heute verschlossen sein?, fluchte Ethan in seinem Inneren. Seine Wut loderte auf, weil er am gestrigen Abend noch mühelos hineinspazieren konnte, während Richard tief und fest unter dem Einfluss der Droge schlief, doch heute war diese Tür wie eine Festung hermetisch abriegelt.Ethan begann unruhig im Flur auf und ab zu gehen. Seine in Hausschuhe gehüllten Schritte machten auf dem dicken Teppich keinen Laut, aber der Sturm in seinem Kopf t

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    Kapitel 95Schweiß rann Richard von der Stirn und durchnässte das seidene Bettlaken, das nun zerknittert und in Unordnung geraten war. Der Atem des Mannes ging gehetzt, schwer und stoßweise, während die Muskeln seiner Arme, die sein Körpergewicht über Aurora hielten, bis zum Äußersten angespannt waren. Seine Bewegungen, die anfangs rhythmisch gewesen waren, wurden zunehmend unkontrolliert, ein Zeichen dafür, dass er den Punkt seiner Selbstbeherrschung längst überschritten hatte.„Rory... ich... ich komme gleich“, flüsterte Richard mit einer Stimme, die vor aufkeimender Leidenschaft fast zu einer heiseren Spur verblasste.Als Aurora das hörte, legte sie ihre Stirn in Falten. Sie sah ihn mit einem Blick an, der schwer zu deuten war – eine Mischung aus Unzufriedenheit und einem Hunger, der noch immer nicht gestillt war. „Pathetisch!“, schnaubte sie und krallte ihre Finger fester in seine Schultern. „Nur deine Größe ist super size, aber in Wahrheit bist du im Bett so armselig!“Richard wa

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