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DOMINIC

Author: STEAMY WRIITE
last update publish date: 2026-09-24 19:49:58

Nur wenige Meter weiter sah ich eine dominante Frau, die ihren Sub an einem Halsband führte. Er trug außer dem Halsband nichts weiter als einen Penisring. Sie gingen an drei Leuten in normaler Clubkleidung vorbei – sexy, aber nichts, was auf BDSM hindeutete. Zwei Männer hinter ihnen waren wie ich gekleidet, in gut sitzenden, maßgeschneiderten Anzügen.

Da es mitten in der Woche und noch recht früh war, war der Club nicht so voll wie sonst. Ich sah nur wenige Bekannte, aber das war mir egal.

Ich wollte niemanden kennenlernen. Nicht heute Abend.

Nur wenige andere saßen im VIP-Bereich. Sie saßen in schattigen, dunklen Ecken, weit genug entfernt, um deutlich zu machen, dass sie ihre Privatsphäre suchten.

Das war gut so. Ich hatte keine Lust, mich mit anderen über gemeinsame Interessen zu unterhalten. Dafür war ich viel zu in mich gekehrt. Ich nahm auf einem ähnlichen Platz Platz und konzentrierte mich auf die Bühne, in der Hoffnung, dass die heutige Show mich ablenken würde.

Eine der Stammgäste des Clubs betrat die Bühne. Sie nannte sich Mistress Rose, obwohl ich schon vermutete, dass sie in Wirklichkeit Patty Reimbaum war, die Sekretärin des New Yorker Staatsanwalts. Sie trug eine Maske, die fast ihr ganzes Gesicht verdeckte, und ihr hellbraunes Haar war stets zurückgebunden, sodass man weder Frisur noch Länge erkennen konnte.

Sie war wunderschön. Ihre Figur war exquisit, ihr Körper straff und durchtrainiert, ganz so, wie man es von einer Domina erwarten würde. In der einen Hand hielt sie eine Peitsche.

Der Submissive, der mit ihr auf die Bühne kam, war jung. Ich kannte ihn nicht. Er trug keine Maske. Ich war schon länger nicht mehr hier gewesen, also war er vielleicht doch nicht so neu, wie er wirkte. Er war fit – was hier so ziemlich Standard war – und sein Körper war bis auf ein paar Piercings nackt. Mistress Rose war nicht dafür bekannt, Zeit zu verschwenden oder um den heißen Brei herumzureden. Als die Musik pulsierte, führte sie ihren Sub zum X in der Bühnenmitte und fesselte ihn – ein richtiges Spektakel. Ihre Hände glitten über ihn, und als sie innehielt, um ihn zu streicheln, konnte jeder die Vorfreude sehen, die seinen Körper bereits anspannte.

Andere im Publikum beobachteten das Ganze mit unterschiedlicher Begeisterung.

Ich gehörte nicht dazu.

Ich war… gelangweilt.

Sie war eine Künstlerin in dem, was sie tat, aber sie war vorhersehbar. Nichts an ihr war anders, außer ihrer Kleidung und ihrer Wahl der Subs. Sie brachte ihn fast an den Rand des Wahnsinns, hörte lächelnd zu, wie er bettelte, und ab und zu hielt sie inne und lächelte in die Menge. „Amüsierst du dich?“, schien sie zu fragen.

Nein. Tat ich nicht. Verärgert wandte ich den Blick ab und starrte stattdessen in die Menge, auf der Suche nach etwas, das ich nicht schon hundertmal gesehen hatte, nach etwas, das meine aufkeimende Frustration nicht noch verstärken würde. Etwas, das mich für eine Weile aus meinen Gedanken reißen würde.

Wie Aleena.

Sofort versuchte ich, den Gedanken an sie zu verdrängen, aber er ließ mich nicht los.

Die Gedanken an sie ließen mich nicht los.

Oben auf der Bühne peitschte die Domina ihren Sub aus, aber ich fühlte mich wie in einer anderen Welt, zurück in einem Restaurant, neben einem Mädchen aus Iowa mit großen Augen, und hörte ihr zu, wie sie von den albernen Dingen erzählte, die ihr an einem, wie sie es wohl nannte, ganz normalen Tag passiert waren.

Überall um mich herum frönten Menschen allen möglichen Lastern, manche im Verborgenen, manche nicht. Ein paar Meter entfernt lag eine Frau bäuchlings auf seinem Schoß, ihr Po nach oben gerichtet, während er rhythmisch mit der Hand auf sie einschlug. Ihr Stöhnen klang etwas zu gezwungen, um anziehend zu sein.

Nichts hier schien mich heute Abend anzuziehen.

Meine Gedanken wanderten zurück zu dem Mädchen von vorhin, und um mich abzulenken, konzentrierte ich mich wieder auf den Mann und seine auserwählte Spielgefährtin für die Nacht.

Ihr Haar war dunkel und lockig, nicht ganz so üppig und dicht wie Aleenas. Ihre Haut hatte zwar einen glatten, warmen Ton, sah aber eher aus wie das typische Gold eines Solariums als nach einer natürlichen Bräune. Trotzdem…

Ich stellte mir vor, wie ich in genau dieser Position lag und die Frau, die auf meinem Schoß lag, Aleena war. Mein Penis war fast steif, das Blut strömte mir in die Adern, als sich dieses Bild in mir festsetzte. Ihre Haut wäre seidenweich und glatt. Sie wäre noch nie versohlt worden, das wusste ich bereits. Ich würde langsam anfangen…

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