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Kapitel 8: Der Ehevertrag

Auteur: Gift
last update Date de publication: 2026-10-29 16:37:29

Ilyses Sicht

Ich blieb nicht, um mir anzuhören, was Neriah als Nächstes sagen wollte.

„Haltet sie fest“, befahl ich dem ranghöchsten Geheimdienstoffizier. „Am Leben, unverletzt und unter der Bewachung von drei eurer besten Leute. Keiner von ihnen spricht mit ihr. Was auch immer sie sagt, erfahre ich zuerst.“

„Ja, Königin.“

Neriah sah mir nach, als ich ging. Sie bat mich nicht zu bleiben.

Rhett folgte mir die Treppe hinauf und hinaus in die Kälte. Er gab keinen Befehl. Er bat nicht um Erlaubnis.
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    Ilyses Sicht„Ich werde nicht hineingehen, Königin.“Der Agent stand am eisernen Tor, die Hände zu Fäusten geballt. Er war einer meiner besten Männer. Ich hatte ihn schon wortlos in brennende Gebäude gehen sehen.„Das ist ein Befehl“, sagte ich.„Dann bestrafe mich.“ Seine Stimme zitterte. „Aber ich werde dieses Tor nicht durchschreiten. Niemand vom Ledger wird es tun. Nicht für dich. Nicht für irgendjemanden.“„Warum?“„Wegen des Mannes, der dahinter lebt.“Ich blickte die geschotterte Auffahrt hinauf. Ein schlichtes Steinhaus, weiße Fensterläden, eine Lampe im Fenster. Es sah aus wie ein Ort, an dem jemand alt wurde und Vögel fütterte.Meine Leute hatten dreißig Stunden gebraucht, um den Mann aufzuspüren, der sich aus sämtlichen Aufzeichnungen des Landes hatte löschen lassen. Selbst jetzt wagten diejenigen, die ihn gefunden hatten, nicht, in der Nähe seiner Tür laut zu atmen.„Bleib hier“, befahl ich dem Agenten.Rhett trat vor. „Ich komme mit.“„Nein.“„Ilyse …“„Er ist mein Vater.

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    Ilyses SichtIch blieb nicht, um mir anzuhören, was Neriah als Nächstes sagen wollte.„Haltet sie fest“, befahl ich dem ranghöchsten Geheimdienstoffizier. „Am Leben, unverletzt und unter der Bewachung von drei eurer besten Leute. Keiner von ihnen spricht mit ihr. Was auch immer sie sagt, erfahre ich zuerst.“„Ja, Königin.“Neriah sah mir nach, als ich ging. Sie bat mich nicht zu bleiben.Rhett folgte mir die Treppe hinauf und hinaus in die Kälte. Er gab keinen Befehl. Er bat nicht um Erlaubnis. Er ging einfach neben mir her, und als ich mich hinter das Steuer des schwarzen Wagens setzte, stieg er auf der anderen Seite ein.„Wohin fahren wir?“„Dorthin, wo meine Familie ihre Lügen aufbewahrt.“Die Fahrt verlief schweigend. Sein Wolf drängte sich unruhig und wachsam gegen unser Band, und alle paar Minuten spürte ich, wie Rhett ihn gewaltsam zurückdrängte. Ich hielt den Blick auf die Straße gerichtet.Dein Vater hat die Heirat verlangt.Die Worte lagen in meiner Brust wie ein verschluckt

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