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145: Nicht Mika

Penulis: Tessy
last update Tanggal publikasi: 2026-10-27 23:26:40

SKYLAR

Ich wache auf und fühle mich absolut beschissen.

Und dieses elende Gefühl liegt nicht einmal allein daran, dass ich ohne zu duschen schlafen gehen musste – auch wenn es sich anfühlt, als würde meine Haut vor Schmutz nur so kriechen. Nein, der eigentliche Grund für mein Elend ist die eiskalte, undurchdringliche Mauer, die Trey letzte Nacht – oder heute Morgen, was auch immer – zwischen uns hochgezogen hat. Ihr wisst schon, was ich meine.

Hat er mich jemals zuvor auf diese Weise abgewi
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  • Die Nerdy-Sucht des QBs   145: Nicht Mika

    SKYLAR Ich wache auf und fühle mich absolut beschissen. Und dieses elende Gefühl liegt nicht einmal allein daran, dass ich ohne zu duschen schlafen gehen musste – auch wenn es sich anfühlt, als würde meine Haut vor Schmutz nur so kriechen. Nein, der eigentliche Grund für mein Elend ist die eiskalte, undurchdringliche Mauer, die Trey letzte Nacht – oder heute Morgen, was auch immer – zwischen uns hochgezogen hat. Ihr wisst schon, was ich meine. Hat er mich jemals zuvor auf diese Weise abgewiesen? Nö. Zumindest kann ich mich an nichts dergleichen erinnern. Selbst am Sonntag, als ich ihn zur Rede stellte, warum er mich einfach hat hängen lassen – und er nur meinte, das sei „privat“ –, hat er mich nicht so angesehen, als wäre ich eine Fremde. Aber letzte Nacht? Als er sagte, es sei alles in Ordnung, nannte er mich nicht „Schätzchen“, „Liebling“ oder gar „Muse“. Er nannte mich Skylar. Als wären wir zwei völlig Fremde, die sich zufällig ein Wartezimmer teilen. Wer zum Teufel ist Sky

  • Die Nerdy-Sucht des QBs   144: Für die Besten

    Ich stehe da, wie festgefroren. Mein breiter Körper verharrt in einer unbeholfenen, halb gebeugten Haltung – genau so, wie ich eben zusammengebrochen war, die Hände noch immer schützend im Schritt. Skylar hat ihre Arme fest um meinen Hals geschlungen; das gedämpfte Schluchzen ist durch mein Hemd hindurch zu spüren. Und … ich habe nicht den blassesten Schimmer, was ich mit meinem Körper anfangen soll. Immerhin: Die höllischen Schmerzen in meinen Eiern haben nachgelassen – ein kleiner Sieg. Doch an die Stelle des körperlichen Schmerzes tritt nun ein ganz anderer Druck, während Skylar sich an mich klammert, als wäre ich der einzige feste Halt in einer Welt, die gerade in sich zusammenbricht. „T-Trey …“, presst sie hervor, ihre Stimme ein ersticktes, verweintes Wimmern an meinem Schlüsselbein. „Du hast dich nicht bewegt … Ich konnte zwar deinen Puls spüren, aber du hast dich kein Stück gerührt, egal wie sehr ich an dir gerüttelt habe. Ich wusste einfach nicht, was ich tun sollte.“ Si

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    TREY Ich bin wieder dort. Zurück an jenem erdrückenden, pechschwarzen Ort, an dem Qual zu meinem täglichen Lehrplan wurde. Woher weiß ich, dass ich zurück bin? Weil die Worte anfangen widerzuhallen. Dieselben unausweichlichen Sätze, die in genau diesem Albtraum schon tausendmal meine Ohren verbrannt haben – immer kurz bevor die körperliche Pein beginnt. „Liebst du mich, Trey? Liebst du Mama? Du würdest alles tun, um Mama glücklich zu machen, nicht wahr?“ Meine Antwort – jedes einzelne Mal, ohne Ausnahme – ist ein gebrochenes, gewimmertes „Ja“. Dann folgt der Befehl: „Zieh dein Shirt aus, Trey. Mama muss etwas auf deinen Rücken malen. Mama ist sauer auf Papa, und du weißt doch, dass es nur eine Sache gibt, die das wieder in Ordnung bringen kann.“ In der Erinnerung gehorchen meine kleinen Hände. Ich ziehe mein Shirt aus und drehe ihr den Rücken zu, biete ihr meine Haut wie ein Opfer dar. Doch sie hält weder Stifte noch Pinsel in der Hand. Sie hält gezackte Glasscherben, brennend

  • Die Nerdy-Sucht des QBs   142: Skylar: Null, Universum: Zehntausende

    „Ich sage ja nur, dass wir immer noch völlig aus dem Schneider sind, Schätzchen“, sagt er. „Sie wissen nicht, dass wir eingebrochen sind. Ich vermute mal, Shawn und Cherry sind einfach gegangen und haben die Türen hinter sich abgeschlossen. Sie hatten offensichtlich nicht den blassesten Schimmer, dass noch jemand anderes im Gebäude war.“ Ich atme tief aus und kaue auf meiner Wangeninnenseite, während seine Worte bei mir ankommen. So sehr ich es auch hasse, es zuzugeben – seine Logik ergibt tatsächlich Sinn. „Okay … na gut“, sage ich und hebe ergeben die Hände. „Was machen wir dann? Du meintest, mein Plan, an den Türen zu rütteln und für Aufruhr zu sorgen, sei dämlich, weil wir dann keine Ausrede für den Campus-Sicherheitsdienst hätten. Was ist also dein genialer Einfall? Dein Vater hat hier doch großen Einfluss, oder? Warum lassen wir nicht einfach den Namen ‚Parker‘ fallen, wenn der Sicherheitsdienst auftaucht, um …“ „Nein“, kommt es wie ein Schuss aus einer Waffe. Ich kann gar n

  • Die Nerdy-Sucht des QBs   141: Ich teile nicht gern

    Wir sitzen tatsächlich fest. Trey hat sich also doch keinen üblen Scherz mit mir erlaubt. Das weiß ich jetzt ganz genau, denn ich stemme mich gerade mit meinem ganzen Gewicht gegen die Türen am Haupteingang des Sportkomplexes – doch die Metallstangen rühren sich keinen Millimeter. Ich zerre und rüttle schon seit einer gefühlten Ewigkeit an den Griffen. Und obwohl offensichtlich ist, dass die Türen von außen verriegelt wurden, weigere ich mich hartnäckig, aufzuhören. Ich ziehe immer weiter an den Griffen, in der irrationalen Hoffnung, dass ein göttliches Wunder geschieht und die Türen sich wie von Zauberhand öffnen. Nichts. Es passiert absolut gar nichts. Ich versuche es weiter, weil das Universum einfach nicht so grausam zu mir sein kann. Oder etwa doch? Denk mal an den Ablauf des heutigen Abends: Ich schleiche mich in den Komplex, in der Hoffnung, Informationen über die erste Apex-Challenge zu finden. Statt Antworten bekomme ich den wohl widerwärtigsten Anblick überhaupt geboten

  • Die Nerdy-Sucht des QBs   140: Eingesperrt

    Ich fahre vor Schreck zusammen, mein Herz rutscht mir augenblicklich in die Hose – oder besser gesagt: in den Hals –, während mein Kopf sofort „Serienmörder!“ schreit. Doch in dem Moment, in dem ich durch das schummrige blaue Notlicht blinzle und die große, breitschultrige Silhouette erkenne, die über den Boden schreitet, entweicht mir ein tiefer, zittriger Atemzug. Es ist Trey. Vollständig angekleidet, zurechtgemacht und völlig unbeeindruckt. Und weil ich nun mal Skylar Jamie Thompson bin, reagiere ich auf das überstandene Trauma, „zurückgelassen“ worden zu sein, folgendermaßen: Ich lasse mich auf dem polierten Boden auf die Knie fallen, werfe den Kopf in den Nacken und lege ein waschechtes, dramatisches Dankgebet ab. Als mir schließlich die Puste ausgeht und ich den Kopf wieder senke, steht Trey ein paar Schritte entfernt und starrt auf mich herab – mit einem Ausdruck von tiefem, höchst amüsiertem Unglauben. „Schön, dass du wieder auf der Erde gelandet bist, Schätzchen“, sagt e

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