FAZER LOGIN„Fass mich an, bitte, Daddy.“ Er erstarrt über mir, der Kiefer angespannt, als würden ihn die Worte allein schon etwas kosten, sie nur zu hören. „Ich ficke keine Kinder, und schon gar nicht eines, das unter Drogen steht und mir nicht widersprechen kann.“ Daphne Parker weiß besser, als einem Mann wie Julian Macini zu vertrauen. Er ist der Kopf der Macini-Verbrecherfamilie. Kalt. Rücksichtslos. Mächtig. Alt genug, um genau zu wissen, wie man ein Mädchen wie sie zerbricht. Er hat sie einmal gerettet. Sie hätte nie gedacht, dass er der Mann werden würde, vor dem sie gerettet werden muss. Gezwungen in eine Ehe, die sie nie wollte, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen, wird Daphne in Julians Welt gezogen und soll nach seinen Regeln leben. Für ihn ist sie seine Frau. Sein Besitz. Seine wunderschöne kleine Schwäche – und die eine Versuchung, der er nicht widerstehen will. Eine dunkle Age-Gap-Forced-Marriage-Mafia-Romance mit einem steinreichen, gnadenlosen Helden, der sie an sich bindet und sie das nie vergessen lässt.
Ver maisDaphneEr reißt schon sein Shirt auseinander, bevor ich den Atem fangen kann. Knöpfe fliegen über den Boden, als der Stoff aufreißt. Er zuckt es ab und wirft es beiseite. Dann sind seine Hände am Handtuch und reißen es mit einem harten Zug fre. Es fällt weg und ich liege nackt auf seinem Bett, nichts zwischen uns.Er steht da und starrt.„Verdammter Christ“, murmelt er, Stimme rau. „Du bist perfekt.“Seine Augen ziehen über jeden Zentimeter von mir. Meine Titten, die weiche Kurve meines Bauchs, das nasse Chaos zwischen meinen Beinen, die Narbe am Oberschenkel, die er schon auswendig kennt. Hitze flutete mein Gesicht, aber ich bedecke mich nicht. Ich will, dass er hinschaut.„So verdammt perfekt.“Er schiebt die Jogginghose hinunter. Sein Schwanz springt frei, dick und schwer, der Kopf bereits glänzend von Präcum, das den Schaft hinunterläuft. Meine Augen weiten sich. Er ist größer als alles, was ich mir vorgestellt habe, Adern stehen am Länge hervor, das Gewicht lässt ihn einmal gegen
DaphneIch ziehe sein Shirt aus und bringe es an mein Gesicht, drücke die Nase hinein und atme tief ein.Fuck. Christ. Er riecht so gut.Whiskey, saubere Seife, etwas Rauchiges darunter, das ich nicht ganz benennen kann. Ich stehe eine Sekunde zu lange da, bevor ich es weglege und unter die Dusche trete.Das Wasser ist eiskalt und genau das brauche ich gerade. Bis mein Kopf klarer wird und mit der Klarheit kommen Stücke der Nacht, an die ich mich nicht erinnern will. Die, in der mein Freund mich beinahe mit seinen Freunden angegriffen hat.Ich will meine Jungfräulichkeit verlieren.Aber nicht an diesen nutzlosen Typen, dem ich Jahre meines Lebens gegeben habe.Vielleicht an ihn.Den heißen Fremden.Vielleicht sollte ich ihn bitten, mit mir zu schlafen. Diesmal nüchtern.Ich kenne seinen Namen nicht. Ich weiß nicht, was er macht oder wo er außerhalb dieses Hauses lebt. Das sollte mir mehr Angst machen, als es tut.Stattdessen fühlt es sich an wie das Sicherste an ihm.Kein Nachspiel. K
DaphneMeine Augen fühlen sich an, als wären sie zugeklebt worden. Ich zwinge sie trotzdem auf, und die Decke über mir ist falsch – zu hoch und in einem Grau gestrichen, das ich nicht kenne.Ich liege einen Moment lang still und versuche, die letzte Nacht wieder zusammenzusetzen. Der Club. Der Schwindel. Silas’ Hände an mir, seine Stimme, die Dinge sagte, an die ich mich noch nicht erinnern will. Die Stimme eines Fremden, die durch den Lärm schnitt. Danach nichts mehr. Nur Fragmente, Hitze, eine Jacke, die nach Zeder roch.Das ist nicht mein Zimmer.Ich setze mich zu schnell auf, und die Welt kippt, bevor sie sich wieder fängt. Ich sehe an mir herab. Ich trage ein Hemd, schlichtes Weiß, viel zu groß, das von einer Schulter hängt und irgendwo auf der Mitte meiner Oberschenkel endet. Nicht meins.Ich hebe die Bettdecke an, mein Herz schlägt mir bis zum Hals, während ich bete, keine Spuren von Blut zu finden – nichts, was darauf hindeuten könnte, dass ich meine Jungfräulichkeit verloren
JulianIch trage Daphne ins Haus. Sie schmiegt sich an mich, als wüsste ihr Körper bereits genau, wie der meine geformt ist; die Arme um meinen Hals geschlungen, das Gesicht an meine Kehle gepresst. Ihr Atem geht unregelmäßig, viel zu heiß.Kein einziges Mal halte ich inne, um mich zu fragen, was ich da eigentlich tue, als ich sie in mein Haus bringe. Ein Haus, in das ich seit Katrinas Weggang keine Frau mehr gelassen habe.Vielleicht will ein Teil von mir einfach nur sicherstellen, dass sie in Sicherheit ist. Ich konnte ein Mädchen, das vollgepumpt mit irgendwelchen Substanzen ist – schutzlos ausgeliefert, was auch immer da draußen sein mag –, kurz vor Mitternacht nicht einfach alleine lassen.„Chef.“ Luca steht am Fuß der Treppe. „Sie haben einen Anruf. Katrina Voss.“„Nicht jetzt, Luca. Wimmle sie ab.“Ich bleibe nicht stehen. Ich spüre, wie sein Blick zwischen mir und dem halbnackten, zitternden Mädchen in meinen Armen hin und her wandert. Er stellt keine Fragen.„Sie sagt, es sei











