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Kapitel 101

Author: Crystal
last update publish date: 2026-10-27 15:57:58

Alessia schluckte schwer und lehnte sich zurück, ihre Augen weiteten sich, als ihr Gehirn darum kämpfte zu verarbeiten, was er meinte. „N-nein... Ich wollte nur, dass du mich zurück zum Anwesen bringst. D-das ist alles.”

„Tsk tsk“, schnickte Cassian mit der Zunge, versuchte aber nicht, sich zu bewegen. Stattdessen lehnte er sich näher und näher, bis Alessia dachte, er wolle sie tatsächlich küssen, und sie schloss ihre Augen fest und drückte ihre Lippen zu einer engen Linie zusammen.

Sie wartete
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    Alessias Atem stockte in ihrer Kehle, so dass sie kein einziges Wort bilden konnte. Sie war das Ziel? Warum?Sie hatte in ihrem ganzen Leben noch nie jemanden verletzt. Sie hatte jahrelang innerhalb der strengen Grenzen gelebt, die ihre Mutter und das Syndikat für sie gesetzt hatten, und es kaum gewagt, außerhalb von ihnen zu treten. Warum sollte also jemand sie tot haben wollen?Und wenn diese Kugel wirklich für sie bestimmt war, dann war Cassian absichtlich vor sie getreten. Er hatte eine Kugel genommen, die für sie bestimmt war. Alessia konnte es immer noch nicht verstehen. Ein Mann wie er sollte sich nicht für jemanden wie sie opfern.Roberto schaute zu Alessia, sein Gesichtsausdruck wurde vor Sorge weicher. „An einem Tag ist ihr viel passiert, Boss. Sie wurde von den Prietos brutal geschlagen, und dann musste sie einen Attentat direkt vor diesem Haus überleben.“„Überprüfe ihr Knie“, sagte Cassian und seine Augen bewegten sich über sie. “Es hat vorhin im Restaurant geblutet.”Rob

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    Alessia schrie, ihre kleinen Fäuste trafen seine breite, blutüberströmte Brust, während sie sich mit der Kraft, die sie noch hatte, unter ihm kämpfte. “Nein! Cassian, bitte! Nicht! Lass mich gehen!”Cassian ließ das Kampfmesser mit einem dämpfen Klappern auf die Kante der Matratze fallen. Seine freie Hand kam hoch und schloss sich um ihren Kiefer und hielt ihr Gesicht ruhig.“Was? Du hast jetzt Angst vor mir, hm?” Murmelte er, seine tiefe Stimme nah an ihrem Ohr.“Bitte... verschwich von mir!” Alessia schluchzte. Heiße Tränen liefen ihr übers Gesicht und vermischten sich mit dem kalten Schweiß auf ihrer Haut, als ihr Herz schmerzhaft gegen ihre Brust schlug.Ein schwaches Grinsen berührte Cassians Lippen. Seine silbernen Augen hielten eine seltsame Dunkelheit, als er einen blutigen Finger hob und ihn langsam über ihre blasse Wange zog und einen roten Streifen hinterließ.“Weißt du, warum ich sie getötet habe?” Fragte er. „Sie haben versucht zu töten, was mir gehört. Ich habe ihnen nur

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    Alessia erstarrte mehrere Minuten auf dem Boden. Sie wollte nicht in seiner Nähe sein. Sie wollte nicht einmal die gleiche Luft atmen wie ein Mann, der Menschen mit so schrecklicher Leichtigkeit schlachten konnte.Aber Luca hatte sie in sich eingesperrt, so dass sie nirgendwo hingehen konnte. Sie schob sich vom Teppich und eilte zur Tür. Ihre Finger wickelten sich um den Messinggriff und drehten ihn immer wieder, bevor sie mit aller Kraft daran zu ziehen begann. Nichts.Die schwere verstärkte Tür bewegte sich nicht. Luca hatte es von außen mit dem biometrischen Scanner verschlossen, bevor er zurück in den Hof stürmte.“Bitte! Lass mich raus!” Sie weinte und schlug mit der Faust gegen das Metall.Der Schmerz schoss durch ihre bereits gequetschten Knöchel, und sie bereute es sofort, sie getroffen zu haben. Aber sie bemerkte es kaum. Sie konnte nur daran denken, rauszukommen. Sie wollte so weit wie möglich von diesem Ort weglaufen, auch wenn sie in der Nacht verschwinden musste.“Bitte!

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    Luca packte ihr Handgelenk fest und zog sie zum großen Eingang, aber Alessia drehte immer wieder den Kopf, ihre Augen waren durch das Chaos auf Cassian gerichtet.Er hatte gesehen, wie der Scharfschütze direkt auf ihren Kopf zielte, und anstatt sich aus dem Weg zu bewegen oder sie beiseite zu schieben, hatte er die Kugel selbst genommen.Jetzt lief Blut schwer von seiner Schulter, durchnässte sein Hemd und zerstörte das ruhige Aussehen, das er immer trug.“Er blutet!” Sie schrie Luca an, als er sie in Richtung der geschwungenen kreisförmigen Treppe zerrte und mit allem, was sie hatte, gegen seinen Griff kämpfte. “Er wurde erschossen! Wir müssen ihm helfen!”“Es geht ihm gut!” Luca schrie zurück über die Schüsse, die über den Hof explodierten.“Aber er ist verletzt -!”„Halt einfach die Klappe, Alessia! Ich muss immer noch wieder da raus!“ Luca schnappte.Die Sorge, die er ihr zuvor gezeigt hatte, war verschwunden. Die Spannung des Kampfes hatte sich vollständig übernommen, und der gef

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    “W-was?” Alessia schnappte nach Luft, ihre bernsteinfarbenen Augen weiteten sich, als sie Cassian ungläubig anstarrte. “Was meinst du? Du hast gesagt, du würdest mich zurück zum Anwesen bringen, nachdem ich gegessen habe!“Cassian starrte sie an, ohne ein Wort zu sagen. Sein Gesicht blieb unlesbar, als sich die vorbeiziehenden Straßenlaternen über seine Gesichtszüge bewegten. “Ich habe meine Meinung geändert.”„Du...“ Sie schluckte, ihr Magen drehte sich. „Bitte, Cassian. Nimm mich einfach zurück. Wenn Madre bemerkt, dass ich auf dem Anwesen fehle, wird sie mich wieder bestrafen.”Cassian antwortete nicht. Er richtete seine Aufmerksamkeit einfach wieder auf das Tablet in seinen Händen, als ob ihre Worte keine Rolle spielen würden. Alessia versuchte erneut zu streiten, aber die Worte starben in ihrer Kehle. Was könnte sie einem Mann sagen, der sich bereits entschieden hatte?Sie sah hilflos zu, wie sie sich weiter von der medizinischen Klinik und dem Anwesen De Rossi entfernten, die du

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    “SetZ dich.” Cassian befahl ruhig, seine Augen immer noch auf ihre Knie gerichtet, obwohl ihr Kleid sie bedeckte.Alessia schluckte, als Luca den Stuhl gegenüber von Cassian herauszog, und sie setzte sich hin und richtete ihren Blick auf den Tisch. Jedes Mal, wenn sie aufblickte, traf sie seinen silbernen Blick und schaute sofort nach unten.Plötzlich eilte ein tadellos gekleideter Mann, flankiert von zwei bewaffneten Wachen, auf sie zu. Er atmete schwer, als wäre er in dem Moment herbeigeeilt, als er hörte, dass Cassian hier war.„Boss“, verbeugte sich der Mann respektvoll. “Es tut mir so leid. Ich hatte keine Ahnung, dass du heute kommen würdest.““Das ist in Ordnung.” Cassian antwortete, aber er verschonte dem Mann nicht einmal einen Blick, seine Augen blieben immer noch ganz auf Alessia gerichtet.„Gibt es etwas Bestimmtes, das Sie möchten? Sag es mir... und ich werde dafür sorgen, dass es perfekt gemacht wird.“ Sagte der Mann.“Sag es ihm.” Sagte Cassian direkt zu Alessia.“Mm?”

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