LOGINTHE Dominaters.
Kapitel 2 Auf dem Versammlungsplatz wurde es still, als die Schulleiterin, Frau Julia, nach vorne trat und mit scharfem Blick vom Podium aus die Schüler musterte. „Ich heiße euch alle herzlich willkommen zurück in der Schule“, begann sie mit fester, autoritärer Stimme. „Ich hoffe, ihr hattet schöne Ferien.“ Sie wartete nicht auf eine Antwort. An der Dominant High School waren Fragen wie diese nicht dazu gedacht, beantwortet zu werden. „Wie ihr bereits wisst, gibt es Regeln, die an dieser Schule gelten – Regeln, die befolgt werden müssen.“ Ihr Ton wurde strenger. „Macht euch auf dieses Schulhalbjahr gefasst … denn es wird schwierig werden.“ Ein Raunen ging durch die Schülerschaft. Einige warfen sich nervöse Blicke zu. Andere seufzten. Frau Julia ließ die Spannung noch einen Moment andauern, bevor sie fortfuhr. „Nun begebt ihr euch alle in eure jeweiligen Aufenthaltsräume. Packt aus, richtet euch ein und ruht euch aus. Der Unterricht beginnt morgen.“ Sie hielt kurz inne. „Ihr seid alle entlassen.“ Damit drehte sie sich um und schritt von der Bühne, wobei ihre Absätze scharf auf den Boden klackerten, während sie zurück in ihr Büro ging. Das Rote Gebäude Die Atmosphäre im Roten Gebäude war völlig anders. Ein schwacher Rauchschleier hing in der Luft, vermischt mit dem Duft von teurem Parfüm. Der Raum strahlte eine Energie aus, die sich zugleich ausschweifend und gefährlich anfühlte. Der intensive Geruch von Rauch und Sex erfüllte den Raum – und er ging von niemand anderem aus als Noah, der träge auf einem der langen Ledersessel saß, seine Haltung entspannt, doch seine Ausstrahlung intensiv. Seine Augen waren leicht gerötet, während er ihre persönliche Schlampe „Bianca“ beobachtete, die nackt auf den Knien lag und Rolex’ Schwanz in den Mund nahm und daran saugte. Bianca war ihre persönliche Schlampe geworden, nachdem sie auf ihre Eignung geprüft worden war – nicht nur, weil sie schön und vollbusig war, sondern auch, weil sie Schülerin an der Dominant High School war. Bianca – innerhalb der Schule wohlbekannt – genoss durch ihre Nähe zum Trio ein gewisses Maß an Anerkennung unter den Schülern. Mit TNR in Verbindung gebracht zu werden, bedeutete etwas … auch wenn es seinen Preis hatte. Sie nahm ihn in sich auf und führte ihn in schnellem Tempo wieder heraus, was Rolex ein sexuelles Stöhnen entlockte, der vor Befriedigung den Kopf auf der Lehne des Stuhls, auf dem er saß, zurückwarf. Er drückte sich nach vorne und genoss jeden Augenblick, während er mit der Hand Biancas zu einem Pferdeschwanz zusammengebundene Haare packte und sie nach vorne zog, um schneller zu stoßen. Noah sah zu – er hatte die Angewohnheit, anderen beim Sex zuzusehen. Plötzlich stand er auf, ging hinter Bianca und versetzte ihr einen lauten Klaps auf den Hintern, woraufhin sie stöhnte, während Rolex’ Schwanz noch immer in ihrem Mund steckte. Seine Hände wanderten von ihrem Hintern direkt zu ihren Brüsten, bevor er ihre Brustwarze hart zwickte, was sie wimmern ließ Er drückte ihre andere Brustwarze ebenso hart, und als ob das noch nicht genug wäre, benutzte er die Flamme seiner Zigarette, um ihren Rücken zu verbrennen. Bianca begann zu zittern und versuchte, sich loszureißen, doch Rolex weigerte sich; er hielt ihren Kopf fest – er musste kommen, und nichts würde ihn davon abhalten, nicht einmal ihr Kampf, sich zu befreien. „So schön“, lächelte Noah und betrachtete die Brandwunde, die er Biancas Rücken zugefügt hatte. Er begann zu lachen, fühlte sich so high und glücklich – der Rauch hatte eine enorme Wirkung auf ihn. Rolex hingegen schien sich weitaus mehr zu amüsieren. Auf der anderen Seite des Raums saß Trevor still da. Trevor Macall war schwer einzuschätzen, fast unmöglich. Sein Gesichtsausdruck änderte sich selten, und seine Gedanken waren tief verschlossen, wo niemand sie erreichen konnte. Er glaubte, dass Taten mehr zählten als Worte. Warum reden … wenn man einfach handeln konnte? Dennoch verweilte sein Blick kurz, bevor er sich abwandte, als wäre er lieber irgendwo anders. Es war nicht so, dass er Frauen nicht mochte. Er … empfand einfach nichts. Bianca hatte es schon einmal versucht – als er gestresst war –, aber es war schnell vorbei gewesen. Was auch immer sie ihm anbot, es war nicht das, was er brauchte. Ihre Berührung tröstete ihn nicht. Sie irritierte ihn. Selbst wenn er es versuchte … war da immer noch nichts. Trevor griff in seine Tasche, holte ein Stück Kaugummi heraus, steckte es sich in den Mund und kaute langsam darauf herum. Ja, er mag Kaugummi – es war eine der kleinen Dinge, an denen er Freude hatte und aus denen er Süße schöpfen konnte, weil er derjenige war, der es als Erster schmecken durfte, bevor die Süße verflog. Klingt verrückt, oder?“ Ein schwaches, fast unsichtbares Grinsen huschte über seine Lippen. Trevor war immer in Hoodies und weiten Klamotten gehüllt – er liebt es, lockere Kleidung zu tragen, und hasst es, Haut zu zeigen, selbst vor seinen Freunden. „Verdammt …“, seufzte Rolex, fuhr sich mit der Hand durch die Haare, während er direkt in ihren Mund kam und ihr beim Schlucken zusah, dann lehnte er sich entspannt in den Sessel zurück. „Das war genau das Richtige.“ Er beugte sich vor, zog Bianca kurz näher zu sich heran, bevor er sie wieder losließ. Sie stand auf und ging instinktiv auf Trevor zu, doch in dem Moment, als sich ihre Blicke trafen … blieb sie stehen. Der kalte Ausdruck in seinen Augen reichte aus. Ohne ein Wort drehte sie sich um, ging stattdessen zu Noah und ließ sich auf seinem Schoß nieder – sie war noch nicht zufrieden. Die Spannung hielt einen Moment lang an, bevor sie nachließ. Stille erfüllte den Raum. Dann – „Morgen fängt die Schule wieder an“, sagte Rolex beiläufig und durchbrach damit die Stille. „Wie wäre es, wenn wir heute Abend eine Party schmeißen?“ Noah grinste. „Das klingt doch nach einer guten Idee.“Claudy Kapitel 30 Trevor hatte sich inzwischen umgezogen. Nun trug er ein schlichtes graues Shirt und eine passende Hose. Dadurch wirkte er … anders. Ruhiger. Doch irgendwie gleichzeitig noch gefährlicher. Claudia bemerkte es sofort, als er näher kam und direkt vor ihrem Bett stehen blieb. „Ich habe deine Nachrichten gesehen, Süße“, sagte er mit tiefer Stimme. Claudia blinzelte und ignorierte geflissentlich, wie ihr Herz bei seinen Worten kurz aussetzte. „Wie bist du hereingekommen?“, fragte sie stattdessen. Trevor schmunzelte leicht. „Falsche Frage“, murmelte er. „Die eigentliche Frage lautet: Wann bin ich hereingekommen?“ Sie verengte die Augen, spielte aber mit. „…Wann bist du hereingekommen?“ Sein Grinsen wurde breiter. „Lange genug, um zu sehen, wie du alle paar Sekunden auf dein Handy geschaut hast.“ Claudia erstarrte. Sofort stieg ihr die Röte ins Gesicht. Er hatte das gesehen?! „Ich habe nicht— ich meine, ich wollte nur—“ Sie geriet ins Stottern und verlor
Trevor Kapitel 29 „Ich verspreche es“, sagte sie leise. Trevor hielt ihren Blick noch einen Moment länger fest, als wollte er sichergehen, dass sie es wirklich ernst meinte. Dann nickte er. Gemeinsam stiegen sie auf das Motorrad. Wenige Sekunden später erwachte der Motor mit einem tiefen Dröhnen zum Leben, und Trevor fuhr mit Claudia durch die Nacht, um sie nach Hause zu bringen. --- Jasmine eilte durch die schwach beleuchtete Straße. Seine Hände hatte er tief in die Taschen seines Hoodies gesteckt. Irgendetwas stimmte nicht. Ganz und gar nicht. Seine Instinkte schlugen Alarm. Du wirst verfolgt. Er warf einen Blick über die Schulter. Nichts. Doch dieses Gefühl verschwand nicht. Im Gegenteil— es wurde immer stärker. Er beschleunigte seine Schritte. Die dunkle Gasse vor ihm wirkte plötzlich erdrückend. Gefährlich. Er drehte sich erneut um— doch diesmal war es zu spät. Ein kräftiger Arm schlang sich von hinten um seinen Hals. Fest. Unerbittlich. Jasmine versucht
Tonight's Concert Kapitel 28 Claudia nahm ihre Tasche und warf sich ein letztes Mal einen prüfenden Blick im Spiegel zu. Ihr brauner Lidschatten harmonierte perfekt mit ihrer Mascara und den glänzenden Lippen. Das Kleid saß makellos und ließ sie elegant und selbstbewusst wirken. „Wunderschön“, flüsterte sie sich selbst zu. Ein zufriedenes Lächeln umspielte ihre Lippen, bevor sie sich umdrehte und das Zimmer verließ. Ihre Schritte waren selbstsicher und anmutig, beinahe wie die einer Frau auf einem Laufsteg. Heute Abend … fühlte sie sich anders. Eigentlich hatte sie vorgehabt, eines der Autos zu nehmen. Doch kaum war sie nach draußen getreten— blieb sie stehen. Trevor war bereits da. Er lehnte lässig an einem eleganten schwarzen Motorrad, beide Hände in den Hosentaschen. Sein Haar war zur Seite gestylt, wobei ihm einige Strähnen mühelos über die Stirn fielen. Wie immer trug er Schwarz. Ein eng anliegendes Langarmshirt und eine ordentlich gebügelte Hose, die seine kräftige
Boyfriend II Kapitel 27 „Da ist er“, sagte ihre Tante und deutete auf die Gestalt, die es sich auf dem Sofa bequem gemacht hatte. Claudia drehte sich um— und erstarrte. Trevor. Ausgerechnet Trevor. Er lehnte sich entspannt zurück, als würde ihm das Haus gehören, während ein langsames, gefährliches Grinsen seine Lippen umspielte. Ihr Herz setzte vor ungläubigem Schock kurz aus. Er? Ihr Freund? Ohne ihrer Tante auch nur ein Wort zu sagen, stürmte Claudia auf ihn zu. „Was machst du hier?“, verlangte sie zu wissen. Trevor legte den Kopf leicht schief und ignorierte ihre Frage völlig. „Ist das etwa die Art, wie du deinen Freund begrüßt?“, fragte er seelenruhig. Seine Stimme war von spöttischer Belustigung durchzogen. Claudia ballte die Hände zu Fäusten. „Warum gibst du ihnen einen falschen Eindruck, Trevor?“, fuhr sie ihn an. Ihre Stimme war leise, aber vor Frustration brennend. Er hob eine Augenbraue und tat unschuldig. „Was meinst du?“, fragte er. „Bin
Boyfriend I Kapitel 26 Fassungslos. Das war noch eine viel zu schwache Beschreibung für das, was Rolex empfand, als sein Blick auf die Gestalt vor ihm fiel. Er hatte immer gewusst, dass seine anonyme Chatfreundin ein Mädchen war, aber … das hier? Damit hatte er nicht im Entferntesten gerechnet. Sie war einfach unglaublich. Als hätte sie seine Anwesenheit gespürt, drehte sich das Mädchen im Pool langsam um. Dann trafen sich ihre Blicke. Auch auf ihrem Gesicht spiegelte sich Überraschung wider. Sie hatte genauso wenig mit ihm gerechnet. Seine anonyme Chatfreundin … war also nicht nur ein Mädchen— Er war auch noch attraktiv. Für einen Moment sagte keiner von ihnen ein Wort. Keiner bewegte sich. Sie sahen einander einfach nur an, als müssten sie erst begreifen, dass die Person, mit der sie so lange anonym geschrieben hatten, tatsächlich vor ihnen stand. Als hätten sie Angst, der andere könnte verschwinden, sobald sie blinzelten. Langsam begann sie, auf ihn zuzuschwimmen.
Begegnung mit dem Anonymen Kapitel 25 Claudia wehrte sich heftig, während das Taschentuch fest auf ihre Nase gedrückt wurde. Ein scharfer, fremdartiger Geruch drang in ihre Lungen – schwer und erstickend. Sofort verschwamm ihre Sicht. Nein … Ihr Körper wurde gegen ihren Willen schwächer. Ihre Glieder wurden taub, während Panik durch ihre Adern raste. Sie hätte heute Abend nicht allein hinausgehen sollen. Ihre Atmung wurde unregelmäßig, und ihre Kraft schwand Stück für Stück. Angst legte sich um ihre Brust und zog sich schmerzhaft zusammen. Jemand … bitte … Der Gedanke hallte hilflos in ihrem schwindenden Bewusstsein wider. Und gerade als die Verzweiflung sie zu überwältigen drohte, bewegte sich ein Schatten. Aus dem Nichts tauchte eine schwarz gekleidete Gestalt auf – schnell und tödlich. Bevor ihr Entführer reagieren konnte— WUMM! Ein kraftvoller Tritt schleuderte ihn hart zu Boden. Sein Griff um Claudia lockerte sich sofort. Ihre Knie gaben nach. Sie







