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Kapitel Fünfundvierzig

last update publish date: 2026-09-17 03:00:45

Kapitel Fünfundvierzig

Wenn mir jemand gesagt hätte, dass meine Vergangenheit mich eines Tages verfolgen würde, hätte ich es niemals geglaubt. Und doch stand ich hier und starrte auf das Leben zurück, das ich so leichtsinnig geführt hatte.

„Wie bist du hierhergekommen?“, stammelte ich.

„Die Welt ist klein, Emma. Du dachtest doch nicht etwa, dass du für immer vor mir davonlaufen könntest, oder?“, sagte Lucas.

Lucas war der Mann, dem ich meine Jungfräulichkeit im Austausch für Hilfe gegeben hatte
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    Kapitel achtundvierzigIch konnte nichts dagegen tun – das Gespräch zwischen Dylan und mir ging mir immer wieder durch den Kopf.Ich schüttelte den Kopf und weigerte mich, seine Worte an mich heranzulassen. Welche Rolle er auch einmal in meinem Leben gespielt hatte, sie gehörte der Vergangenheit an, und ich würde nicht zulassen, dass er meine Zukunft bestimmte.Ich musste weitermachen. Und dieses Mal würde ich es nach meinen eigenen Vorstellungen tun.Ich ging nach oben, als ich mein Baby weinen hörte. In dem Moment, als ich es hochnahm und fest an mich drückte, schien alles andere zu verschwinden.Der Verrat meiner Eltern, Dylans verdammtes Fremdgehen, Calebs Liebeskummer und Lucas' Rückkehr verschwanden aus meinen Gedanken, wenn auch nur für einen Moment.Ich seufzte tief und spürte die Last von allem, was ich mit mir herumgetragen hatte.Eine Träne rann über meine Wange, als mir klar wurde, wie verdammt durcheinander mein Leben geworden war.„Mama wird dich stolz machen“, flüsterte

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    Kapitel SechsundvierzigIch öffnete meine Augen und wurde plötzlich wieder in die Gegenwart zurückgezogen.Dylan stand immer noch vor Lucas, sein Kiefer angespannt, während sie sich gegenseitig anstarrten.Ich konnte die Wut in seinen Augen sehen, aber da war noch etwas anderes.Angst.Zum ersten Mal fragte ich mich, ob Dylan Angst vor Lucas hatte.Lucas richtete seine Aufmerksamkeit langsam wieder auf ihn.„Du hast sie mir vorgestellt“, sagte er ruhig. „Du wusstest genau, was ich von ihr wollte.“Dylans Fäuste ballten sich.„Ich war verzweifelt“, antwortete er.„Und sie war es auch“, sagte Lucas. „Aber du hast ihr eine Zukunft versprochen.“Dylan sah mich an.„Ich habe mein Versprechen gehalten.“Lucas schnaubte.„Hast du das?“Der Raum wurde plötzlich unerträglich still.Ich sah zwischen ihnen hin und her, mein Herz klopfte wie wild.„Hört auf“, sagte ich leise.Keiner von beiden hörte auf mich.Lucas trat näher an Dylan heran.„Du hast das Geld genommen, das ich Emma gegeben habe,

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    Kapitel FünfundvierzigWenn mir jemand gesagt hätte, dass meine Vergangenheit mich eines Tages verfolgen würde, hätte ich es niemals geglaubt. Und doch stand ich hier und starrte auf das Leben zurück, das ich so leichtsinnig geführt hatte.„Wie bist du hierhergekommen?“, stammelte ich.„Die Welt ist klein, Emma. Du dachtest doch nicht etwa, dass du für immer vor mir davonlaufen könntest, oder?“, sagte Lucas.Lucas war der Mann, dem ich meine Jungfräulichkeit im Austausch für Hilfe gegeben hatte, als meine Eltern meine Studiengebühren nicht bezahlen konnten.Ich kniff mich selbst, um mich daran zu erinnern, dass dies nicht real war.Aber Lucas stand direkt vor mir.Und das konnte für mich nur eines bedeuten.Noch mehr Probleme.„Du musst gehen. Mein Mann wäre nicht glücklich, wenn er wüsste, dass du hier bist“, sagte ich und versuchte mein Bestes, ihn wegzudrängen.„Dann lass es ihn wissen“, sagte er und ging näher zu meinem Baby, das friedlich dalag.„Das hätten wir sein können, Emma“

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    Kapitel DreiundvierzigUnd in diesem Moment wurde mir klar, dass ich dabei war, mein Kind mitten im Verkehr zur Welt zu bringen.„Das Baby kommt schon heraus!“, schrie ich.Dylan schwitzte bereits stark.Er nahm sein Handy und wählte die Notaufnahme, aber der Anruf ging nicht durch.Der Kopf meines Babys kam bereits heraus. Die einzige Möglichkeit, die er in diesem Moment hatte, war, zu versuchen, mir und dem Baby zu helfen.Das nächste Geräusch, das ich hörte, zwang mich zum Handeln.„Pressen! Pressen!“, schrie er.„Ich versuche es“, sagte ich schwach, während mir bereits die Kraft ausging.„Nicht genug … halt für mich und unser Baby durch, bitte.“Seine Worte gaben mir ein wenig Mut, als ich mich zwang, mit der letzten Kraft, die mir geblieben war, stärker zu pressen.Nach und nach kam unser Baby heraus.Ich spürte, wie ich immer schwächer wurde, und überall war Blut.Dylan sah verängstigt aus, aber er hörte nicht auf, mir zu helfen.Schließlich kam unser Baby zur Welt.Dylan seufzt

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