Sich in den arabischen Prinzen verlieben

Sich in den arabischen Prinzen verlieben

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-10-31
Oleh:  Right Baru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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In Falcon Falls verbirgt Reichtum Geheimnisse – und Yara Nightingale wird gleich zu einem davon. Sie ist das scharfzüngige Mädchen von der falschen Seite der Stadt. Er ist Rayan Al-Zahir: achtundzwanzig, königlich, verboten und mit einer anderen verlobt. Als Yaras öffentliche Demütigung zum Lieblingsskandal der Stadt wird, sieht Rayan, was niemand sonst sieht – ihr Feuer. Hineingezogen in seine Welt aus antiken Artefakten und gefährlicher Nähe, entzündet sich ihre Chemie zu einer Affäre, die keiner von beiden kontrollieren kann. Aber er gehört einer Prinzessin. Sie gehört niemandem. Und als ihr Geheimnis explodiert, fordert Falcon Falls ein Opfer. Er bittet sie, ihm nach Arabien zu folgen. Sie weigert sich. Denn manche Käfige sind golden. Manche Herzen sind wild. Und manche Liebesgeschichten beginnen mit einem Abschied. Dies ist eine kühne, sinnliche Geschichte über verbotenes Verlangen, verheerenden Verrat und das Mädchen, das lernte zu fliegen, ohne ihn. Perfekt für Fans von After und Crazy Rich Asians.

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Bab 1

Kapitel 1

Yaras POV

„Verspätete Einreichung eures Blogbeitrags im Forum führt zu einem Abzug eurer Note. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt."

Mr. Rogers' Stimme trug durch das Klassenzimmer, als hätte sie Zähne. Die Glocke läutete fast sofort, eine schrille Erleichterung, die alle Stühle scharren, Bücher in Taschen stopfen und zur Tür strömen ließ.

Ich blieb eine Sekunde länger und kritzelte die letzten Zeilen meiner Notizen. Als ich aufstand, war meine beste Freundin Alora bereits an unserem Spind und wartete mit diesem ruhelosen Wippen, das sie nach dem Unterricht immer hatte.

„Beeil dich, du schreibst, als würdest du für die Rolle als Shakespeares Sekretärin vorsprechen", neckte sie mich, als ich zu ihr kam. Der Flur war ein Chaos — Spindtüren knallten, Turnschuhe quietschten, Lachen prallte von den Wänden. Das Abschlussjahr an der Falcon Falls High School war nicht leiser als das erste Jahr; wir hatten nur gelernt, schneller zu gehen und lauter zu reden.

„Besser Shakespeares Sekretärin als durch Rogers' Griechischkurs zu fallen", sagte ich und drehte mein Schloss auf.

Alora lehnte sich an den nächsten Spind, ihr blondes Haar stand in unebenen Strähnen ab, als hätte sie gegen einen Windsturm gekämpft. „Oh, apropos durchfallen — warte, bis du das hörst." Sie zog ein Notizbuch heraus, steckte es aber nicht in ihre Tasche. Stattdessen funkelten ihre Augen auf die Art, die sie immer bekam, bevor sie etwas Dramatisches fallen ließ.

„Was denn jetzt?", fragte ich und schob meine Bücher in die Metallhöhle, die schwach nach alten Turnschuhen roch.

„Mein Stiefbruder kommt zu Besuch."

„Herzlichen Glückwunsch", sagte ich tonlos.

„Nein, du verstehst nicht. Er ist… wie, ein echter Prinz."

Ich schnaubte. „Klar. Und ich bin heimlich die Königin von Falcon Falls."

„Ich meine es ernst!", sagte sie und schubste meine Schulter. „Aus Arabien. Ein echter. Er lebt in einem Palast mit Wachen und — schau, er fliegt heute ein. Meine Mutter hätte fast die Küche niedergebrannt, als sie versuchte, so ein traditionelles Festessen zu machen."

Ich schloss meinen Spind und hob eine Augenbraue. „Lass mich raten — er ist groß, grüblerisch und reitet auf Kamelen zur Schule?"

Alora lachte. „Sei nicht rassistisch, Dummkopf. Aber ja, er ist groß. Und grüblerisch. Und… reich."

„Natürlich ist er das."

Sie grinste über meine Skepsis. „Du wirst sehen."

Als wir den Parkplatz erreichten, hatte der Himmel beschlossen zu schmollen. Dicke graue Wolken sammelten sich über Falcon Falls, tief genug, um die Dächer zu streifen. Mein kleiner Rosthaufen von einem Auto wartete, tapfer gegen den Sturm.

In dem Moment, als ich den Schlüssel drehte, brach der Regen auf, als hätte jemand den Himmel in zwei Hälften gespalten.

„Tolles Timing", murmelte ich, als der Motor hustete, keuchte und abstarb.

Alora stöhnte. „Nicht schon wieder."

Wir versuchten es. Gott weiß, wir versuchten es — drehten die Zündung, bettelten, stiegen sogar in den Wolkenbruch aus, um zu schieben. Der Regen klebte mein Haar an meine Stirn und durchnässte mein Shirt, bis es an meiner Haut klebte. Das Auto weigerte sich zu bewegen, störrisch wie ein Maultier.

„Vergiss es", sagte Alora und wischte sich Wasser aus dem Gesicht. „Ich rufe ihn an."

„Deinen Prinzen?"

„Meinen Stiefbruder", korrigierte sie und suchte bereits ihr Telefon heraus. „Schau mich nicht so an. Du wirst mir danken, wenn wir nicht wie Idioten hier gestrandet sind."

Ich lehnte mich an das nutzlose Auto und zitterte, als der Regen härter trommelte. Schüler rannten mit Regenschirmen an uns vorbei und gaben uns diesen Blick von „Gott sei Dank bin ich nicht du". Als Alora ihren Anruf beendet hatte, fühlte ich mich wie ein durchnässter Schwamm.

„Er kommt", sagte sie und steckte ihr Telefon weg.

„Wann?"

Sie zuckte mit den Schultern. „Bald."

„Definiere bald."

Eine Stunde später, als meine Zähne fast klapperten und der Parkplatz halb leer war, rollte ein eleganter schwarzer Wagen herein, als hätte er hier nichts zu suchen. Die Art von Auto, die nicht nach Falcon Falls gehörte — glänzend, fremd, teuer genug, um meine ganze Straße zweimal zu kaufen.

Er stieg aus.

Und für eine Sekunde vergaß ich, wie man atmet.

Er war nicht groß auf die Art des Basketballteams. Er war groß auf die Art, wie Schatten sich streckten, wenn die Sonne tief stand. Scharfe Linien schnitten durch sein Gesicht, dunkles Haar zurückgekämmt, als hätte der Regen Angst, ihn zu berühren. Sein Anzug — ja, ein echter Anzug — saß zu perfekt für jemanden, der zwei Highschool-Mädchen retten kam.

Mein Magen drehte sich, Hitze kroch dorthin, wo Sekunden zuvor kalter Regen gewesen war.

„Das ist er", flüsterte Alora, obwohl sie es nicht musste.

Als er näher kam, versuchte ich, mich aufzurichten, so zu tun, als wäre ich nicht tropfnass wie ein Hund, den man im Sturm zurückgelassen hat. Aber mein Körper verriet mich, die Nerven summten, die Worte verhedderten sich in meinem Hals.

Alora rannte zu ihm und umarmte seine Seite, als wäre sie nicht halb durchnässt. Sie wechselten schnelle Worte in einer Sprache, die ich nicht verstand. Seine Stimme war tief, akzentuiert, glatt genug, um Glas zu schneiden.

Ich schluckte und trat vor. Meine Runde. Meine Chance, normal zu sein.

„Hi, ich bin nass—"

Die Worte rutschten heraus, bevor ich sie stoppen konnte. Mein Gehirn schrie. Mein Gesicht brannte. Ich versuchte es erneut und stolperte. „Ich meine — wir sind nass. Weil… du hast lange gebraucht."

Gott. Bitte lass den Asphalt sich öffnen. Lass ihn mich ganz verschlingen.

Er schaute mich dann an. Wirklich an. Ein langsames Grinsen zog an seinem Mundwinkel, nur eine Seite, als wüsste er genau, was ich meinte, und es genoss, mich innerlich sterben zu sehen.

„Das sehe ich", sagte er. Sein Akzent wölbte sich um die Worte wie Seide.

Ich blinzelte. Meine Knie hätten gewackelt.

Alora rettete mich glücklicherweise davor, völlig zusammenzubrechen. „Das ist meine beste Freundin", sagte sie schnell und gestikulierte zwischen uns. „Und das ist mein Stiefbruder, Rayan."

Rayan. Der Name rollte wie Rauch. Er gab mir das schwächste Nicken, seine Augen unlesbar, und wandte sich dann zurück zum Auto, als wären Vorstellungen eine Formalität unter seiner Würde.

Ich stand da, Wangen brennend, Shirt klebend, und fragte mich, wie zum Teufel ein Sturm, ein kaputtes Auto und ein sehr selbstgefälliger arabischer Prinz gerade meine ganze Welt auf den Kopf gestellt hatten.

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