تسجيل الدخولAlexanders SichtVerdammt, wie kann ein Mensch nur so unschuldig sein?Die Art und Weise, wie ihre Wangen purpurrot anlaufen, wenn sie errötet, gehört zu den schönsten Anblicken, die ich je gesehen habe.Das Tattoo an ihrer Flanke fasziniert mich so sehr, dass ich meinen Blick einfach nicht davon abwenden kann. Ich möchte es küssen und mit den Fingerspitzen nachzeichnen, aber da romantische Gesten nun mal so gar nicht mein Ding sind, muss es wohl beim reinen Anblick bleiben.Als ich die Tränen über ihre Wangen rollen sah, überkam mich ein völlig neues Gefühl von Empathie für die Gefühle eines anderen Menschen. Trotz des plötzlichen Drangs, Gnade walten zu lassen, musste ich mir jedoch eingestehen, dass mein Herz aus Stein ist. Die Tränen anderer rühren mich nicht, denn ich glaube fest daran, dass man Lektionen auf die harte Tour lernen muss.Als ich meine Hand in ihre Unterwäsche gleiten ließ, war ich ziemlich überrascht, dass die Bestrafung sie so sehr erregt hatte.Die Erkenntnis, d
„Wie viele Minuten bist du zu spät, Alice?“, fragt er und hebt den Blick von meiner Brust zu meinem Gesicht. Schüchtern senke ich die Augen.„Dreißig Minuten, Sir.“„Also bekommst du dreißig Schläge auf deine Brüste. Fünfzehn auf jede.“ Meine Augen weiten sich erschrocken, während er mich nur mit leicht geneigtem Kopf angrinst.Verdammt! Kann ich das ertragen? Dreißig Schläge. Das wird verdammt weh tun. Er ist so grausam.Ein Monster!„Und während ich dich bestrafe, nenne ich dir die Regeln.“ Als er meine Brüste in seine Hände cuppt, schließe ich die Augen.Er drückt sie sanft, was mir ein leises Stöhnen entlockt. Ich verliere mich in seiner Berührung und vergesse für einen Moment meine Strafe. Seine Berührung lässt die ganze Welt um mich herum verschwinden.„Also, bereit für die Strafe, kleines Kätzchen?“ Als er seine Hände wegzieht und mich „Kätzchen“ nennt, reiße ich die Augen auf, während er mich mit einem Hauch von Arglist im Blick angrinst.„Du fragst so, als ob du mich nicht be
Als ich Alexander Sirs Zimmer betrete, durchströmt mich ein Gefühl der Zuversicht, während ich überlege, wie ich seiner Strafe wohl entgehen könnte.Vielleicht kann ich mich genauso bei ihm entschuldigen, wie ich es vorhin bei Edward Sir getan habe. Womöglich begnadigt er mich ja ebenfalls.Er sitzt auf dem Sofa vor dem niedrigen Tisch. Zum ersten Mal sehe ich ihn richtig vor mir. Dieser Mann ist Gottes sexuell ansprechendste Schöpfung. Seine Gesichtszüge sind makellos.Mein Gott, ist er gut aussehend.Ich möchte meine Finger durch sein zerzaustes, dunkelbraunes Haar gleiten lassen. Seine ozeanblauen Augen ziehen mich unweigerlich in ihren Bann.Wir haben dieselbe Augenfarbe.Mein Herz rast, als die oberen Knöpfe seines weißen Hemdes offen stehen und seine freie Brust entblößen. Schon dieser Anblick bringt mein Blut zum Kochen. Mein Blick bleibt an dem Tattoo auf seinem Unterarm hängen: Zwischen zwei ausgebreiteten Flügeln steht dort in feinen Linien „BORN TO RULE“. Ich spüre den plöt
Alices SichtIch komme mit einem Lächeln auf den Lippen in mein Quartier zurück, weil Edward Sir mir vergeben und mich nicht bestraft hat. Ich hatte ein völlig falsches Bild von ihm. Er ist kein Monster.Allerdings verblasst mein Lächeln sofort wieder, als mir ein, dass Alexander Sir mich zu seiner Unterwürfige gemacht hat. Auch wenn mir gefallen hat, was er mit mir angestellt hat, macht mich das Ganze unglaublich nervös, weil das Neuland für mich ist. Kein Mann hat meinen Körper jemals zuvor so berührt wie er.Es hat keinen Sinn, darüber nachzugrübeln, denn ich kann der Sache ohnehin nicht mehr entkommen. Ich hoffe nur inständig, dass Tante Rosy niemals Wind davon bekommt.Mia betritt den Raum – sie wirkt völlig verwirrt. Hat Edward sie etwa bestraft?„Geht es dir gut, Mia?“, gehe ich auf sie zu und frage, während ich ihre Schultern halte.Sie sieht mich an und antwortet: „Er hat mich bestraft, und es hat mir gefallen.“„Was hat er getan?“, ziehe ich fragend die Augenbrauen hoch.„Er
Alices SichtScheiße! Warum habe ich ihn nicht aufgehalten?Warum habe ich zugelassen, dass er mich berührt?Warum habe ich mich nicht gewehrt?Seine Berührung, seine Nähe und seine raue, maskuline Stimme haben mich so erregt wie nichts anderes zuvor. Ich spüre noch immer ein intensives Pochen zwischen meinen Beinen.Als er mein Gesäß streichelte, schrie mein innerstes Wesen danach, von ihm berührt zu werden.Was ist bloß mit mir los? In meinem ganzen Leben habe ich noch nie das gefühlt, was ich heute bei ihm gespürt habe. Er hat mich allein durch seine Berührung um den Verstand gebracht.Ich habe mich nicht einmal gerührt, als er mir befahl, stillzuhalten – so gewaltig war die Kraft seiner autoritären Stimme.Als er sich über mich beugte, streifte sein Atem meinen Nacken und schickte einen direkten Schauer tief zwischen meine Beine. Noch nie in meinem Leben habe ich solche Gefühle erlebt.Dann drehte ich mich zu ihm um und wagte es nicht, ihm in die Augen zu sehen, weil ich viel zu b
Alexanders SichtIch bin in meinem Arbeitszimmer, eine Zigarette zwischen den Lippen, den Kopf im Nacken auf die Stuhllehne gelehnt und die Augen geschlossen. Ich atme den Rauch tief in meine Lungen ein, ehe ich die Zigarette mit Zeige- und Mittelfinger aus dem Mund nehme. Der Rauch schlängelt sich beim Ausatmen aus meinen Lippen.Für einen kurzen Moment tut es einfach gut, weil es meinen Geist entspannt.Ich nehme ein paar Züge, da klingelt mein Telefon und reißt mich aus meinen Gedanken. Ich öffne die Augen, klopfe die Asche an der Mitte der Zigarette ab und drücke den Stummel im Aschenbecher aus.Ich nehme das Telefon vom Tisch und werfe einen Blick auf das Display.Es ist ein Anruf von Edward. Mein Bruder und nach meinem Vater der einzige Mensch, der mir etwas bedeutet. Für den Rest der Welt bin ich eiskalt, nur für die beiden nicht. Sie sind Menschen, für die ich mit einem Lächeln in den Tod gehen würde.Edward ist drei Jahre jünger als ich, aber das spielt keine Rolle. Wir beide







