LOGINElena hat den Krieg gegen Aldric gewonnen, aber der Kampf um ihre Familie hat gerade erst begonnen. Die Zitadelle wird angegriffen, und ihre Kinder sind in großer Gefahr. Vielen Dank an jeden Leser, der es so weit geschafft hat. Ich schätze jeden von euch. Ich würde mich freuen, wenn Sie kommentieren und mich unterstützen, indem Sie dieses Buch zu Ihrer Bibliothek hinzufügen. Es wird mich motivieren, weiterzuschreiben. Was denkst du, was als Nächstes passieren wird? Wird Elena es rechtzeitig zurück schaffen? Wer führt den Angriff an? Und wird ihre Familie überleben? Hinterlassen Sie Ihre Vorhersagen in den Kommentaren - ich würde sie gerne hören! Bitte fügen Sie dieses Buch Ihrer Bibliothek hinzu, hinterlassen Sie eine Bewertung und teilen Sie Ihre Gedanken mit. Es hilft mehr Lesern, The Alpha's Defiant Luna zu entdecken!
Elena stolperte aus dem Abgrund.Das Licht der realen Welt blendete sie, hart und unversöhnlich nach der ewigen Dunkelheit der Leere. Sie fiel auf die Knie; das Schwert der Ewigkeit war immer noch in ihrem Griff, sein Licht flackerte wie eine sterbende Flamme gegen den blassen Morgenhimmel. Ihr Körper zitterte heftig, ihr Geist taumelte von der Enthüllung, die alles, was sie über sich selbst, ihre Familie und ihre Blutlinie glaubte, zerstört hatte."Elena!" Karens Stimme schnitt durch den Nebel ihrer Erschöpfung. Er war augenblicklich an ihrer Seite, seine Hände umklammerten ihre Schultern, seine Obsidianaugen suchten ihr Gesicht mit verzweifelter Intensität. "Du lebst. Du lebst. Danke den Sternen."Sie sah zu ihm auf, ihre Sicht verschwamm, die Ränder ihres Bewusstseins fränzten aus. Die Worte würden nicht kommen. Wie konnte sie es ihm sagen? Wie konnte sie jemandem
Das Licht verzehrte alles.Elena schrie, als die Kraft durch sie strömte, uralt und überwältigend. Das Schwert der Ewigkeit loderte in ihrem Griff, sein Licht schnitt durch die erstickende Dunkelheit des Abgrunds wie eine Klinge durch Seide. Visionen überfluteten ihren Geist nicht von der Vergangenheit, sondern von der Zukunft. Sie sah, wie sich der Lord der Leere befreite; seine Schatten verzehrten die Welt. Sie sah die Zitadelle in Trümmern, ihre Türme bröckeln, ihre Menschen, die sich wie Blätter in einem Sturm zerstreuten. Sie sah ihre Kinder rennen, schreien, fallen. Sie sah Kaylens Körper regungslos in einem Blutmeer liegen."Nein!" Schrie sie, ihre Stimme hallte durch die Leere. "Das werde ich nicht zulassen!"Das Schwert pulsierte als Antwort, sein Licht verstärkte sich und brannte heller als alles, was sie je gesehen hatte. Die Dunkelheit um sie herum schreckte zurück, zischte und schrie wie verwundete Tiere. Und dann begann sich die Dunkelheit zu verlagern. Es schmiegte sich
Die Vorbereitungen für Elenas Reise in den Abgrund dauerten drei Tage.Sie stand in der Waffenkammer, ihre Hände liefen über die alten Waffen, die die Wände säumten. Schwerter, Dolche, Speere: keines von ihnen wäre von Nutzen im Reich der reinen Dunkelheit. Aber sie brauchte etwas zum Halten, etwas, das sie in der Realität verankerte.Kaelen trat ein, seine Bewegungen immer noch steif von seinen Wunden. Sein Gesicht war blass, sein Kiefer war angespannt mit kaum zurückhaltender Wut."Du gehst immer noch", sagte er. Es war keine Frage.Elena drehte sich zu ihm um; ihre silber blauen Augen waren ruhig. "Ich muss. Es gibt keinen anderen Weg.""Es gibt immer einen anderen Weg." Er kreuzte sie, seine Hände umklammerten ihre Schultern. "Wir können eine andere Waffe finden." Eine andere Lösung. Wir müssen dich nicht in den sicheren Tod schicken."Elena streckte die
Die folgenden Tage waren eine Unschärfe der Heilung und Wachsamkeit.Elena verließ kaum Kaelens Seite. Sie saß auf dem Stuhl neben seinem Bett und beobachtete, wie sich seine Brust mit jedem mühsamen Atemzug hob und senkte. Die Heiler hatten alles getan, was sie konnten, aber der Angriff des Leerenlords hatte tiefe Wunden hinterlassen, nicht nur an seinem Körper, sondern auch an seiner Seele. Die Dunkelheit hatte versucht, ihn von innen heraus zu verzehren.Morgana brachte ihr Essen, das sie nicht essen wollte. Selena versuchte, sie davon zu überzeugen, sich auszuruhen, aber der Schlaf kam nicht. Mira überwachte das Siegel und stellte sicher, dass der Void Lord eingedämmt blieb. Die Zwillinge besuchten ihren Vater, ihre kleinen Gesichter blass vor Sorge."Es wird ihm gut gehen, Mama", sagte Lily. ihre kleine Hand tätschelte Elenas Arm. "Ich kann es fühlen." 
Der Himmel spaltete sich auf.Elena stand im Hof, das Herz der Alten klammerte sich an ihre Brust, während der purpurrote Himmel wie eine Wunde auseinander riss. Ein massiver Riss öffnete sich über ihm und verschüttete die Dunkelheit in die Welt. Der Boden wölbte sich unter ihren Füßen. Die Wände der Zitadelle stöhnten: Risse, Spinnennetze über den alten Stein. Der silberne Feuergraben flackerte und starb, seine Magie erlosch durch die überwältigende Präsenz des Void Lords.Der Herr der Leere tauchte auf.Er war kein Geschöpf aus Fleisch und Blut. Er war eine Masse von sich windenden Schatten, riesig und formlos, seine Anwesenheit erstickend. Seine Augen brannten wie sterbende Sonnen, Zwillingsgruben der Böswilligkeit, die über den Hof fegten, suchten, jagten. Die Luft wurde kalt, so kalt, dass Elenas Atem vor ihrem Gesicht kristallisierte.
Die Schattenberge schonten vor ihnen wie gezackte Zähne gegen den blutenden Himmel.Elena ritt an der Spitze der Expedition, ihre Augen auf die dunklen Gipfel gerichtet. Die Luft wurde mit jedem Kilometer kälter, dick mit dem Duft von Kiefer und uralter Magie. Hinter ihr folgte eine kleine Kompanie von Elitekriegern Kaelen an ihrer Seite, Morgana flankierte sie und eine Handvoll Lykan-Wachen, die sich freiwillig für die Mission gemeldet hatten.Der purpurrote Himmel pulsierte über uns und warf unheimliche Schatten über die Landschaft. Der Boden zitterte unter den Hufen ihrer Pferde, eine ständige Erinnerung an die Gefahr, der sie ausgesetzt waren."Wir sind nah dran", sagte Elena. ihre Stimme war im Wind kaum hörbar. "Das Herz der Alten ist in einem Höhlensystem in der Nähe des Gipfels versteckt."Kaylens Kiefer zog sich zusammen. "Und du bist sicher, dass







