MasukElena wachte im medizinischen Flügel auf.Die Decke war vertraut, die Laken waren weich unter ihren Fingern. Aber etwas war anders. Irgendetwas stimmte nicht. Eine kalte Angst setzte sich in ihrem Magen fest und breitete sich wie Eis durch ihre Adern aus.Sie schaute auf ihre Hände. Sie waren normal, blass, menschlich. Aber unter der Haut konnte sie spüren, wie die Dunkelheit pulsierte und wartete. Es war da, in ihr zusammengerollt wie eine Schlange, geduldig und hungrig."Was bin ich geworden?" Sie flüsterte.Kaelen erschien neben ihr, sein Gesicht blass vor Sorge, seine Obsidian Augen voller Angst. "Du bist wach. Danke den Sternen. Du bist seit drei Tagen bewusstlos."Sie drehte sich zu ihm um, ihre Augen suchten nach seinen. "Was ist passiert? Warum hat mich das Schwert abgelehnt?"Kaylens Kiefer zog sich zusammen, seine Hände ball
Kaelens Welt bröckelte zusammen.Er stand in der großen Halle, seine Hände griffen immer noch nach Elena, sein Herz pochte immer noch vor dem verzweifelten Bedürfnis, sie aufzuhalten. Aber sie hatte ihre Entscheidung bereits getroffen. Sie hatte bereits ihren Weg gewählt. Und es gab nichts, was er tun konnte, um es zu ändern.Die anderen waren gegangen, ihre Gesichter waren blass vor Trauer, ihre Schritte hielten in der Stille wider. Nur Kaelen blieb, an der Stelle verwurzelt, seine Obsidian Augen auf den Raum gerichtet, in dem Elena gestanden hatte."Sie wird sterben", flüsterte er. die Worte schmeckten wie Asche in seinem Mund. "Sie wird sterben, und ich kann es nicht aufhalten."Morgana erschien neben ihm, ihre Hand ruhte auf seinem Arm. "Das werden wir nicht zulassen. Wir werden einen anderen Weg finden."Kaelen drehte sich um, um sie anzus
Elena stolperte aus dem Abgrund.Das Licht der realen Welt blendete sie, hart und unversöhnlich nach der ewigen Dunkelheit der Leere. Sie fiel auf die Knie; das Schwert der Ewigkeit war immer noch in ihrem Griff, sein Licht flackerte wie eine sterbende Flamme gegen den blassen Morgenhimmel. Ihr Körper zitterte heftig, ihr Geist taumelte von der Enthüllung, die alles, was sie über sich selbst, ihre Familie und ihre Blutlinie glaubte, zerstört hatte."Elena!" Karens Stimme schnitt durch den Nebel ihrer Erschöpfung. Er war augenblicklich an ihrer Seite, seine Hände umklammerten ihre Schultern, seine Obsidianaugen suchten ihr Gesicht mit verzweifelter Intensität. "Du lebst. Du lebst. Danke den Sternen."Sie sah zu ihm auf, ihre Sicht verschwamm, die Ränder ihres Bewusstseins fränzten aus. Die Worte würden nicht kommen. Wie konnte sie es ihm sagen? Wie konnte sie jemandem
Das Licht verzehrte alles.Elena schrie, als die Kraft durch sie strömte, uralt und überwältigend. Das Schwert der Ewigkeit loderte in ihrem Griff, sein Licht schnitt durch die erstickende Dunkelheit des Abgrunds wie eine Klinge durch Seide. Visionen überfluteten ihren Geist nicht von der Vergangenheit, sondern von der Zukunft. Sie sah, wie sich der Lord der Leere befreite; seine Schatten verzehrten die Welt. Sie sah die Zitadelle in Trümmern, ihre Türme bröckeln, ihre Menschen, die sich wie Blätter in einem Sturm zerstreuten. Sie sah ihre Kinder rennen, schreien, fallen. Sie sah Kaylens Körper regungslos in einem Blutmeer liegen."Nein!" Schrie sie, ihre Stimme hallte durch die Leere. "Das werde ich nicht zulassen!"Das Schwert pulsierte als Antwort, sein Licht verstärkte sich und brannte heller als alles, was sie je gesehen hatte. Die Dunkelheit um sie herum schreckte zurück, zischte und schrie wie verwundete Tiere. Und dann begann sich die Dunkelheit zu verlagern. Es schmiegte sich
Die Vorbereitungen für Elenas Reise in den Abgrund dauerten drei Tage.Sie stand in der Waffenkammer, ihre Hände liefen über die alten Waffen, die die Wände säumten. Schwerter, Dolche, Speere: keines von ihnen wäre von Nutzen im Reich der reinen Dunkelheit. Aber sie brauchte etwas zum Halten, etwas, das sie in der Realität verankerte.Kaelen trat ein, seine Bewegungen immer noch steif von seinen Wunden. Sein Gesicht war blass, sein Kiefer war angespannt mit kaum zurückhaltender Wut."Du gehst immer noch", sagte er. Es war keine Frage.Elena drehte sich zu ihm um; ihre silber blauen Augen waren ruhig. "Ich muss. Es gibt keinen anderen Weg.""Es gibt immer einen anderen Weg." Er kreuzte sie, seine Hände umklammerten ihre Schultern. "Wir können eine andere Waffe finden." Eine andere Lösung. Wir müssen dich nicht in den sicheren Tod schicken."Elena streckte die
Die folgenden Tage waren eine Unschärfe der Heilung und Wachsamkeit.Elena verließ kaum Kaelens Seite. Sie saß auf dem Stuhl neben seinem Bett und beobachtete, wie sich seine Brust mit jedem mühsamen Atemzug hob und senkte. Die Heiler hatten alles getan, was sie konnten, aber der Angriff des Leerenlords hatte tiefe Wunden hinterlassen, nicht nur an seinem Körper, sondern auch an seiner Seele. Die Dunkelheit hatte versucht, ihn von innen heraus zu verzehren.Morgana brachte ihr Essen, das sie nicht essen wollte. Selena versuchte, sie davon zu überzeugen, sich auszuruhen, aber der Schlaf kam nicht. Mira überwachte das Siegel und stellte sicher, dass der Void Lord eingedämmt blieb. Die Zwillinge besuchten ihren Vater, ihre kleinen Gesichter blass vor Sorge."Es wird ihm gut gehen, Mama", sagte Lily. ihre kleine Hand tätschelte Elenas Arm. "Ich kann es fühlen." 







