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FÜNF

Autor: Betty__Kris
last update Data de publicação: 2026-08-11 22:55:55

FÜNF

‚Eine Feigling!‘ kritisierte ihre innere Stimme.

Das war, was sie in diesem Moment fühlte. Sie konnte ihren eigenen Feind nicht töten.

Feigling.

Der Schuss, den sie abgefeuert hatte, ließ einige von Alessandros Männern in den Keller herunterkommen.

Sie schauten hinauf zu der Stelle, wo der Schuss abgefeuert worden war, und dann zurück zu ihr.

Marco stürzte auf sie zu und riss ihr die Waffe aus der Hand.

Alessandro hatte sich keinen Zentimeter bewegt.

„Bring sie in eines der leeren Zimmer. Sag Tia Bescheid, dass sie vorerst dort bleiben wird. Ich will sie aus diesem Hochzeitskleid heraus haben“, befahl er.

„Boss, sie hat gerade versucht, dich zu töten. Sag mir nicht, dass du sie damit davonkommen lässt“, stellte Luciano fest.

Alessandro erwiderte seine Aussage mit einem tödlichen Blick.

Das reichte, damit er zurücktrat.

„Sie ist eine Feigling. Sie kann keinen Abzug drücken“, spottete er und heftete seinen Blick wieder auf sie. „Luciano, ich will dich im Moment nirgends in ihrer Nähe. Unsere Waren sollten jeden Moment eintreffen… geh zur Fabrik und sieh nach dem Rechten“, befahl Alessandro. Er wusste, wie blutrünstig Luciano sein konnte.

Und deshalb war er für Verhandlungen sowie legale und illegale Deals zuständig. Sein Gesicht allein jagte jedem, mit dem er verhandelte, den Schrecken ein.

Er hatte immer seinen Weg, sie dazu zu bringen, seinen Bedingungen zuzustimmen. Obwohl Luciano immer einen Weg hatte, Alessandro bereuen zu lassen, dass er ihn am Leben gelassen hatte.

Einmal vor Wut hatte er einem ihrer Kunden den Finger abgehackt, weil dieser seine Bedingungen abgelehnt hatte.

Aber dass Luciano sein Cousin war, war seine Rettung.

Alessandro sah zu, wie sie sie packten und aus dem Keller führten, während sie weinte, schrie und trat.

Gott! Sie ging ihm auf die Nerven.

Vielleicht sollte er sie einfach töten. Dann wäre er nicht mit der Verantwortung für eine sture Frau belastet.

Bernsteinfarbene Augen.

Rotbraunes Haar.

Genau wie ein perfekter Feuerwerkskörper könnte sie ihn wahnsinnig machen.

Aber er wird sie ruinieren, bevor sie es tut.

„Don Alessandro, Ihr Vater ist eingetroffen“, sagte eine Magd und unterbrach seine Gedanken.

Er winkte ihr mit der Hand zu, um zu signalisieren, dass sie entlassen war.

Mit einem irritierten Stöhnen verließ er den Keller.

Als Alessandro durch den Flur ging, konnte er die laute Stimme seines Vaters hören, die seine Ankunft ankündigte.

In dem Moment, als er das große Wohnzimmer betrat, öffnete sein Vater die Arme, während er auf ihn zukam. „mio figlio.“ Er lächelte breit.

Alessandro rang sich ebenfalls ein Lächeln ab und nahm die Umarmung an.

Sie waren nie eng gewesen.

Aber er war trotzdem sein Vater.

Sie lösten sich aus der Umarmung, fast zu schnell, und beschlossen, sich gegenüberzusetzen.

„Also, wie läuft das Geschäft?“

„Gut.“ Alessandro antwortete. Er war klar gelangweilt von der Gesprächswahl seines Vaters, jedes Mal wenn dieser zu Besuch kam.

„Ich habe gehört, du hast Giovannis Tochter. Ist das wahr?“

Wie üblich kam er immer mit einem bekannten Motiv.

„Ja“

„Wie hast du sie getötet?“ Seine Antwort war eher zu direkt.

Alessandro schüttelte den Kopf und nippte an dem Wein, der ihm früher serviert worden war. „Ich habe sie nicht getötet“

Don Antonio runzelt die Stirn. „Aber du wirst sie töten, oder?“

„Nein!“ Alessandro antwortete fest und kämpfte darum, den Ärger aus seinem Ton herauszuhalten.

„Nein? Nein! Wir haben Giovannis verdammte Tochter in unseren Händen und du hast sie noch nicht getötet. Scheiße! Du planst nicht einmal, sie zu töten. Du wirst weich, Alessandro“, warnte sein Vater wütend.

Alessandro umklammerte das Weinglas vor Wut, während seine Knöchel weiß wurden und das Glas beinahe am Rande des Zerbrechens war.

Seine Beziehung zu seinem Vater war so zerrüttet, dass er ihm nicht sagen konnte, dass—

Er hatte nicht erwartet, dass Giovannis Tochter so schön sein würde.

Er hatte nicht erwartet, dass sie ihn so faszinieren würde, wie sie es tat.

Er hatte überhaupt nichts von ihr erwartet.

Und doch war sie all das.

Er versuchte so sehr, sich zu beruhigen, und nippte am Wein. Er kannte sich selbst. Wenn er mit seinem Vater so umging, wie die in ihm aufgestaute Wut es wollte,

wäre Don Antonio ein toter Mann.

„Sie gehört mir. Ich allein entscheide, was ich mit ihr mache!“

„Planst du, sie zu deiner persönlichen Hure zu machen? Wenn das der Plan ist, dann fick den Verstand aus ihr heraus und dann tötest du sie. Du bist schließlich Alessandro Moretti. Du kannst so viele Huren haben, wie du willst“

Alessandro sah seinen Vater intensiv an, die Augen voller Wut.

„Ich habe gesagt, ich werde verdammt noch mal mit ihr machen, was ich mit ihr machen will. Hure oder nicht, es ist nicht dein verdammtes Geschäft“

Er brauchte eine verdammte Erleichterung, deshalb hatte er Mabel kommen lassen.

Sie war eine seiner persönlichen Huren.

Immer bereit, ihm zu gefallen, ließ sie ihn dominieren.

Und gehorchte seiner Regel Nummer eins… ‚Ihn nicht berühren‘

Er packte ihr Haar fest und stieß ihren Mund ohne Gnade hinein, damit sie mehr von seinem Schwanz nahm.

Er warf den Kopf zurück und stöhnte.

Mabel wusste genau, wie sie ihn mit ihrem Mund erregen konnte. Sie versuchte, ihre Hände zu seiner Brust wandern zu lassen, aber er packte sie viel zu schnell und stieß sie von sich.

Während sie lutschte und mit seinen Eiern spielte, verfolgte nur eine Frau seine Gedanken.

Und plötzlich schien es, als wäre sie diejenige, die vor ihm kniete.

Diese schmollenden Lippen, die nie stillstanden. Diese vollen Wangen.

Wie würde es sich anfühlen, wenn sie diejenige wäre, die gerade seinen langen harten Schwanz nahm? Und er müsste sie bewusstlos ficken… so bewusstlos, dass sie es nie wieder wagen würde, eine Waffe auf ihn zu richten.

Er war sicher, sie würde ihn so gut lutschen.

Oder sie würde ihr Bestes geben oder ersticken beim Versuch.

Ein Stöhnen rollte ihm die Kehle hoch.

Oder sie würde ihn anflehen… ihn um mehr von seinem Schwanz anflehen.

Ihr Hals würde sich um ihn zusammenziehen. Ihre Augen starrten ihn an, mit Tränen, die ihre Wangen hinunterrollten, und fragten sich, ob ihre Bestrafung jemals enden würde.

Angst in ihrem Ausdruck, ob er sie jemals atmen lassen würde.

Ob er ihr eine Pause gäbe oder ob er seinen Schwanz ganz hinunterstoßen würde.

Mit diesem letzten Gedanken grollte das Vergnügen unter seiner Brust. Sein Orgasmus riss sich durch ihn hindurch, während er sein Sperma auf Mabel spritzte.

Sie leckte alles auf, wie sie es immer tat.

Mit dem Kopf immer noch zurückgelehnt und seinem Geist immer noch bei der Frau, an die er gedacht hatte.

Ein Klopfen ist an der Tür zu hören.

Verzweifelte Klopfer.

„Don Alessandro. Wir können sie nicht mehr finden. Sie ist weg“, schreit eine weibliche Stimme.

Wut umhüllte ihn und das Vergnügen ist sofort vergessen.

„Ich hätte sie töten sollen!“

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