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Autor: Mmeso Writes
last update Data de publicação: 2026-10-02 00:03:00

Divina

„AAAHHHH! GÖTTIN, BITTE! AAAAHGGH!“*

Der Schrei riss durch die dicken Steinmauern der Kammer wie ein gewaltsamer Donnerschlag.

Ich schreckte auf der Kante der Matratze hoch, jeder Nervenende in meinem Körper spannte sich vollkommen an. Mein Herz schlug gegen meinen Brustkorb, ein hektischer, rascher Trommelschlag reiner Panik. Ich krabbelte vom Bett runter, meine nackten Füße klatschen gegen die kalten Bodenfliesen, als ich zu dem hohen Rundbogenfenster eilte, das den Blick
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  • Divina: Das Erwachen der Omega   25

    Divina„AAAHHHH! GÖTTIN, BITTE! AAAAHGGH!“*Der Schrei riss durch die dicken Steinmauern der Kammer wie ein gewaltsamer Donnerschlag.Ich schreckte auf der Kante der Matratze hoch, jeder Nervenende in meinem Körper spannte sich vollkommen an. Mein Herz schlug gegen meinen Brustkorb, ein hektischer, rascher Trommelschlag reiner Panik. Ich krabbelte vom Bett runter, meine nackten Füße klatschen gegen die kalten Bodenfliesen, als ich zu dem hohen Rundbogenfenster eilte, das den Blick auf die unteren Innenhöfe freigab.Die Stimme ... Mondgöttin, diese Stimme.Es war ein qualvolles, schrilles Kreischen reinen, unverfälschten Schmerzes – eine Stimme, die ich Tausende Male zuvor gehört hatte, aber normalerweise war sie diejenige, die die Qual verursachte, nicht die sie erlitt. Das Geräusch hallte wild durch die weitläufige Festung, vibrierte an den Steinklippen und blutete in den Himmel.Ich konnte nicht sehen, was da draußen geschah. Aus diesem Winkel bot das Fenst

  • Divina: Das Erwachen der Omega   24

    MarcellousMeine Aura explodierte.Eine Welle von reinem, gottgleichem Alpha-Druck detonierte aus meiner Gestalt wie eine physische Schockwelle. Die Luft selbst zersplitterte.Jeder einzelne der hundert Black-Moon-Krieger brach augenblicklich auf dem gefrorenen Boden zusammen, ihre Knie schlugen hart auf den Steinfliesen auf. Das Geräusch von Knochen, die unter dem immensen Gewicht krachten, hallte durch die Lichtung. Mehrere rangniedere Wölfe übergaben sich heftig.Bernard stürzte mit dem Gesicht voran auf den kalten Dreck, seine Nase zersplitterte an den Steinen, während ein schriller Schmerzesschrei aus seiner Kehle riss.Nur Alpha Darius schaffte es, aufrecht zu bleiben; sein gesamter Körper zitterte unkontrolliert, seine Stiefel sanken zwei Zoll tief in den Dreck, als er seine Wirbelsäule zwang, unter dem unerträglichen Druck standzuhalten.Ich überstürzte nichts. Ich ging mit langsamen, bedachten Schritten auf Bernard zu, meine Stiefel knirschten geschmeidig auf dem frostigen Bo

  • Divina: Das Erwachen der Omega   23

    Marcellous„Mein König ... das Black Moon Rudel wird ungeduldig.“Ich riss meinen Kopf in Richtung der Türöffnung, mein Kiefer spannte sich so hart an, dass meine Backenzähne unter dem Druck ächzten.Dort stand, leicht zitternd und mit gesenktem Kopf, ein junger, grün hinter den Ohren gebliebener Wächter. Der unerfahrene Kerl, der vorhin vor Divinas medizinischer Suite stationiert gewesen war.Eine dunkle, tödliche Stille hüllte die große Kammer ein. Immer noch tropfte Wasser von meinem Haar auf meine nackten Schultern, während die Wärme des frisch eingelassenen Bades rasch in die kalte Luft entwich.Ich war gerade erst aus dem Wasser gestiegen – meine erste echte Wäsche, nachdem ich fünf qualvolle Tage lang an das Bett meiner Gefährtin gefesselt gewesen war und zugesehen hatte, wie sie um ihr Leben kämpfte. Und dieser unverschämte Narr hielt es für klug, in meine privaten Gemächer zu platzen, um mir ihren Zeitplan mitzuteilen?Hätte Nate vorhin nicht erwähnt, dass der Junge ein bluti

  • Divina: Das Erwachen der Omega   22

    Divina„Du hast ihm Angst gemacht.“Alicias ruhige, melodische Stimme zerschmetterte meinen dunklen Gedankengang.Ich blinzelte, riss mich aus dem gewaltsamen Abgrund in meinem Verstand und blickte zu ihr auf.„Was?“Sie sah nicht wütend aus. Sie wickelte vorsichtig die saubere, weiße Bandage um mein Handgelenk, während ihr silbernes Haar weich über ihre Schultern fiel.„Ich arbeite seit Jahren für diese Familie“, sagte sie leise, die Augen auf ihre Arbeit konzentriert. „Ich habe ihn noch nie lächeln sehen.“Ein kleiner Moment der Stille verstrich.„Ich habe ihn noch nie neben einem Bett bleiben sehen“, fuhr sie leise fort. „Ich habe ihn ganz sicher noch nie vergessen sehen zu essen.“Ich starrte sie an, mein Magen verkrampfe sich zu einem engen, unbehaglichen Knoten. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Ich wollte nicht darüber nachdenken, dass der Supreme Alpha King tagelang auf einem Stuhl saß, sich selbst aushungerte, während er mir beim Schlafen zusah.Es ergab keinen Sinn. E

  • Divina: Das Erwachen der Omega   21

    DivinaSicher.Für eine flüchtige, unmögliche Sekunde, eingehüllt in die erstickende Wärme von Marcellous’ schweren Armen, fühlte ich mich sicher.Seine breite Brust war eine unerschütterliche Wand hinter mir, sein Duft nach Regen und dunkler Zeder umhüllte meine Sinne wie eine dicke Decke. Doch das Gefühl wurde augenblicklich von einer Spitze eisigen, lähmenden Terrors verschlungen.Das Black Moon Rudel war an den Toren.Mein gesamter Körper begann heftig zu zittern, meine Knie drohten genau dort auf den kalten Fliesen einzuknicken.Sie sind wegen mir hier.Sie hatten mich wie ein streunendes Tier aufgespürt. Ich hatte kaum den Bruchteil einer Sekunde Freiheit fernab dieses Höllenlochs geschmeckt, und selbst diese „Freiheit“ war ein furchterregendes Rätsel, das ich nicht begreifen konnte.Aber eine Sache wusste ich mit absoluter, absoluter Gewissheit: Ich würde mir eher mit meinen bloßen Nägeln selbst die Kehle aufreißen, als mich von irgendjemandem in dieses Territorium zurückzerren

  • Divina: Das Erwachen der Omega   20

    MarcellousDer beschämte Gesichtsausdruck meiner Gefährtin war so verdammt süß.Ich sah, wie die Farbe in Divinas blasse Wangen stieg, während ihre dunklen, weiten Augen in einem völlig sprachlosen, atemlosen Staunen blinzelten. Ihre Lippen öffneten sich leicht, aber kein einziger Laut entkam ihrer Kehle.Das feurige, furchterregende kleine Glühwürmchen, das gerade noch gedroht hatte, mein gesamtes Königreich bis auf den Grund niederzubrennen, hatte sich vollständig verflüchtigt. An ihrer Stelle stand ein verwirrtes, verunsichertes Mädchen, dessen Gehirn in dem Moment, als ich erwähnte, dass Kira meine Schwester ist, offensichtlich einen Kurzschluss erlitten hatte.Es kostete mich alles, mir ein leises Glucksen zu verkneifen.Zum ersten Mal in meinen dreißig Jahren auf dieser Erde stahl sich ein echtes, unwillkürliches Lächeln auf mein Gesicht.Es fühlte sich fremd auf meinen Lippen an – eine Wärme, die durch das ewige Eis brach, das meine Seele umhüllt hatte, seit ich denken konnte.

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