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Author: Mmeso Writes
last update publish date: 2026-10-03 21:18:36

Divina

BUMM!

Die Tür flog auf und schlug mit einem gewaltsamen, donnernden Krachen, das wie ein Pistolenschuss durch den Raum hallte, gegen die Steinwand.

Ich wirbelte scharf herum, mein gesamter Körper erstarrte in augenblicklicher, blindmachender Todesangst. Mein Herz setzte einen heftigen Schlag aus und sackte direkt in ein Loch aus schwarzem Eis.

Sie sind drinnen.

Der Gedanke traf mein Gehirn wie ein physischer Schlag. Das Black Moon Rudel hatte die Tore durchbrochen. Alpha Darius’ Krieger
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  • Divina: Das Erwachen der Omega   27

    DivinaZwei Wochen.Zwei ganze Wochen waren vergangen, seit ich in der Festung Draven aufgewacht war.Zwei Wochen, ohne dass mich jemand an den Haaren aus dem Bett zerrte.Zwei Wochen, ohne eine Ohrfeige ins Gesicht zu bekommen, weil das Frühstück nicht schnell genug fertig war.Zwei Wochen, ohne Bernards schwere, angsteinflößende Stiefel vor meiner Schlafzimmertür stoppen zu hören.Es hätte sich wie Freiheit anfühlen sollen. Es hätte sich anfühlen sollen, wie frische Luft zu atmen, nachdem man zwei Jahre lang in einem dunklen Brunnen ertrunken war.Stattdessen fühlte es sich falsch an. Es fühlte sich furchterregend, unbeaglich falsch an.Jeden einzelnen Morgen fuhren meine Augen Stunden vor Sonnenaufgang auf, meine Brust hob und senkte sich schwer und mein Herz hämmerte bereits einen hektischen Rhythmus gegen meine Rippen. Ich lag gelähmt im Dunkeln da und wartete nur darauf, dass jemand durch die Tür platzte, mich am Nachthemd griff und mich daran erinnerte, dass Frieden nicht für L

  • Divina: Das Erwachen der Omega   26

    DivinaBUMM!Die Tür flog auf und schlug mit einem gewaltsamen, donnernden Krachen, das wie ein Pistolenschuss durch den Raum hallte, gegen die Steinwand.Ich wirbelte scharf herum, mein gesamter Körper erstarrte in augenblicklicher, blindmachender Todesangst. Mein Herz setzte einen heftigen Schlag aus und sackte direkt in ein Loch aus schwarzem Eis.Sie sind drinnen.Der Gedanke traf mein Gehirn wie ein physischer Schlag. Das Black Moon Rudel hatte die Tore durchbrochen. Alpha Darius’ Krieger waren in die Festung eingedrungen. In diesen grauenerregenden Millisekunden wappnete ich mich für den Albtraum – in der Erwartung, einen blutrünstigen Wächter auf mich zustürmen zu sehen, oder noch schlimmer, Rowan, der kam, um seine entlaufene Sklavin einzufordern, oder Bernard, der kam, um mich in die Dunkelheit zu zerren.Sie waren es nicht.Es war Marcellous.Er stürzte wie ein Sturm in den Raum, seine Brust hob und senkte sich schwer unter seinem schwarzen Hemd, als wäre er durch die gesamt

  • Divina: Das Erwachen der Omega   25

    Divina„AAAHHHH! GÖTTIN, BITTE! AAAAHGGH!“*Der Schrei riss durch die dicken Steinmauern der Kammer wie ein gewaltsamer Donnerschlag.Ich schreckte auf der Kante der Matratze hoch, jeder Nervenende in meinem Körper spannte sich vollkommen an. Mein Herz schlug gegen meinen Brustkorb, ein hektischer, rascher Trommelschlag reiner Panik. Ich krabbelte vom Bett runter, meine nackten Füße klatschen gegen die kalten Bodenfliesen, als ich zu dem hohen Rundbogenfenster eilte, das den Blick auf die unteren Innenhöfe freigab.Die Stimme ... Mondgöttin, diese Stimme.Es war ein qualvolles, schrilles Kreischen reinen, unverfälschten Schmerzes – eine Stimme, die ich Tausende Male zuvor gehört hatte, aber normalerweise war sie diejenige, die die Qual verursachte, nicht die sie erlitt. Das Geräusch hallte wild durch die weitläufige Festung, vibrierte an den Steinklippen und blutete in den Himmel.Ich konnte nicht sehen, was da draußen geschah. Aus diesem Winkel bot das Fenst

  • Divina: Das Erwachen der Omega   24

    MarcellousMeine Aura explodierte.Eine Welle von reinem, gottgleichem Alpha-Druck detonierte aus meiner Gestalt wie eine physische Schockwelle. Die Luft selbst zersplitterte.Jeder einzelne der hundert Black-Moon-Krieger brach augenblicklich auf dem gefrorenen Boden zusammen, ihre Knie schlugen hart auf den Steinfliesen auf. Das Geräusch von Knochen, die unter dem immensen Gewicht krachten, hallte durch die Lichtung. Mehrere rangniedere Wölfe übergaben sich heftig.Bernard stürzte mit dem Gesicht voran auf den kalten Dreck, seine Nase zersplitterte an den Steinen, während ein schriller Schmerzesschrei aus seiner Kehle riss.Nur Alpha Darius schaffte es, aufrecht zu bleiben; sein gesamter Körper zitterte unkontrolliert, seine Stiefel sanken zwei Zoll tief in den Dreck, als er seine Wirbelsäule zwang, unter dem unerträglichen Druck standzuhalten.Ich überstürzte nichts. Ich ging mit langsamen, bedachten Schritten auf Bernard zu, meine Stiefel knirschten geschmeidig auf dem frostigen Bo

  • Divina: Das Erwachen der Omega   23

    Marcellous„Mein König ... das Black Moon Rudel wird ungeduldig.“Ich riss meinen Kopf in Richtung der Türöffnung, mein Kiefer spannte sich so hart an, dass meine Backenzähne unter dem Druck ächzten.Dort stand, leicht zitternd und mit gesenktem Kopf, ein junger, grün hinter den Ohren gebliebener Wächter. Der unerfahrene Kerl, der vorhin vor Divinas medizinischer Suite stationiert gewesen war.Eine dunkle, tödliche Stille hüllte die große Kammer ein. Immer noch tropfte Wasser von meinem Haar auf meine nackten Schultern, während die Wärme des frisch eingelassenen Bades rasch in die kalte Luft entwich.Ich war gerade erst aus dem Wasser gestiegen – meine erste echte Wäsche, nachdem ich fünf qualvolle Tage lang an das Bett meiner Gefährtin gefesselt gewesen war und zugesehen hatte, wie sie um ihr Leben kämpfte. Und dieser unverschämte Narr hielt es für klug, in meine privaten Gemächer zu platzen, um mir ihren Zeitplan mitzuteilen?Hätte Nate vorhin nicht erwähnt, dass der Junge ein bluti

  • Divina: Das Erwachen der Omega   22

    Divina„Du hast ihm Angst gemacht.“Alicias ruhige, melodische Stimme zerschmetterte meinen dunklen Gedankengang.Ich blinzelte, riss mich aus dem gewaltsamen Abgrund in meinem Verstand und blickte zu ihr auf.„Was?“Sie sah nicht wütend aus. Sie wickelte vorsichtig die saubere, weiße Bandage um mein Handgelenk, während ihr silbernes Haar weich über ihre Schultern fiel.„Ich arbeite seit Jahren für diese Familie“, sagte sie leise, die Augen auf ihre Arbeit konzentriert. „Ich habe ihn noch nie lächeln sehen.“Ein kleiner Moment der Stille verstrich.„Ich habe ihn noch nie neben einem Bett bleiben sehen“, fuhr sie leise fort. „Ich habe ihn ganz sicher noch nie vergessen sehen zu essen.“Ich starrte sie an, mein Magen verkrampfe sich zu einem engen, unbehaglichen Knoten. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Ich wollte nicht darüber nachdenken, dass der Supreme Alpha King tagelang auf einem Stuhl saß, sich selbst aushungerte, während er mir beim Schlafen zusah.Es ergab keinen Sinn. E

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