Home / Werwolf / Drei Alphas Verbotenes Verlangen / Die Tür, die sich niemals öffnen sollte

Share

Die Tür, die sich niemals öffnen sollte

Author: Sqindwriter
last update publish date: 2026-08-06 05:34:06

„Öffne die Tür…” Das Flüstern zog durch die steinernen Korridore unter Ravencrest. Jede Kerze im Ratssaal flackerte gleichzeitig. Das leuchtende Band, das sich von Lyras Armband erstreckte, pulsierte heller.

Kommandant Rowan durchbrach die Stille als Erster. „Nein.” Seine Stimme hallte durch den Saal. „Wir folgen keiner unbekannten Kraft in versiegelte Tunnel.” Seine Hand ruhte fest auf dem Griff seines Schwertes. „Das werde ich nicht zulassen.”

Für einmal… widersprach ihm niemand. Die Gefahr w
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Selbst verflucht

    „Du hast mich schwören lassen, dich dafür zu bestrafen, falls du es tätest.”Lyra konnte nicht atmen.Das Geständnis der Ersten Luna traf tiefer als jede Waffe. Die Frau behauptete nicht nur, Lyra habe sie verraten, sie sagte, Lyra habe ihren eigenen Verrat vorausgesehen und eine Strafe in ihre eigene Bindung eingebaut.„Warum?”, flüsterte Lyra. „Warum sollte ich dich darum gebeten haben, mir das anzutun?”„Weil du wusstest, was du werden würdest.” Die Erste Luna streckte ihre Hand aus. Als sich die schwarzen Fäden um die drei Alphas strafften, sank Kael auf ein Knie. Darius stützte sich an einer zerbrochenen Säule ab, und Lucien presste eine Hand gegen seine Brust, als würde etwas ihn von innen zerreißen.Lyra eilte zu ihnen, doch eine unsichtbare Barriere schleuderte sie zurück. „Haltet ein!”, rief sie.„Du hast mir das Recht gegeben”, erwiderte die Erste Luna, ihre Stimme brach. „Du hast mich zu deiner Richterin gemacht, als du noch fähig warst zu wählen. Du sagtest mir, sollte Mac

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Das Versprechen, das den Tod überlebte

    „Die drei Männer, die dich töteten, in die Knie zu zwingen.”Die Worte der Ersten Luna hingen über dem zerschmetterten Thron. Lyra spürte, wie sich Kaels Arm fester um ihre Taille legte, doch ihre Aufmerksamkeit blieb auf die Frau gerichtet, die in den Trümmern stand. Das Silber und Schwarz in ihren Augen wechselte wie entgegengesetzte Flammen, und die Luft um sie trug das Gewicht von etwas, das viel zu lange darauf gewartet hatte, nicht länger verweigert zu werden.„Ihr wollt Rache”, sagte Lyra. „Ich will, was mir genommen wurde.” „Dann sagt mir, was Ihr verloren habt. Erwartet nicht, dass ich mich einer Geschichte ergebe, an die ich mich kaum erinnere.”Für einen Moment wirkte die Erste Luna fast amüsiert. „Ihr sprecht noch immer, als schulde Euch die Welt Erklärungen.” „Nein. Ich spreche als jemand, der es satt hat, für Entscheidungen zu büßen, die andere Menschen in ihrem Namen getroffen haben.”Darius trat neben Lyra und wischte sich Blut vom Mundwinkel. „Ich weiß nicht, was in u

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Der Gefangene unter dem Thron

    „Das, was er seit Jahrhunderten gefangen hält, wird endlich frei sein.”Die Warnung der Blutkönigin traf tiefer als jede Drohung, die sie zuvor ausgesprochen hatte.Lyra wandte sich der uralten Frau zu. „Was ist es?” Zum ersten Mal, seit sie unter Ravencrest erschienen war, wirkte die Blutkönigin ängstlich. „Etwas, das ich gefangen zu nehmen half.”Cassians Gesichtsausdruck veränderte sich, eine subtile, verräterische Veränderung.Lyra bemerkte es sofort. „Ihr wusstet es.” „Ich wusste, wovor sich der Mondhof fürchtete”, erwiderte Cassian mit gemessener Stimme. „Ich wusste, warum der Thron geschmiedet wurde. Doch ich wusste nie, ob der Gefangene noch existierte.”„Wie bemerkenswert praktisch”, murmelte Darius. „Jedes Mal, wenn wir die Wahrheit ausgraben, erinnert sich plötzlich jemand an ein weiteres Geheimnis.” „Darius”, warnte Kael sanft.„Nein, lasst ihn sprechen.” Lyra hielt ihren Blick fest auf Cassian gerichtet. „Ich bin es leid, die letzte Person zu sein, die die Wahrheit über i

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Der Thron, der flehte

    Lyra starrte in die Dunkelheit unter Ravencrest. Zum ersten Mal klang die Stimme nicht mächtig. Sie klang ängstlich. Kael erhob sich langsam, eine Hand auf seine Brust gepresst, wo der Fluch Wurzeln geschlagen hatte. Darius blickte zu ihm. „Du lebst?”Kael sah ihn müde an. „Zu Eurem Pech.” Darius atmete aus. „Gut. Ich war noch nicht bereit, allen zu erklären, wie ich endlich meinen nervigen Bruder losgeworden bin.” Lucien lächelte fast.Dann erbebte der Boden erneut, und Lyras Gesichtsausdruck verhärtete sich. Der kurze Moment der Erleichterung verschwand. „Was geschieht, wenn ich dort hinuntergehe?”„Ihr findet heraus, warum Ihr zurückgebracht wurdet”, sagte Cassian, bevor jemand anders antworten konnte. Lyra wandte sich ihm zu. „Ich wurde nicht zurückgebracht.” Sie blickte auf ihre Hände hinab. „Ich habe überlebt.”Cassians Augen verengten sich. „Vielleicht.” Lyra wandte sich der Öffnung unter der Kammer zu. „Dann gehe ich hinunter.” Kael trat neben sie. „Ich auch.”Darius seufzte.

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Die Wahl, die nie ihre war

    Lyra starrte in die Dunkelheit unter Ravencrest. Die Stimme war aus ihr gekommen, doch sie fühlte sich nicht ganz wie ihre eigene an. Der Mondthron pulsierte unter dem Schloss. Kael trat näher. „Lyra.”Sie antwortete nicht. Ihr silbernes Auge blieb auf den rissigen Boden gerichtet, während das schwarze etwas widerspiegelte, das keiner von ihnen sehen konnte.Darius griff nach ihrer Hand, doch sie wich zurück. Er hielt inne, die Verletzung auf seinem Gesicht war sofort da, kein Zorn, sondern reiner Schmerz.Lyra bemerkte es, und irgendwie erschreckte sie das mehr als der Thron. „Ich weiß nicht, was mit mir geschieht.” Darius senkte seine Hand sanft. „Dann steh dem nicht allein gegenüber.”Lucien betrachtete sie aufmerksam. „Du hörst sie.” Lyra wandte sich ihm zu. „Wen?” „Dein erstes Selbst.”Die Worte ließen ihre Brust sich zusammenziehen. Die Stimme unter dem Schloss sprach erneut: Du hast es versprochen.Lyra schloss die Augen. „Ich erinnere mich an kein Versprechen.” „Doch.”Cassian

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Die Frau, die mich sterben ließ

    „Ich bin der Grund, warum du beim ersten Mal gestorben bist.” Lyra konnte nicht atmen. Die Stimme, die aus Lioras Mund kam, war ruhig. Das machte es schlimmer. Kael trat näher, sein Schwert erhoben. „Weg von ihr.”Die Frau in Liora lächelte. „Ihr glaubt noch immer, eine Waffe könne Eure Königin beschützen.” Kaels Griff verstärkte sich. Lyra hob eine Hand. „Nicht.”Er sah sie an. „Lyra…” „Sie greift uns nicht an.”Die Frau lachte leise. „Noch nicht.” Lyra starrte in Lioras Gesicht. „Wer seid Ihr?” Die silbernen Augen schärften sich. „Diese Frage hast du schon einmal gestellt.” „Ich erinnere mich nicht an dich.” „Das solltest du auch nie.”Darius trat neben Lyra. „Dann hört auf, in Rätseln zu sprechen.” Die Frau sah ihn an. „Du versteckst noch immer Furcht hinter Humor.” Darius’ Gesichtsausdruck fiel in sich zusammen. „Und du tust noch immer so, als wäre dir alles gleich.”Ihr Blick wanderte zu Lucien. „Und du trägst noch immer Schuld, die nicht ganz dir gehört.” Lucien versteifte sich.

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status