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Kapitel 2

Hannah
Kurz darauf begann mein Körper leicht zu zittern, und ich spürte, wie sich zwischen meinen Beinen eine feuchte Wärme ausbreitete.

Ich vergrub den Kopf in meinen Knien und versuchte, Konrad nicht anzusehen.

Wenn jemand von meiner Verfassung erfuhr, würde man mich hinter meinem Rücken als schamloses Flittchen beschimpfen.

Dann könnte ich mich in der Firma nicht mehr blicken lassen.

Der andere Kollege im Zelt, Markus Braun, schnarchte bereits.

Ich ballte die Fäuste, die Fingernägel gruben sich tief in meine Handflächen.

Der feine Schmerz beruhigte mich ein wenig.

Ich erklärte Konrad: „Konrad, ich will dich nicht auf Abstand halten – mir geht es nicht gut.“

Ohne ein weiteres Wort rückte Konrad heran und legte seine große, warme Hand auf meine Stirn.

Seine Handfläche verweilte auf meiner Stirn.

Mein ganzes Blickfeld füllte sich mit seinem Brustkorb.

Ich sah das markante Schlüsselbein unter seinem Hemd und die Konturen seiner Brustmuskulatur.

Im nächsten Augenblick verkrampfte sich mein ganzer Körper – und in einem Sturm aus Scham erreichte ich den ersten Höhepunkt.

Ich unterdrückte ein Wimmern.

Der Nachhall ließ mich nur noch stärker zittern.

Konrads Hand spürte es deutlich.

„Warum ist dein Gesicht so rot? Fieber hast du keins… Seltsam.“ Misstrauisch tastete er erneut meine Stirn und Wangen ab.

Ich zitterte noch heftiger.

Ich wandte das Gesicht ab und versuchte, seiner Hand auszuweichen, aber hinter mir war nur die Zeltwand – ich konnte nirgendwohin.

Ich presste die Zähne zusammen und wagte nicht, den Mund zu öffnen.

Aus Angst, dass mir ein Stöhnen entfahren würde.

Mir war klar: Ich durfte nicht länger in diesem engen Raum bleiben.

In meiner Nase lag nur noch Konrads Geruch.

Er rauchte nicht, und sein Duft ließ sich leicht zuordnen – ein dezenter Seifenduft, vermischt mit seinem ganz eigenen, männlichen Geruch.

Jede Pore meines Körpers hatte sich geöffnet, der Höhepunkt hatte mich unendlich empfindlich gemacht.

Hastig stieß ich Konrad von mir – er taumelte rückwärts.

Stolpernd kroch ich aus dem Zelt, ohne darauf zu achten, dass mein kurzer Rock hochgerutscht war und er freie Sicht auf meine durchnässte Unterwäsche hatte.

Er senkte rasch den Blick.

Er war kein unerfahrener Junge. Nachdenklich folgte er mir nach draußen.

Ich hatte jede Kontrolle über meinen Körper verloren.

Das Feuer in meinem Unterleib loderte heftig – ein Verlangen von einer Intensität, die ich noch nie erlebt hatte.

In meinem Kopf drehte sich alles nur um Konrad: das Schlüsselbein unter seinem weißen Hemd, sein Adamsapfel, seine sonnengebräunten Arme.

Und diese warme Handfläche.

Ich kam kaum ein paar Schritte weit, bevor ich auf die Knie sank.

Die heftige Reaktion meines Körpers ließ mich den Schmerz in den Knien kaum spüren.

Konrad eilte herbei und wollte mir aufhelfen.

„Lena, was ist nur los mit dir?“

Ich wusste: Ganz gleich, wer hier krank zusammengebrochen wäre – er hätte ohne zu zögern geholfen.

Im Büro war er zwar still und wortkarg, galt aber als durch und durch verlässlich.

Nur – je mehr er mir aufzuhelfen versuchte, je mehr unsere Körper sich berührten, desto stärker reagierte meiner.

Zwischen meinen Beinen zog es sich unaufhörlich zusammen, eine Welle der Empfindsamkeit nach der anderen, die mich kaum noch stehen ließ.

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