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Kapitel 3

Author: Hannah
Ich durfte keinen Lärm machen – wenn die Kollegen in den anderen Zelten aufwachten, konnte ich mich nirgends mehr blicken lassen.

Ich biss die Zähne zusammen, schlang die Arme um Konrads schmale Hüfte und zog mich an ihm hoch.

Es war das erste Mal, dass ich einem männlichen Körper so nahe kam.

Ich achtete gar nicht darauf, dass meine Brüste dabei an seinem Körper entlangglitten – von seiner Hüfte hinauf über seine Bauchmuskeln.

Ich lehnte mich an ihn, um mich aufrecht zu halten, und mein Verstand setzte beinahe aus.

Konrad stützte mich und führte mich zu einer Ruhebank neben der wilden Thermalquelle.

Kaum saß ich auf dem Stein, versuchte ich, ihn von mir wegzuschieben.

Die ununterbrochenen Reaktionen meines Körpers hatten mich längst kraftlos gemacht.

Da drangen aus einem Zelt in der Nähe gedämpfte Lustlaute herüber.

Ich fasste mir an die Stirn. Das kann jetzt nicht sein.

Gerade hatte ich mich ein wenig beruhigt – und ausgerechnet jetzt.

Frau Richter aus der Buchhaltung und ihr Mann hatten angefangen.

Konrad warf mir einen Blick zu und zog mich hinter ein nahes Gebüsch.

Im schwachen Sternenlicht sah ich durch die Zweige, wie Frau Richter sich über den Stein beugte – denselben, auf dem Konrad und ich eben noch gesessen hatten.

Ihr Mann nahm sie von hinten, und sie versuchte mit aller Kraft, ihre Stimme zu unterdrücken.

Es war wie eine unsichtbare Kette, die sich um mich legte und mir den Atem nahm.

Mein Körper, der sich gerade etwas beruhigt hatte, reagierte noch heftiger als zuvor.

Konrad und ich hockten reglos hinter dem Gebüsch und wagten kaum zu atmen.

Sein unverwechselbarer Duft hatte sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt.

Nein. Das darf nicht weitergehen.

Ich flehte innerlich, dass die beiden schnell zum Ende kommen mögen.

Herr Richter war erstaunlich ausdauernd.

Allmählich spürte ich, wie Konrads Körper Wärme abstrahlte.

Und ohne Vorwarnung erreichte ich ein weiteres Mal den Gipfel.

Dabei entfuhr mir ein leises Geräusch.

Konrads langer Arm kam von hinten um meinen Kopf herum.

Er presste mir die Hand auf den Mund.

„Hmm…“

Ich holte tief Luft.

Er hatte mich nahezu vollständig in seine Arme geschlossen.

Sein Herzschlag, seine Brustmuskeln – in meinem Kopf formten sie sich zu greifbarem Verlangen.

„Pst…“ Konrad bedeutete mir, still zu sein.

Ich nickte kraftlos, und schon bald begann ich in seinen Armen zu beben.

Im Mondlicht erkannte Konrad meinen verschleierten Blick.

Er dachte an meine durchnässte Unterwäsche, die er vorhin unbeabsichtigt gesehen hatte.

Jetzt verstand er.

Ich versuchte verzweifelt, mich aus seinem Griff zu befreien, wagte es gleichzeitig nicht, von Frau Richter entdeckt zu werden.

Mein sich wehrender Körper trieb mich immer wieder an die Grenze.

Die Intensität dieser Reize ließ mich beinahe ohnmächtig werden.

Irgendwann kehrten Frau Richter und ihr Mann zufrieden in ihr Zelt zurück.

Konrad nahm endlich die Hand von meinem Mund.

Ich rang keuchend nach Luft.

Eigentlich hätte ich sofort Abstand zu ihm suchen müssen.

Mein Kopf war voll von ihm – ich wollte nicht von seiner Seite weichen und hatte auch keine Kraft dazu.

„Lena, willst du es… mit mir?“

Von Konrads direkter Frage aufgeschreckt, riss ich mich hastig aus seinen Armen.

Dabei berührte ich versehentlich die harte Wölbung in seinem Schritt.

Schon ohne sie zu berühren, konnte ich seine beeindruckende Größe erahnen.

„Ich… ich… nein, will ich nicht.“ Panisch stritt ich alles ab.

Konrad runzelte die Stirn und schob ohne ein Wort die Hand unter meinen Rock.

„Wirklich nicht?“ Seine tiefe Stimme und die leicht ansteigende Betonung am Ende ließen mich erschaudern.

Seine rauen Finger strichen Zentimeter für Zentimeter über meine Haut.

Jede Stelle, die er berührte, brannte wie Feuer.

Unwillkürlich zog ich die Beine an.

Konrad spreizte sie mit sanfter Bestimmtheit wieder auseinander.

Seine Finger glitten zunächst sacht über den Stoff meiner Unterwäsche.

Es durchfuhr mich wie ein elektrischer Schlag.

Alle Sinne erwachten – ein Kribbeln breitete sich in meinem ganzen Körper aus, tief in meinem Inneren, und dort unten noch viel stärker.

Ich wehrte mich gegen ihn und sehnte mich gleichzeitig nach ihm.

Unbewusst umklammerte ich sein Hemd und keuchte.

„Hmm… Konrad…“ Meine Stimme trug einen Hauch von Stöhnen, der mir selbst fremd war.

In meinem Inneren tobte ein Kampf – ich wollte, dass er weiterging, und wollte es gleichzeitig verhindern.

Engel und Teufel rangen in meinem Kopf.

Es machte mich beinahe wahnsinnig.

Dann, mit einer raschen Bewegung, hakte Konrad den Rand meiner Unterwäsche zur Seite und ließ seine Finger hineingleiten.

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