MasukAls das Objektiv des Teleskops aus dem Apartment gegenüber mich erfasste, lag ich zusammengerollt auf meinem Bett, vom Spielzeug bis an den Rand getrieben, sodass mein ganzer Körper zitterte. Als mir klar wurde, dass mich jemand voyeuristisch beobachtete, kam neben dem Schrecken eine Welle aus Lust und Erregung über mich. Unter diesem brennenden Blick kam ich, ganz ohne Halt, als streichle und spiele gerade dieser Blick mit mir. Ich tat das Kühnste, was ich je in meinem Leben getan hatte. Direkt diesem heißen Blick aus der Ferne zugewandt, öffnete ich langsam meine Beine und zeigte ihm, wie ich das Spielzeug in mich aufnahm. Doch damals wusste ich noch nicht: Dass ich wegen dieses Blicks in Zukunft unzählige Male in den Taumel des Kontrollverlusts geraten würde.
Lihat lebih banyakSogar auf der diesjährigen Branchengala, als Adrian Hartmann mit mir am Arm den Saal betrat, kamen von den Wirtschaftsgrößen um uns herum großzügige Komplimente.„Herr Hartmann und Frau Sommer sind wirklich ein Traumpaar, talentiert und schön, wie füreinander geschaffen.“„Ja, die beiden nebeneinander, das passt einfach unbeschreiblich gut.“Wann immer er solche Schmeicheleien hörte, nickte Adrian höflich und beherrscht. Die Augen hinter den Brillengläsern waren tief und ruhig, als wäre er tatsächlich ein untadeliger Ehrenmann.Doch nur wir beide wussten genau, was für krankhafte, verdrehte und doch unvergleichlich passende Seelen sich unter dieser äußerst anständigen Hülle verbargen.Während dieser Vertreter der Geschäftselite im tadellosen Anzug lächelnd mit den anderen anstieß, drückte er leise auf die Fernbedienung in seiner Tasche.Und unter dem eleganten, edlen Abendkleid biss ich die Zähne zusammen, zwang mich, die Wellen hochfrequenter Vibrationen auszuhalten, die einem die Bei
„Fertig angesehen?“Ich fuhr herum.Adrian Hartmann, der eigentlich tausend Kilometer entfernt auf Geschäftsreise sein sollte, lehnte in diesem Augenblick träge im Türrahmen der Dunkelkammer. Langsam und unangestrengt lockerte er seine Krawatte, in seinen Augen funkelte der Triumph eines Mannes, dessen Beute endlich ins Netz gegangen war.Also hatte er die Zugangskarte absichtlich in der Schublade liegen lassen.Er hatte meinen Plan zum Gegenschlag längst durchschaut und mich wie eine Katze mit einer Maus in diese Falle gelockt, an den tiefsten Ort, der ganz von seinem Blick erfüllt war.Er dachte wohl, ich würde schreien, in die Knie gehen und um Gnade flehen.Doch als ich die ganze Wand voller Fotos sah, siegte in diesem Augenblick jenes geheime, tief in meinen Knochen sitzende Verlangen nach Blicken vollständig über die Vernunft.Ich hatte nicht nur keine Angst, ich lachte sogar plötzlich kurz auf.„Adrian, weißt du, wie du wirkst? Wie ein Feigling. Du kannst dich nur hinter einem T
Als mir die Qual der vergangenen Nacht durch den Kopf schoss, unbeschreiblich quälend und doch bis zum Äußersten lustvoll, zuckte ich zusammen und konnte nur kraftlos und gedemütigt den Kopf schütteln.Erst als Adrian Hartmann sah, wie vollständig fügsam ich geworden war, zog er zufrieden seine Hand zurück, drehte sich um und fuhr zur Arbeit in die Firma.Von da an wurden meine Tage in der Firma zu einer langen, verborgenen Folter.Nach außen blieb Adrian weiterhin der strenge, kalte Herr Hartmann.An mich, die Neue, stellte er extrem hohe Anforderungen. In der Abteilungsbesprechung konnte er meinen Entwurf sogar gnadenlos in der Luft zerreißen.„So etwas voller Lücken wagen Sie mir vorzulegen?“Kalt warf er die Unterlagen auf den Tisch, sein Blick eisig und ohne jede Wärme.Alle Kollegen sahen mitleidig zu, wie ich mit gesenktem Kopf die Standpauke ertrug. Doch niemand wusste:Während er mich mit strengstem Ton zurechtwies, spielte die Hand in seiner Anzughosentasche völlig unauffälli
Das kühle Metall strich immer wieder über meine empfindlichste Stelle. Ich wurde so gequält, dass ich beinahe kraftlos zusammensackte, meine Hände krallten sich in seinen Unterarm, und Tränen traten mir in die Augen.Er aber bewahrte die ganze Zeit die gelassene Haltung eines Mannes, der oben stand.„Mm ... bitte ... Herr Hartmann ... gib, gib es mir ...“Unter dieser Reizung war ich fast völlig erschöpft.Erst als ich meine Würde vollständig wegwarf und ihn weinend anflehte, füllte er ohne jede Gnade meine Leere.Dabei hob er mein Kinn an und betrachtete zufrieden meine Tränen.Er quälte mich, bis ich unaufhörlich wimmerte, und erst dann ließ er mich los.Noch in derselben Nacht schleppte ich meinen Körper, der fast auseinanderzufallen schien, zurück in mein Apartment.Als ich im Spiegel die roten Spuren auf meinem ganzen Körper sah, stieg in mir eine heftige Angst auf.Adrian Hartmann war zu bösartig, zu gefährlich.Er kannte die Schwachstellen in meinem Kopf besser als ich selbst. S