LOGINKara machte einen Schritt nach vorn. Beide Hände waren fest an ihren Seiten zu Fäusten geballt. Für einen Moment verlor sie tatsächlich die Kontrolle. Ihr Blick war voller Wut, als wollte sie die ganze Scham, die seit ihrem Verlassen des Gerichts auf ihrer Brust lastete, an dem Menschen vor ihr auslassen.
„Kara!“ Helena zog hastig an ihrem Arm, bevor die Situation noch schlimmer wurde
Kurz nachdem Victor das kleine Baby eine Weile im Arm gehalten hatte, öffnete sich die Tür des Krankenzimmers erneut. Liora kam zusammen mit Vivian und Gilbert herein. Das kleine Mädchen blieb sofort stehen, als sie Victor neben dem Bett mit dem Baby in seinen Armen sah.Ihre Augen leuchteten auf. „Ist das … mein Geschwisterchen?“Victor lächelte. „Ja. Das ist dein Geschwisterchen.“Liora kam vorsichtig näher. Sie stellte sich neben Victor und betrachtete das noch immer schlafende Baby voller Neugier. „Es ist ja so klein.“Tara lachte leise. „Du warst früher auch so klein.“„Wirklich?“
Victor traf mit hastigen Schritten im Krankenhaus ein. Sobald er von Vivian erfahren hatte, dass Tara in den Kreißsaal gebracht worden war, hatte er alle noch ausstehenden Angelegenheiten sofort liegen lassen. Der Weg, der ihm sonst immer lang vorgekommen war, schien diesmal nicht schnell genug zu vergehen.Als Victor schließlich vor dem Kreißsaal ankam, öffnete sich gerade die Tür. Eine Krankenschwester trat heraus, und kurz darauf sah Victor, wie Tara in ein Krankenzimmer gebracht wurde.Er blieb im Türrahmen stehen.Tara sah erschöpft aus. Ihr Gesicht war nach der Geburt noch immer blass, doch auf ihren Lippen lag ein leichtes Lächeln. In ihren Armen schlief ein winziges Baby friedlich.Victor bewegte sich zun&a
An diesem Tag fühlte Tara sich unglaublich glücklich. Schon am Morgen strahlte ihr Gesicht vor Freude. Nachdem sie sich einige Tage zu Hause ausgeruht hatte, war sie endlich wieder ins Büro gekommen, um ihre Aufgaben an die Person zu übergeben, die sie während ihres Mutterschaftsurlaubs vorübergehend vertreten würde.Eigentlich gefiel Tara der Gedanke nicht besonders, ihre Arbeit für längere Zeit ruhen zu lassen. Doch sie verstand auch, dass ihr Körper diesmal mehr Ruhe brauchte. Deshalb stellte sie sicher, dass alle Aufgaben, für die sie verantwortlich war, ausführlich erklärt worden waren, bevor sie sich endgültig in den Urlaub verabschiedete.Doch sie hätte nicht erwartet, so viele Überraschungen zu erleben.Einige ihrer
Es war schon spät in der Nacht, doch Tara konnte immer noch nicht schlafen. Sie hatte mehrmals versucht, die Augen zu schließen, aber ihre Gedanken kehrten immer wieder zu ihrem Gespräch mit Vivian zurück. Aus irgendeinem Grund ging ihr Isabel plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Diese Frau, der sie nie begegnet war, brachte Tara dazu, über so vieles in Bezug auf Victor nachzudenken.Tara wusste, dass Isabel einst ein Mensch gewesen war, der Victor sehr viel bedeutet hatte. Sie wollte sich nicht mit Isabel vergleichen. Sie fand sogar, dass sie sich das nicht anmaßen sollte. Doch je länger sie über all das nachdachte, desto mehr Fragen tauchten in ihrem Kopf auf.Plötzlich klingelte ihr Handy. Tara nahm es in die Hand und sah Victors Namen auf dem Display. Sofort nahm sie den Anruf entgegen.
Einige Tage später erhielt Victor einen Meetingtermin, der ihn ins Ausland führen würde. An dem Treffen musste er persönlich teilnehmen, und es wurde erwartet, dass es mehrere Tage dauern würde. Insgesamt würde Victor mindestens eine Woche im Ausland bleiben müssen.Seit er davon erfahren hatte, wirkte Victor nicht besonders entspannt. Allerdings lag das nicht an seiner Arbeit, sondern daran, dass er Tara in ihrem derzeitigen Zustand zurücklassen musste.„Musst du wirklich fahren?“, fragte Tara, als Victor sich noch einmal seinen Abreisetermin bestätigen ließ.„Ja.“„Dann fahr. Die Angelegenheit lässt sich nicht verschieben.“
Zwei Tage waren vergangen, seit Tara dazu aufgefordert worden war, sich zu Hause vollständig auszuruhen. Vorerst ließ sie die anstrengenderen Arbeiten liegen und gewöhnte sich allmählich daran, den Empfehlungen des Arztes zu folgen.Auch das Zimmer, um dessen Einrichtung Victor sich gekümmert hatte, war inzwischen fertig. Es lag im Erdgeschoss, in der Nähe des Gartens an der Ecke der Villa, und war nun bereit, ganz nach Taras Wünschen dekoriert zu werden. Wie Victor gesagt hatte, war es hier ruhiger und gemütlicher, und der Raum wirkte tatsächlich viel wärmer als die anderen Bereiche des Hauses.Nach und nach trafen die verschiedenen Dinge ein, die sie in den Boutiquen gekauft hatten. Liora war sichtlich begeistert, als sie all die Babysachen sah. Sie half sogar dabei, einige Kleinigkeiten in das Zimmer ihres z







