로그인Es war schon spät in der Nacht, doch Tara konnte immer noch nicht schlafen. Sie hatte mehrmals versucht, die Augen zu schließen, aber ihre Gedanken kehrten immer wieder zu ihrem Gespräch mit Vivian zurück. Aus irgendeinem Grund ging ihr Isabel plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Diese Frau, der sie nie begegnet war, brachte Tara dazu, über so vieles in Bezug auf Victor nachzudenken.
Es war schon spät in der Nacht, doch Tara konnte immer noch nicht schlafen. Sie hatte mehrmals versucht, die Augen zu schließen, aber ihre Gedanken kehrten immer wieder zu ihrem Gespräch mit Vivian zurück. Aus irgendeinem Grund ging ihr Isabel plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Diese Frau, der sie nie begegnet war, brachte Tara dazu, über so vieles in Bezug auf Victor nachzudenken.Tara wusste, dass Isabel einst ein Mensch gewesen war, der Victor sehr viel bedeutet hatte. Sie wollte sich nicht mit Isabel vergleichen. Sie fand sogar, dass sie sich das nicht anmaßen sollte. Doch je länger sie über all das nachdachte, desto mehr Fragen tauchten in ihrem Kopf auf.Plötzlich klingelte ihr Handy. Tara nahm es in die Hand und sah Victors Namen auf dem Display. Sofort nahm sie den Anruf entgegen.
Einige Tage später erhielt Victor einen Meetingtermin, der ihn ins Ausland führen würde. An dem Treffen musste er persönlich teilnehmen, und es wurde erwartet, dass es mehrere Tage dauern würde. Insgesamt würde Victor mindestens eine Woche im Ausland bleiben müssen.Seit er davon erfahren hatte, wirkte Victor nicht besonders entspannt. Allerdings lag das nicht an seiner Arbeit, sondern daran, dass er Tara in ihrem derzeitigen Zustand zurücklassen musste.„Musst du wirklich fahren?“, fragte Tara, als Victor sich noch einmal seinen Abreisetermin bestätigen ließ.„Ja.“„Dann fahr. Die Angelegenheit lässt sich nicht verschieben.“
Zwei Tage waren vergangen, seit Tara dazu aufgefordert worden war, sich zu Hause vollständig auszuruhen. Vorerst ließ sie die anstrengenderen Arbeiten liegen und gewöhnte sich allmählich daran, den Empfehlungen des Arztes zu folgen.Auch das Zimmer, um dessen Einrichtung Victor sich gekümmert hatte, war inzwischen fertig. Es lag im Erdgeschoss, in der Nähe des Gartens an der Ecke der Villa, und war nun bereit, ganz nach Taras Wünschen dekoriert zu werden. Wie Victor gesagt hatte, war es hier ruhiger und gemütlicher, und der Raum wirkte tatsächlich viel wärmer als die anderen Bereiche des Hauses.Nach und nach trafen die verschiedenen Dinge ein, die sie in den Boutiquen gekauft hatten. Liora war sichtlich begeistert, als sie all die Babysachen sah. Sie half sogar dabei, einige Kleinigkeiten in das Zimmer ihres z
Nachdem sie die erste Boutique verlassen hatten, dachte Tara, dass sie nun direkt nach Hause fahren würden. Doch Victor hatte offenbar bereits andere Pläne.„Wohin fahren wir jetzt noch?“, fragte Tara, als sie erneut vor einer anderen Boutique für Babyausstattung anhielten.Victor lenkte den Rollstuhl, in dem Tara saß, in den Laden. „Es gibt noch ein paar Dinge, die wir nicht gekauft haben.“Tara sah ihn ungläubig an. „War das vorhin nicht schon mehr als genug?“„Nein.“„Aber …“„Wir brauchen noch ein paar Sachen, Tara.“ Der Mann lächelte nur. „Komm. Du
Im Krankenhaus erhielt Tara schließlich eine Erklärung für die Schmerzen, die sie erlebt hatte. Der Arzt sagte, dass ihr Zustand insgesamt gut sei. Auch mit der Entwicklung des Babys in ihrem Bauch sei alles in Ordnung.Die Schmerzen waren auf Erschöpfung und darauf zurückzuführen, dass ihr Körper sich langsam dem Geburtstermin näherte. Es gab keine ernsthaften Probleme, über die sie sich Sorgen machen musste, doch der Arzt bat Tara trotzdem, sich mehr auszuruhen und ihre Aktivitäten einzuschränken.„Die Geburt wird voraussichtlich in etwa einem Monat stattfinden“, erklärte der Arzt, nachdem er Taras Zustand erneut überprüft hatte. „Deshalb empfehle ich Ihnen, sich langsam auf eine Arbeitspause vorzubereiten. Überanstrengen Sie sich nicht.“
Taras Leben kehrte allmählich zu seinem gewohnten Rhythmus zurück. Gelegentlich frühstückte Victor mit ihnen. Manchmal nahm er sich auch die Zeit, mit ihnen zu Abend zu essen, je nachdem, wie viel er zu tun hatte.Tara störte es nicht, ob er da war oder nicht. Sie verstand, dass Victor viele Angelegenheiten zu erledigen hatte, während auch sie selbst kaum noch freie Zeit hatte.Seit sie so viele Aufgaben übernommen hatte, war ihr Alltag sogar noch voller geworden. Sie verbrachte den größten Teil des Tages in Besprechungsräumen, prüfte Berichte, traf Entscheidungen und stellte sicher, dass alle Angelegenheiten des Unternehmens nach Plan verliefen. Und vor allem vergaß Tara nicht ihre Verantwortung, Liora zu beaufsichtigen und ihr die bestmögliche Aufmerksamkeit zu schenken.







