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Auteur: Major_Canis
last update Date de publication: 2026-10-05 11:00:05

Das Chaos vor dem Obergericht legte sich erst fast dreißig Minuten, nachdem das Fahrzeug mit Adrian und Leonard das Gebäude verlassen hatte. Doch für Helena und Kara war der Albtraum noch lange nicht vorbei.

Dutzende Journalisten umringten sie weiterhin unaufhörlich. Die Kamerablitze flammten immer wieder auf, während aus allen Richtungen Fragen auf sie einprasselten, ohne ihnen auch nur di

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  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [165] a

    Sechs Monate waren vergangen, seit Tara Victors Heiratsantrag angenommen hatte. In dieser Zeit hatte sich vieles verändert. Taras Gesundheitszustand hatte sich zunehmend verbessert, ihr Baby wuchs gesund heran, und durch die Anwesenheit ihres kleinen Kindes war es in der Villa immer lebhafter geworden.Nachdem sie die Erholungsphase hinter sich gebracht und alles sorgfältig vorbereitet hatten, war schließlich der lang ersehnte Tag gekommen.Die Hochzeit von Victor und Tara wurde in einem äußerst luxuriösen Rahmen gefeiert. Die Gäste stammten aus den unterschiedlichsten Kreisen. Familie, Freunde, Geschäftspartner und wichtige Persönlichkeiten, die Victor und Tara seit Langem kannten, füllten den Veranstaltungsort. Die Dekoration war prachtvoll, aber dennoch elegant.

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [164]

    Kurz nachdem Victor das kleine Baby eine Weile im Arm gehalten hatte, öffnete sich die Tür des Krankenzimmers erneut. Liora kam zusammen mit Vivian und Gilbert herein. Das kleine Mädchen blieb sofort stehen, als sie Victor neben dem Bett mit dem Baby in seinen Armen sah.Ihre Augen leuchteten auf. „Ist das … mein Geschwisterchen?“Victor lächelte. „Ja. Das ist dein Geschwisterchen.“Liora kam vorsichtig näher. Sie stellte sich neben Victor und betrachtete das noch immer schlafende Baby voller Neugier. „Es ist ja so klein.“Tara lachte leise. „Du warst früher auch so klein.“„Wirklich?“

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [163]

    Victor traf mit hastigen Schritten im Krankenhaus ein. Sobald er von Vivian erfahren hatte, dass Tara in den Kreißsaal gebracht worden war, hatte er alle noch ausstehenden Angelegenheiten sofort liegen lassen. Der Weg, der ihm sonst immer lang vorgekommen war, schien diesmal nicht schnell genug zu vergehen.Als Victor schließlich vor dem Kreißsaal ankam, öffnete sich gerade die Tür. Eine Krankenschwester trat heraus, und kurz darauf sah Victor, wie Tara in ein Krankenzimmer gebracht wurde.Er blieb im Türrahmen stehen.Tara sah erschöpft aus. Ihr Gesicht war nach der Geburt noch immer blass, doch auf ihren Lippen lag ein leichtes Lächeln. In ihren Armen schlief ein winziges Baby friedlich.Victor bewegte sich zun&a

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [162]

    An diesem Tag fühlte Tara sich unglaublich glücklich. Schon am Morgen strahlte ihr Gesicht vor Freude. Nachdem sie sich einige Tage zu Hause ausgeruht hatte, war sie endlich wieder ins Büro gekommen, um ihre Aufgaben an die Person zu übergeben, die sie während ihres Mutterschaftsurlaubs vorübergehend vertreten würde.Eigentlich gefiel Tara der Gedanke nicht besonders, ihre Arbeit für längere Zeit ruhen zu lassen. Doch sie verstand auch, dass ihr Körper diesmal mehr Ruhe brauchte. Deshalb stellte sie sicher, dass alle Aufgaben, für die sie verantwortlich war, ausführlich erklärt worden waren, bevor sie sich endgültig in den Urlaub verabschiedete.Doch sie hätte nicht erwartet, so viele Überraschungen zu erleben.Einige ihrer

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [161]

    Es war schon spät in der Nacht, doch Tara konnte immer noch nicht schlafen. Sie hatte mehrmals versucht, die Augen zu schließen, aber ihre Gedanken kehrten immer wieder zu ihrem Gespräch mit Vivian zurück. Aus irgendeinem Grund ging ihr Isabel plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Diese Frau, der sie nie begegnet war, brachte Tara dazu, über so vieles in Bezug auf Victor nachzudenken.Tara wusste, dass Isabel einst ein Mensch gewesen war, der Victor sehr viel bedeutet hatte. Sie wollte sich nicht mit Isabel vergleichen. Sie fand sogar, dass sie sich das nicht anmaßen sollte. Doch je länger sie über all das nachdachte, desto mehr Fragen tauchten in ihrem Kopf auf.Plötzlich klingelte ihr Handy. Tara nahm es in die Hand und sah Victors Namen auf dem Display. Sofort nahm sie den Anruf entgegen.

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [160]

    Einige Tage später erhielt Victor einen Meetingtermin, der ihn ins Ausland führen würde. An dem Treffen musste er persönlich teilnehmen, und es wurde erwartet, dass es mehrere Tage dauern würde. Insgesamt würde Victor mindestens eine Woche im Ausland bleiben müssen.Seit er davon erfahren hatte, wirkte Victor nicht besonders entspannt. Allerdings lag das nicht an seiner Arbeit, sondern daran, dass er Tara in ihrem derzeitigen Zustand zurücklassen musste.„Musst du wirklich fahren?“, fragte Tara, als Victor sich noch einmal seinen Abreisetermin bestätigen ließ.„Ja.“„Dann fahr. Die Angelegenheit lässt sich nicht verschieben.“

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