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KAPITEL 33 – DIE HALSKETTE

Author: Déesse
last update Petsa ng paglalathala: 2026-04-14 16:08:00

Sasha

Am nächsten Tag wache ich in seinen Armen auf. Das Morgenlicht sickert durch die dicken Vorhänge und zeichnet goldene Linien auf das weiße Laken. Seine Finger gleiten über meine Schulter, wandern meinen Hals hinab, hinauf in mein Haar. Er schläft nie wirklich, glaube ich. Er wacht, wie ein Wolf, der sein Rudel beschützt. Selbst im Schlaf bleibt ein Teil von ihm in Alarmbereitschaft, bereit zu springen, bereit zu töten. Aber an mir

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  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 280 — Die Nachricht

    LouisDie Worte schweben in der Luft wie ein Sturm, der darauf wartet loszubrechen. Ich habe sie wieder und wieder in meinem Kopf wiederholt, aber jetzt, da sie im Begriff sind, über meine Lippen zu treten, fühle ich mich… verletzlich. Eine fremde, beinahe absurde Empfindung. Ich bin Louis. Ich bin der, der niemals zittert, der Entscheidungen trifft, die die Zukunft formen. Und dennoch fühle ich mich in diesem Moment, da ich meine Mutter ansehe, zerbrechlicher als je zuvor.Sie sitzt in dem Sessel nahe dem Fenster, den Blick nach draußen gerichtet, als suchte sie etwas am fernen Horizont. Sie weiß es noch nicht. Sie hat keine Ahnung vom Gewicht dessen, was ich sagen werde. Aber sie wird es bald wissen. Und die Angst, dies anzukündigen, diese Wahrheit, die alles verändern wird, schnürt mir die Kehle zu.Anna ist im Nebenzimmer, bereit, dasselbe zu hören, bereit, diese Etappe mit mir zu bewältigen. Aber an meine Mutter muss ich mich zuerst wenden.

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 279 — Das Gewicht der Entscheidungen

    LouisDie Stunden, die folgen, sind ein Wirbel aus schweigenden Gesprächen, aus Lächeln und abgemessenen Gesten. Meine Mutter hat diese Art, Dinge zu sagen, ohne sie jemals wirklich auszusprechen. Die Worte schweben, aber sie bleiben außer Reichweite. Und doch ist alles da, in der Luft, in den verstohlenen Blicken und den Andeutungen. Es ist, als wären wir zu zweit, vielleicht zu dritt, aber das eigentliche Gespräch hätte nie stattgefunden. Anna und ich, stets in Abwehrhaltung, und meine Mutter, die jede Bewegung analysiert, jeden Atemzug, als wäre all das nur ein Spiel, eine Art Tanz, den wir vollführen müssen, bevor wir zur nächsten Etappe übergehen können.Wir sind an dieses lastende Schweigen gewöhnt. Meine Mutter und ich haben immer auf diese Weise kommuniziert. Kein Bedarf an vielen Worten. Nur Gesten, Blicke, Absichten, die sich ausdrücken, ohne ausgesprochen werden zu müssen. Aber heute, mit Anna, ist alles anders. Und genau das verunsichert mich.

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 278 — Die entscheidende Begegnung

    Louis Am Morgen der Begegnung mit meiner Mutter wache ich früher auf als sonst. Die ersten Sonnenstrahlen dringen kaum durch die Vorhänge, aber ich spüre bereits die Spannung, die in der Luft liegt. Ein weiterer Tag, eine weitere Etappe, die es zu bewältigen gilt. Aber diese hier ist anders. Sie könnte alles verändern. Wenn meine Mutter sie nicht akzeptiert… Wenn sie ablehnt, was aus mir geworden ist, was ich mit Anna werden will… Dann könnte alles, was ich aufgebaut habe, alles, was ich geopfert habe, in Trümmern liegen. Anna schläft noch an meiner Seite, friedlich, als spürte sie nicht das Ausmaß dessen, was sich abspielt. Aber ich kenne sie. Ich weiß, dass sie ahnt, was diese Begegnung bedeutet. Es ist das erste Mal, dass meine Mutter sie treffen wird. Es ist das erste Mal, dass ich mich meiner Mutter anders zeige als der Geschäftsmann, den sie immer gesehen hat. Heute bin ich nicht dieser Mann. Heute bin ich der, der beschlossen hat, alles für die Liebe zu ändern. Aber wird mei

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 277 — Das Gewicht der Entscheidung

    Louis Es gibt Momente im Leben, in denen Worte nicht genügen. Momente, in denen die Wirklichkeit alles übersteigt, was man sich vorstellen könnte. Als ich die Frage stellte, war ich mir nicht sicher, was ich genau fühlte, aber ich wusste, dass es einen Teil der Wahrheit gab, den ich nicht länger ignorieren konnte. Als sie Ja sagte, veränderte sich alles. Es war kein einfaches Ja, wie in einem Film, in dem sich alles fügt. Nein. Es war ein Ja voller Bedeutung. Ein Ja, beladen mit der Zukunft, mit unseren Ängsten, unseren Zweifeln, aber auch mit dieser brutalen, reinen Liebe, die man nicht ignorieren kann. Anna begnügt sich nicht damit, meine Frage zu beantworten. Sie antwortet mir mit einem stillen Versprechen. Dem von allem, was damit einhergeht, mich in ihr Leben aufzunehmen. Und ich bin nicht bereit, ihr eine Welt ohne Schatten zu bieten. Ich bin ein Mann, der sein Imperium auf erbarmungslosen Entscheidungen aufgebaut hat, auf Opfern, die ich im Schatten gebracht habe, auf Mauern

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 276 — Die Frage

    Louis Es gibt Momente im Leben, in denen die Stille lauter spricht als Worte. Heute bin ich in diese Stille getaucht, diese Stille, die schwer ist von Entscheidungen. Ich habe meine Entscheidung getroffen, und sie verfolgt mich überallhin, sie geht mir in jedem Winkel des Zimmers nach. Ich bin bereit, einen Schritt zu tun, den ich nie für möglich gehalten hätte. Um ihre Hand anzuhalten. Nicht nur, weil es das ist, was man tut, wenn man jemanden liebt. Sondern weil ich ihr etwas Festes bieten will, etwas Reales. Wir haben zu viele Stürme überlebt, als dass ein unverbindliches Versprechen genügen könnte. Ich will, dass es eine konkrete Bindung ist, dass meine Taten ebenso stark sind wie meine Worte. Das ist keine einfache Frage. Es ist ein Versprechen. Ein Versprechen, das ich nicht leichtfertig geben werde. Ein Versprechen, das sie verdient. Ich stehe früh auf, wie gewohnt. Kein Lärm, keine unnötigen Gesten. Dies ist nicht der Moment für Impulsivität. Dies ist ein Moment, um die D

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 275 — Das Gewicht der Versprechen

    Louis Ich wache vor der Morgendämmerung auf, wie immer. Aber heute gibt es kein Geräusch. Keine Sirene, kein vibrierendes Telefon. Nur die Stille, schwer und beruhigend. Ich hebe die Augen zu ihr, schlafend, und mein Herz schlägt schneller wie ein Gefangener, der endlich den Schlüssel zu seiner Zelle gefunden hat. Es ist ein Gefühl, das ich seit zu langer Zeit nicht mehr gespürt habe. Frieden. Aber der Frieden hält in meiner Welt nie lange. Ich stehe leise auf, keine Frage, sie nicht zu stören. Nicht heute. Nicht mit dem, was sie trägt. Ich habe keinen Plan für die Zukunft, aber ich weiß, dass ich sie für sie schreiben werde. Für uns. Alles andere kann verbrennen. Die Außenwelt, die Schulden, die Feinde, all das hat keinen Platz mehr in meinem Geist. Ich will nur dieses Leben. Ein Leben mit ihr. Ein Leben, das einfach sein könnte, aber das, ich weiß es, alles andere als das sein wird. Der Morgen bricht herein, strahlend durch die zugezogenen Vorhänge. Das Licht legt sich auf

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    SashaIch mache einen Schritt auf ihn zu. Dann noch einen. Meine Hüften wiegen sich bei jeder Bewegung, meine Brüste springen leicht, meine Nippel streifen durch die Luft, als suchten sie seine Berührung. Als ich nur noch einen Meter von ihm entfernt bin, bleibe ich stehen. Nah genug, dass er die W

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 3: Beteln

    SashaDas goldene Licht der Wandleuchten streichelt die dunklen Wände der Suite, wirft lange, geschwungene Schatten, die auf dem schwarzen Samt des Sofas tanzen. Die Luft ist schwer, geladen mit einem betörenden Duft – einer Mischung aus neuem Leder, gealtertem Whiskey und diesem moschusartigen, fa

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    SashaMeine Hüften rollen in langsamen, hypnotischen Kreisen. Ich hebe die Arme über meinen Kopf, lasse das Kleid noch tiefer über meine Schultern gleiten, enthülle die Kurve meiner Wirbelsäule, das Grübchen genau über meinem Hintern. Meine Finger krallen sich in mein Haar, ziehen gerade so, dass m

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 1: Volkov

    SashaDer Schweiß klebt auf meiner Haut, zeichnet salzige Spuren zwischen meine Schulterblätter, während ich mich in den Schatten des Clubs verziehe. Die Bässe vibrieren unter meinen nackten Füßen, steigen wie eine elektrische Liebkosung meine Beine hinauf. Ich habe nichts weiter an als dieses zerr

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