เข้าสู่ระบบSasha
Ich mache einen Schritt auf ihn zu. Dann noch einen. Meine Hüften wiegen sich bei jeder Bewegung, meine Brüste springen leicht, meine Nippel streifen durch die Luft, als suchten sie seine Berührung. Als ich nur noch einen Meter von ihm entfernt bin, bleibe ich stehen. Nah genug, dass er die Wärme meines Körpers spüren kann. Nah genug, dass sein Duft – Sandelholz und Tabak – mich wie eine zweite Haut umhüllt.
Er streckt eine Hand aus, die Finger ungeduldig zitternd.
»Nein.«
Meine Stimme knallt wie eine Peitsche durch die Luft. Seine Finger erstarren wenige Zentimeter von meinem Oberschenkel entfernt. Ich sehe die Wut in seinen Augen aufflammen, aber auch etwas Dunkleres. Gefährlicheres. Das Verlangen, mich zu dominieren. Mich zu brechen.
»Du bist so nah«, murmelte er, die Worte zwischen zusammengebissenen Zähnen hervorgestoßen, »und doch so fern.«
Ich lache erneut, ein tiefer, spöttischer Laut.
»Fass mich nicht an.«
Seine Nüstern blähen sich. Eine Ader pocht an seiner Schläfe, verrät seine Frustration.
»Du spielst mit dem Feuer, malen‘kaya.«»Vielleicht.« Ich beuge mich leicht vor, gerade so, dass meine Brüste fast sein Gesicht streifen, gerade so, dass er meinen warmen Atem auf seiner Wange spüren kann. »Aber du bist es, der brennt.«
Seine Fäuste ballen sich auf den Armlehnen, die Knöchel bleichen unter dem Druck. »Willst du, dass ich dich anflehe?«
»Nein.« Ich mache einen Schritt zurück, gerade weit genug, dass er mich nicht mehr berühren kann, selbst wenn er es wagen würde. »Ich will, dass du zusiehst.«
Ich beginne zu tanzen. Nicht wie eine Stripperin auf der Bühne, nein – wie eine heidnische Göttin, langsam, hypnotisch, jede Bewegung darauf berechnet, ihn zu quälen. Ich lasse meine Hände über meinen Körper gleiten, streiche über meine Flanken, fahre zu meinen Brüsten hoch, knete meine Nippel, bis ein kleiner Schrei meinen Lippen entweicht. Meine Hüften rollen in langsamen Kreisen, mein Gesäß spannt sich bei jeder Bewegung, und ich sehe, wie seine Augen jeder Undulation folgen, als könne er mich mit Blicken verschlingen.
Ich drehe mich um, biete ihm den Anblick meines gekrümmten Rückens, der Rundung meines Gesäßes, das sich im Rhythmus meines Tanzes anspannt und lockert. Ich gleite mit einer Hand zwischen meine Beine, streife meine bereits feuchten Schamlippen, ein Stöhnen entweicht meiner Kehle, als meine Finger meine geschwollene Klitoris finden. »Siehst du, wie nass ich bin?« Ich wirbele herum, die Finger glänzend von meiner Erregung, und führe sie an meinen Mund, lecke langsam, koste meinen eigenen Geschmack. »Das alles … nur weil ich zusehe, wie du mich begehrst.«
Ein animalisches Knurren entfährt seiner Kehle. »Hör auf.«
»Warum?« Ich lache, tief, während ich mich weiter berühre, zwei Finger zwischen meine Schamlippen gleiten, gerade tief genug, um mich keuchen zu lassen. »Du magst das. Du liebst das.«
Er springt auf, der Sessel knarzt unter der ruckartigen Bewegung. »Genug.«
Ich mache einen Schritt zurück, die Finger immer noch in mir vergraben, die Hüften in ihrer hypnotischen Bewegung verharrend. »Setz dich.«
Seine Augen lodern. »Du treibst mich zur Weißglut.«
»Das ist der Plan.« Ich ziehe meine Finger mit einem feuchten Plopp aus meiner Fotze, dann lecke ich sie langsam ab, einen nach dem anderen, ohne ihn aus den Augen zu lassen. »Willst du mich anfassen?«
Er nickt, den Kiefer angespannt.
»Dann fleh mich an.«
Ein Muskel springt in seiner Wange. »Ich flehe nie.«
Ich zucke mit den Schultern, eine bewusst lässige Geste, bevor ich mich umdrehe und nach vorne beuge, die Hände auf der Sofalehne abgestützt, ihm einen unvergesslichen Anblick meiner glänzenden Fotze biete, meines Gesäßes, das leicht zittert, als ich wieder beginne, mich zu berühren. »Dann wirst du mich nicht anfassen.«
Er stößt einen Laut aus, der halb Knurren, halb Fluch ist, und ich spüre, wie sein Blick wie ein Brandmal auf meiner Haut brennt. »Verdammte Scheiße, Sasha …«
Ich gleite mit zwei Fingern in mich hinein, krümme sie, um jenen empfindlichen Punkt zu finden, der mich aufstöhnen lässt, meine Hüften nach hinten drückend, als stellte ich mir vor, er wäre es, der mich durchdringt. »Du stehst so sehr, dass es wehtun muss, nicht wahr?« Ich lache, ein rauer, fast boshafter Laut. »Du willst mich ficken. Mich zerreißen. Mich schreien lassen.« Meine Finger dringen tiefer ein, und ich stöhne auf, den Kopf in den Nacken geworfen. »Aber du kannst nicht. Nicht, solange ich es dir nicht erlaube.«
Ich höre ihn laut atmen, wie einen Stier, der zum Angriff bereit ist. »Eines Tages«, knurrt er, »werde ich dich brechen. Dich selbst betteln lassen.«
Ich richte mich auf, drehe mich zu ihm um, die Finger noch immer in mir vergraben, das Gesicht rot vor Lust. »Vielleicht.« Ich lächle, langsam, gefährlich. »Aber nicht heute Nacht.«
Und ich tanze weiter.
Ich spüre immer noch die Kälte auf meiner Haut, aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was in seinen Augen ist. Keine Gewalt. Keine Schreie. Es ist schlimmer. Es ist ein dumpfer, brennender, zurückgehaltener Zorn. Ein Sturm, den er in sich behält. Louis war nie der Typ, der schreit. Er nimmt es hin. Er ballt die Fäuste in seinen Taschen. Und er schaut, als könnte er mich allein mit dem Schweigen durchbohren.— Du hast mir keine Wahl gelassen, Anna.Seine Stimme ist leise. Tief. Kontrolliert. Er bewegt sich nicht. Ich zittere.— Ich hatte Angst, Louis…— Nicht vor mir.— Nein. Davor, was aus dir werden würde. Davor, was aus mir würde, wenn ich blieb. Ich hatte das Gefühl zu ersticken.Er schüttelt den Kopf. Der Wind weht durch die Gasse, hebt eine Strähne seiner Haare. Er starrt mich noch immer an. Dann, mit einer Geste, deutet er auf die Tür des Cafés.— Geh deine Sachen holen.Ich runzle verwirrt di
CamilleDie Türklingel hat nicht einmal Zeit gehabt zu ertönen, da öffne ich schon die Tür. Ich habe sie erwartet.Ich wusste, dass sie kommen würde.Ich wusste, dass er sie mir aufzwingen würde.Und sie ist da.Kleiner Koffer in der Hand. Blick gesenkt. Aber nicht unterwürfig, nein. Überhaupt nicht.Sie weiß es. Sie weiß, dass sie einen Platz einnimmt, der ihr nicht zusteht.Und doch tritt sie ein.Louis— Camille… Das ist Anna.Ich nähere mich langsam.Ich beobachte.Ich taxiere.Camille— Ich sehe. Du hast nicht übertrieben.Anna— Hallo.Ihre Stimme ist sanft, fast schüchtern. Ein Versuch der Höflichkeit.Sie glaubt, das würde reichen.Camille— Hallo. Du bist es also. Die Andere. Die man wie ein verlorenes Paket nach Hause bringt.Louis— Camille…Camille— Unterbrich mich nicht, Louis. Sie muss
Louis Ich folge ihr noch immer, ohne zu sprechen. Meine Hände sind verkrampft, meine Schultern verspannt. Ich höre meinen keuchenden Atem. Mir ist kalt, mir ist heiß. Ich möchte schreien. Ich möchte sie in den Arm nehmen. Und gleichzeitig alles zerschlagen. Wir betreten einen kleinen Raum hinter dem Café. Ein Umkleideraum. Zwei Stühle. Fahles Licht. Sie schließt die Tür hinter uns. Ich laufe ruhelos hin und her. Sie sagt nichts. Ich auch nicht, zuerst. Und dann platzt es aus mir heraus. — Wie konntest du mir das antun, Anna? Meine Stimme hallt, zu laut, zu brutal. Sie zuckt zusammen. — Du bist verschwunden. Wie eine Diebin. Du hast nichts gesagt. Kein Wort. Nichts. Und jetzt erfahre ich, dass… Ich halte inne. Meine Kiefer verkrampfen sich. Ich sehe sie an. Diesen Bauch, der kaum wölbt. Diese Realität, die mir ins Gesicht schlägt. — Du
Der Flughafen ist überfüllt, aber ich höre nichts. Das Stimmengewirr, die Durchsagen, die ratternden Koffer… alles verschwindet. Es gibt nur diesen Namen, diese anonyme Nachricht, diese Stadt im Norden von New York, die in meinem Kopf kreist. Anna L. in Albany. Ein Café.Ich weiß nicht einmal, warum ich mich so überstürze. Sam hat mich noch nicht zurückgerufen. Ich hätte warten können. Vernünftig sein. Aber nein. Etwas in mir ist explodiert, als ich diese Worte las. Ich bin in ein Taxi gesprungen, habe den ersten Flug gebucht. Als ob eine unsichtbare Schnur mich zu ihr zöge.Da ist eine Dringlichkeit, die ich nicht benennen kann. Als ob jede Sekunde zählte. Als ob die Welt kippen würde, wenn ich sie nicht finde. Wenn sie es ist.Ich setze mich im Flugzeug ans Fenster. Der Himmel ist grau, watteartig, und meine Gedanken sind es auch.Ich denke an Lou. An ihren zu ruhigen Blick, an ihre Art, mir zu sagen, dass sie nichts weiß, während sie
AnnaAm nächsten Tag ist die Luft leichter. Oder vielleicht bin ich es. Vielleicht ist es dieser stille Entschluss, mich an der Realität festzuhalten, an diesen kleinen, einfachen Gesten, die den Tagen einen Sinn geben. Ich öffne den Laden etwas früher als sonst, als bräuchte ich dieses vertraute Zusammensein mit den Büchern, mit ihrem beruhigenden Geruch, ihrer diskreten Sprache.Ich sortiere die Neuheiten schweigend, gönne mir etwas Hintergrundmusik, sanft, fast unhörbar. Jede Bewegung ist bedacht. Jede Minute fragil. Aber ich bin da. Ich halte durch.Als ich ein Buch im Regal zurückstelle, höre ich sie. Eine Stimme. Sanft. Ruhig. Nicht wie die von Louis, nein. Diese sucht nicht zu besitzen, zu kontrollieren, zu fordern. Sie fragt.„Entschuldigen Sie, ich suche ein Buch für meinen Neffen. Er liebt Drachengeschichten… aber er ist erst sechs. Hätten Sie eine Empfehlung?“Ich drehe mich um. Der Mann ist da. Groß, mit widerspensti
AnnaAber ich frage mich, wie lange ich diese Last, dieses Geheimnis noch tragen kann. Wie lange, bis die Wahrheit ans Licht kommt und alles zu spät ist. Wie lange, bis Louis mich findet, bis seine Versprechen, seine Drohungen, alles zerstören, was ich aufzubauen versucht habe. Wäre ich bereit? Wäre ich fähig, erneut zu fliehen, alles hinter mir zu lassen, als wäre all dies nur ein Traum gewesen?Ich lasse einen lautlosen Seufzer entweichen, meine Gedanken kreisen endlos. Die Glocke über der Tür ertönt erneut, aber diesmal drehe ich mich nicht sofort um. Ich weiß, dass er da ist. Er. Er kann mich hier nicht finden, nicht heute, nicht in diesem Heiligtum der Bücher. Nicht in dieser kleinen Welt, in der niemand Fragen stellt.Aber als ich mich endlich umdrehe, sehe ich ihn. Louis. Er steht im Türrahmen. Sein Blick fällt auf mich, und mein gesamter Körper spannt sich sofort an. Die Welt schrumpft um ihn herum, und alles um mich herum löst sich im Kl
SashaIch habe nicht einmal Zeit, meinen Satz zu beenden, da springt Volkov auf, sein Whiskyglas knallt auf dem Couchtisch wie ein Schuss in der bedrückenden Stille des Raumes. Seine Augen werden zu zwei glühenden Kohlen, brennend vor Zorn und zugleich Verlangen, sein Kiefer so angespannt, dass ich
SashaDas goldene Licht der Wandleuchten streichelt die dunklen Wände der Suite, wirft lange, geschwungene Schatten, die auf dem schwarzen Samt des Sofas tanzen. Die Luft ist schwer, geladen mit einem betörenden Duft – einer Mischung aus neuem Leder, gealtertem Whiskey und diesem moschusartigen, fa
SashaMeine Hüften rollen in langsamen, hypnotischen Kreisen. Ich hebe die Arme über meinen Kopf, lasse das Kleid noch tiefer über meine Schultern gleiten, enthülle die Kurve meiner Wirbelsäule, das Grübchen genau über meinem Hintern. Meine Finger krallen sich in mein Haar, ziehen gerade so, dass m
SashaDer Schweiß klebt auf meiner Haut, zeichnet salzige Spuren zwischen meine Schulterblätter, während ich mich in den Schatten des Clubs verziehe. Die Bässe vibrieren unter meinen nackten Füßen, steigen wie eine elektrische Liebkosung meine Beine hinauf. Ich habe nichts weiter an als dieses zerr