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Kapitel 2: Ihm gehören

Penulis: Déesse
last update Tanggal publikasi: 2026-03-23 07:22:26

Sasha

Meine Hüften rollen in langsamen, hypnotischen Kreisen. Ich hebe die Arme über meinen Kopf, lasse das Kleid noch tiefer über meine Schultern gleiten, enthülle die Kurve meiner Wirbelsäule, das Grübchen genau über meinem Hintern. Meine Finger krallen sich in mein Haar, ziehen gerade so, dass mein Kopf in den Nacken fällt, meine Kehle preisgegeben wird. Ich lache. Ein raues, zerbrochenes Geräusch, das nichts mit Belustigung zu tun hat. Es ist eine Herausforderung.

Und er nimmt sie an.

Ich sehe, wie er sich vorbeugt, die Ellbogen auf den Knien, die Finger um ein Glas reinen Wodka geschlossen. Er trinkt nicht. Er beobachtet mich. Wie ein Raubtier, das seine Beute ausgemacht hat und den Moment vor dem Zuschlagen genießt. Seine Lippen – schmal, blass – krümmen sich zu etwas, das nicht ganz ein Lächeln ist. Eher ein Versprechen.

Dann hebt er eine Hand.

Eine winzige Geste. Kaum ein Zucken der Finger.

Und wie von Zauberhand materialisieren sich zwei seiner Gorillas – Typen in schwarzen Anzügen, steinerne Gesichter – neben mir. Einer von ihnen legt eine Hand auf meinen Arm. Nicht grob. Einfach … unvermeidlich.

»Mademoiselle. Mr. Volkov lädt Sie in den Privatbereich ein.«

Ich könnte ablehnen. Ich sollte ablehnen. Fliehen. Mich auf der Toilette verstecken, einen Notausgang finden, in der Nacht verschwinden. Aber etwas in mir – etwas Verdrehtes, Hungriges – lässt mich lächeln.

»Warum sollte ich das tun?«

Die Stimme des Mannes ist ein dumpfes Knurren.

»Weil Sie keine Wahl haben.«

Ich lache erneut, dieses Mal lauter. Dann drehe ich mich zu Volkov da oben in seinem Versteck um. Er hat sich nicht bewegt. Er wartet auf mich.

»Na gut«, sage ich und mache mich los. »Aber ich gehe nicht zu ihm hinauf.«

Ich gehe hinauf, weil ich es will.

Die Treppe zur Privatsuite ist schmal, mit dunkelrotem Teppichboden ausgelegt, der meine Schritte dämpft. Die Luft wird schwerer, je höher ich steige, voller Duft nach Leder, teurem Tabak und noch etwas anderem – etwas Moschusartigem, Animalischem. Ihm.

Die Tür öffnet sich, bevor ich klopfen kann.

Drinnen ist es der Gegenpol zum Chaos des Clubs. Eine fast andächtige Stille. Die Wände sind mit schwarzem Samt gepolstert, das Licht gedämpft, gerade genug, um zu sehen, ohne gesehen zu werden. Ein massiver Mahagonischreibtisch thront in der Mitte, aber dort ist er nicht.

Volkov sitzt in einem Ledersessel, die Beine gespreizt, die Hände auf den Armlehnen wie ein König auf seinem Thron. Er hat seine Jacke abgelegt. Sein makelloses, eng anliegendes weißes Hemd schmiegt sich an die Konturen seiner Schultern, seiner Brustmuskeln. Ich sehe die Umrisse seiner Muskeln unter dem Stoff, die Art, wie sie sich anspannen, als er aufsteht.

Langsam.

»Schließ die Tür«, sagt er.

Ich gehorche. Das Klicken des Riegels klingt wie ein Schuss.

»Du tanzt gut.«

Seine Stimme ist tiefer, als ich mir vorgestellt hatte. Rau. Wie Kies unter Reifen. Sie lässt mich erschauern.

»Ich kann viele Dinge gut«, erwidere ich und verschränke die Arme, was meine Brüste anhebt, sie seinem Blick darbietet.

Er lächelt. Endlich. Ein echtes Lächeln. Grausam.

»Zeig mir.«

Ein Befehl. Keine Bitte.

Ich sollte ihm ins Gesicht spucken. Ihm sagen, er solle sich ins Knie ficken. Aber stattdessen spüre ich, wie meine Finger zittern, als ich den Saum meines Kleides greife.

»Du willst einen Striptease, ist es das?«

»Nein. Ich will dich.«

Das Wort hallt zwischen uns wider, schwer von Untertönen. Ich schlucke. Dann lasse ich, ohne Hast, das Kleid über meine Schultern gleiten. Es fällt mit einem Seidenflüstern zu meinen Füßen.

Ich trage nichts darunter.

Sein Atem stockt. Nur eine Sekunde. Gerade genug, dass ich weiß, dass ich ihn berührt habe. Dass diese Kreatur aus Eis brennen kann.

»Dreh dich um«, knurrt er.

Ich gehorche, langsam, lasse seine Augen jeden Zentimeter meiner Haut verschlingen. Mein Gesäß, rund, fest. Das Hohlkreuz meines Rückens. Die Schwunglinie meiner Hüften. Als ich ihm wieder gegenüberstehe, sind seine Pupillen geweitet, schwarz, hungrig.

»Komm her.«

Ich mache einen Schritt. Noch einen. Bis ich nah genug bin, um die Wärme seines Körpers zu spüren, um den Duft seines Parfums auszumachen – Sandelholz, Leder und diese metallische Note, die er selbst sein muss. Sein Geruch.

»Auf die Knie.«

Mein Atem beschleunigt sich. Ich sollte mich weigern. Aber meine Knie berühren den Boden, noch bevor ich zu Ende gedacht habe.

Er beugt sich vor, greift eine Strähne meines Haares, wickelt sie um seine Finger. Zieht. Gerade so, dass ich aufstöhne, dass mein Kopf in den Nacken fällt, meine Kehle preisgegeben wird.

»Du gehörst jetzt mir«, flüstert er gegen meine Haut. »Du weißt das, nicht wahr?«

Ich sollte es verneinen. Mich wehren. Aber die Worte, die über meine Lippen kommen, sind ein raues, zerbrochenes Flüstern:

»Ja … Nein …«

Und als seine Hand zwischen meine Schenkel gleitet, die feuchte Wärme findet, die bereits fließt, weiß ich, dass ich lüge.

Ich gehöre ihm nicht.

Noch nicht.

Aber verdammt, ich sehne mich danach.

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