Masuk„Das ist ja – oh, wow…!“, keuchte Sara, als sie zum ersten Mal den Blick aus dem riesigen Panoramafenster hinter ihm wahrnahm – ein deutlicher Beweis dafür, wie unglaublich attraktiv sie Simon fand, denn der Ausblick war atemberaubend. New York City in seiner ganzen Pracht.
Sara betrachtete weiterhin die Skyline von New York, während sie langsam zum Fenster ging, geblendet von der Kombination aus den hohen, glänzenden Gebäuden und dem üppig grünen Park.
„Ich meine mich zu erinnern, dass du den Hamilton Tower nur für ein weiteres hohes Gebäude gehalten hast, das die Aussicht versperrt“, erinnerte Simon sie, als er sich zu ihr ans Fenster gesellte.
Sara zuckte zusammen bei dieser Erinnerung an die Direktheit ihres Gesprächs auf der Party. „Ich war vielleicht etwas… unhöflich zu dir auf der Party am Samstagabend.“
„Vielleicht?“, höhnte er leise.
„Ich war unhöflich“, gab sie zu.
„Gibt es einen bestimmten Grund dafür…?“
„Ich glaube, du weißt schon, warum, Simon.“ Sara warf ihm einen Seitenblick zu, sich der Nähe, die er ihr nun entgegenbrachte, vollkommen bewusst. Nah genug, um den betörenden Duft der Zitronenseife und des Sandelholz-Aftershaves einzuatmen. Nah genug, dass sich ihre Arme fast berührten. Nah genug, dass sie die Wärme seines Körpers deutlich spürte.
Nahe genug, dass Sara vor Sehnsucht kaum atmen konnte, die kurze Distanz zwischen ihnen zu überbrücken und sich dem Gefühl seiner sinnlich geformten Lippen hinzugeben, die ihre eigenen umschmeichelten.
Stattdessen begann sie zu sprechen. „Ich habe mich unprofessionell verhalten – und ich entschuldige mich.“
Er hob die dunklen Brauen und lächelte. „Und ich entschuldige mich auch, Sara“, sagte er. „Wegen deines Autos … als wir uns kennenlernten … ich hätte die Situation besser handhaben sollen.“
„Das hättest du wohl.“ Sara erwiderte mit einem Lächeln: „Entschuldigung angenommen.“
Er grinste sie an: „Heißt das, du hast es dir anders überlegt und bist nun bereit, mir – und meinem Ruf – eine zweite Chance zu geben …?“
„So weit würde ich nicht gehen“, sagte sie misstrauisch.
„Lügnerin“, murmelte Simon heiser. Er hatte gesehen, wie sich ihre vollen braunen Augen verdunkelt hatten und wie sich eine leichte Röte auf ihren Wangen ausbreitete. Ihre Lippen waren leicht feucht und geöffnet. Als würden sie auf einen Kuss warten.
Als ob sie Simons Absicht erkannte, trat Sara einen Schritt zurück. „Ich muss jetzt wirklich gehen. Falls du deine Meinung zu meinen Entwürfen geändert hast …“
Sie brach ab, als Simon einen weiteren Schritt nach vorn machte, bis sie wieder so nah beieinander standen, dass sie sich fast berührten. Entschlossen schüttelte sie den Kopf. „Simon, wenn du mich einschüchtern willst, dann sollte ich dich warnen …“
„Wovor …?“, murmelte Simon heiser, während er eine Hand hob, um ihre warme Wange zu umschließen, und dann mit dem weichen Daumen über ihre Lippen strich. Er spürte ihren warmen Atem an seinen Fingern, als er ihre Lippen für den Kuss öffnete. Seine Erregung steigerte sich bei dem Gefühl dieser sinnlichen Wärme auf seiner Haut. Sein Glied war hart und pulsierte, verlangte …
Saras Augen waren weit aufgerissen, tief bernsteinfarbene Seen, als sie zu ihm aufblickte. „Ich sollte dich warnen …“
„Ja …?“, fragte Simon sanft und hielt ihrem überraschten Blick stand, während er den Kopf zu ihrem senkte.
Sie atmete leise. „Ich sollte dich eigentlich warnen …“
„Warn mich später, hm?“, entgegnete er barsch, bevor er ihre vollen, schmollenden Lippen mit seinen eigenen bedeckte.
Sara vergaß völlig, wovor sie Simon warnen wollte, als sein anderer Arm sich fest um ihre Taille legte und er sie eng an sich zog, ihr Gesicht zu seinem hob, bevor seine Lippen endlich ihre einnahmen.
Simons Kuss war genau so, wie Sara ihn sich vorgestellt hatte – keine sanfte Erkundung, sondern eine Explosion der Sinne: Geschmack, Geruch, Gefühl. Es fühlte sich so gut an, an seiner harten, heißen Haut zu liegen, während sie sich gierig und tief küssten, ihre Lippen sich verschlangen, ihre Zungen miteinander kämpften.
Sara umklammerte Simons Schultern, ihre Beine fühlten sich schwach an, als er ihre schmerzenden Brüste gegen seine Brust presste. Hitze breitete sich zwischen ihren Schenkeln aus, als sie das harte Pochen seiner Erregung spürte, das sich unaufhörlich gegen sie presste. Der Himmel hätte in diesem Moment einstürzen können, das Gebäude um sie herum, und Sara hätte es nicht bemerkt, zu sehr verloren in der Hitze, die sie beide umfing, als Simons Hände zu ihrem Po wanderten und sie fester an sich zogen. Er rieb seine Erektion an ihr, während ihre Münder gierig einander küssten.
Sara brannte vor Verlangen, ihr inneres Eis schmolz, und ihre Finger verfingen sich in Simons dunklem Nackenhaar, als sie seine Hitze erwiderte, ihn brauchte, ihn begehrte – sie wollte Simon Hamilton…!
Es war so lange her, dass sie sich von einem Mann berühren ließ. Nicht seit Bruce… Sie hatte geschworen, sich nie wieder von einem Mann so verletzen zu lassen. Hatte sich geschworen, sich nie wieder einem Mann zu öffnen, weder emotional noch körperlich. Niemals verletzlich zu sein, wenn es um Männer ging, und doch war sie hier, so verletzlich in Simons Armen. Seine Hände waren nun zu ihren Brüsten gewandert, und so verdammt gut es sich auch anfühlte, wusste sie, dass sie es sofort beenden musste.
Ihr Körper erstarrte, als Erinnerungen an Bruce und das, was er ihr angetan hatte, mit voller Wucht zurückkehrten und ihr Verlangen wie Wasser eine Flamme erstickten. Sie hörte auf, Simon zu küssen und versuchte, sich zurückzuziehen, doch seine Lippen wanderten stattdessen zu ihrem Hals und bedeckten ihn mit Küssen. Er biss sanft in ihr Ohrläppchen und küsste dann ihren Hals hinunter.
„Simon, hör auf …“, keuchte sie.
Er hörte nicht auf … Er hörte nicht zu … Seine Lippen wanderten zu ihrer Brust …
„Simon …!“, sagte sie erneut und mobilisierte ihre letzten Kräfte. Sie packte seine Schultern und stieß ihn von sich. „Ich sagte, hör auf …“, wiederholte sie schwer atmend und starrte ihn mit aufgerissenen Augen an.
Simon hingegen wirkte verwirrt, dann wütend. „Sag bloß nicht, du bist eine von diesen Frauen, die gerne necken und sich rar machen“, sagte er zwischen zusammengebissenen Zähnen.
„Ich spiele nicht und necke dich auch nicht“, keuchte sie. „Du hast mich geküsst!“
„Und du hast mich gleich zurückgeküsst“, sagte er zu ihr. „Sag mir nicht, du wolltest nicht oder es hätte dir nicht gefallen. Noch ein paar Sekunden, und du säßest hier auf meinem Schreibtisch!“
Er nickte. „Ich war so fest entschlossen, Bruce zu ruinieren, indem ich seine Schwester Jennifer benutzte, aber dann habe ich dich getroffen. Und ohne es überhaupt zu versuchen, hast du irgendetwas in mir berührt. Du hast dafür gesorgt, dass es mir nicht mehr egal war. Du hast mich davor bewahrt, ein Monster zu werden, und mich dazu gebracht, mich um wichtigere Dinge als Rache zu kümmern. Verdammt, ich habe mich sogar mit Jennifer angefreundet. Sie hat nach dem Unfall versucht, mich zu erreichen, aber meine Mutter und meine Schwester waren in so einer Zeit einfach noch nicht bereit, sie um sich zu haben.“„Oh, Scott …“„Als ich diesen Unfall hatte, war ich auf dem Weg zu dir. Ich wollte dir sagen, dass ich dich vermisst habe. Ich bin immer noch vor meinen Gefühlen für dich weggelaufen und war nicht bereit, mir meine Gefühle selbst einzugestehen, aber ich habe dich vermisst … unglaublich sehr. Und ich war auf dem Weg zu dir … um es dir zu sagen … Und genau da habe ich … ich … Was ich d
„Du siehst gut aus. Ich meine, du siehst gesund aus – vollkommen erholt“, sagte Vivian.„So fühle ich mich auch.“ Er zog eine dunkle Augenbraue hoch. „Lädst du mich gar nicht erst hinein?“„Natürlich!“ Sie öffnete die Tür weit, und als er in den Flur trat, dachte sie, dass die Tatsache, dass er überhaupt hatte fragen müssen, Bände über die Distanz sprach, die zwischen ihnen gewachsen war. Genau wie die Tatsache, dass er sie nicht berührt hatte – und der kühl-distanzierte Ausdruck auf seinem dunklen Gesicht, der keinerlei Anstalten dazu machte. Sie trat ihm verlegen gegenüber.„Wo wollen wir uns hinsetzen?“Er fragte sich, wie sie reagieren würde, wenn er das Schlafzimmer vorschlüge; doch obwohl das nicht gerade der letzte Gedanke in seinem Kopf war, war das nicht der Grund, warum er heute hierhergekommen war. „Ist es warm genug, um draußen zu sitzen?“„Ich denke schon. Soll ich uns einen Kaffee machen und ihn auf den Balkon bringen?“Aber ihm stand der Sinn nicht nach einem gesellscha
Vivian konnte nichts weiter tun als nicken. Sie konnte Scotts Mutter nichts von ihren Problemen erzählen, also umarmte sie sie einfach und wünschte ihr alles Gute. „Bitte sagen Sie Sara, dass es mir sehr leidtut, dass ich sie vor meiner Abreise nicht mehr sehen konnte“, sagte sie und verließ daraufhin das Haus. Erst als sie in ihrem Auto saß und davonfuhr, ließ sie ihren Tränen freien Lauf.Vivian verbrachte den Abend damit, wie eine verlorene Seele in ihrem Haus herumzuwandern, unfähig, sich auf irgendetwas zu konzentrieren, und ihr Herz sprang ihr beinahe aus der Brust, als ihr Telefon zu klingeln begann.Sie riss es an sich, als sie den Anrufer sah. „Hallo?“„Vivian.“„Oh, Scott!“ Sie stieß einen leisen Seufzer der Erleichterung aus, entsetzt über die Erkenntnis, dass sie halb damit gerechnet hatte, nie wieder von ihm zu hören. Aber das hätte einen Mangel an Mut seinerseits bedeutet, und an Mut fehlte es ihm ganz sicher nicht. „Geht es dir gut?“, fragte sie.Gut? Scott sah sich um,
Sie hatte das Gefühl, als späche er das Wort wie ein Fremdwort aus. „Ja, wir.“Er lächelte, aber Vivian empfand es als ein kühles Lächeln, obwohl er die Spitze ihrer Nase mit seinen Lippen berührte.„Ich weiß, dass wir eine Beziehung hatten und dass es eine sehr angenehme Beziehung ist.“Sehr angenehme? Er ließ es klingen wie ein Stück klassischer Musik, das im Radio lief!„Ich verstehe“, sagte Vivian.Er fragte sich, ob sie das wirklich tat, aber im süßen Nachglühen des Liebesspiels war sein Geist nicht untätig gewesen. „Wollen wir uns anziehen und uns etwas zu trinken holen?“Wäre es jemand anderes gewesen, hätte sie vielleicht gedacht, er suche nach flüssigem Mut, aber Scott war nicht der Typ Mann, der Alkohol brauchte, um sich zu einer Äußerung durchzuringen, egal wie unangenehm sie sein mochte.Sie spürte, dass das Ende nahte, und dass sie ihm, wenn es so weit war, ruhig und mit Würde entgegensehen würde. „Gegen einen Drink hätte ich nichts einzuwenden“, sagte sie beiläufig.Er m
Er hatte sich verändert. Die dunklen Augen waren nicht mehr so unruhig. Der blitzende, raubtierhafte Blick des Hais war verschwunden.Aber ein Stoß für sein Gedächtnis könnte ihn doch sicher zurückbringen, oder? Und der kaltblütig ehrgeizige Scott McCall könnte wieder aus dem Kokon seines Komas hervortreten.„Bereit?“, fragte sie.Er ließ seine Hand über ihr Haar gleiten und folgte ihr mit der schmetterlingsleichten Berührung seiner Lippen auf ihrem Nacken. „Vielleicht sollten wir noch eine Weile zurück ins Bett gehen?“, murmelte er.Vivian schloss die Augen, versucht. Wenn es eine Sache gab, die Scott schnell zurückgewonnen hatte, dann war es seine Qualität als Liebhaber. „Aber wir sind doch gerade erst aufgestanden!“, wandte sie ein.„Der Arzt hat gesagt, ich soll mich so viel wie möglich ausruhen.“„Ich glaube, deine Vorstellung von Ausruhen und die des Arztes sind nicht ganz dieselbe“, erwiderte Vivian. Widerstrebend zog sie ihren Nacken zurück. „Sollen wir fahren oder ein Stück z
Er holte leise tief Luft, um seine Bewunderung zu bekunden, als sie vor ihm stand – gehüllt in nichts als hauchzarte Unterwäsche aus weicher, grüner Spitze, während ihre Haut wie Seide schimmerte. Ihre Brüst quollen über den tief geschnittenen BH, und das passende Höschen ließ ihre Beine endlos lang wirken.Er musste sie schon früher so gesehen haben, und doch schien es ihm, als hätte er sie nie wirklich betrachtet. Als hätte er nie den seidigen Fall des dunklen Haares geschätzt, das kaskadenartig über ihre Schultern fiel.„Herrgott“, murmelte er. „Du bist unglaublich. Einfach unglaublich.“„Nein, ich bin echt.“ Sie begann, sein Hemd aufzuknöpfen.„Du trägst all das, während ich fast gar nichts anhabe“, beschwerte sie sich.Er lachte leise auf und hielt den Atem an, als ihre Handflächen leichte, sinnliche Kreise über seine Brustwarzen zogen. „Du trägst viel zu viel, oh, Vivian –“Dies, als sie seine Hose öffnete und mit den Fingerspitzen seine pralle Härte neckte. Er schob seine Hand







