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KAPITEL 132: DAS KIND UNTER DEM ARCHIV

Author: Presh Sophie
last update publish date: 2026-10-28 07:49:00

Das Weinen hielt an, leise und fern, kaum mehr als ein Hauch in der drückenden Stille des Korridors.

Und doch schien es, auf eine Weise, die jeder Logik widersprach, direkt unter ihren Füßen hervorzukommen, aus der Tiefe des Bodens selbst, als läge dort unten etwas, das niemand von ihnen hätte vermuten können.

Elena wandte den Blick abrupt zum Boden hinab, ihr Herz setzte für einen Moment aus.

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    „Das reicht, Arthur.“Die Stimme der alten Frau schnitt durch die Kammer, leise und doch so bestimmt, dass selbst das Summen der Maschinen für einen Moment zu verstummen schien.Der Architekt stand vollkommen reglos da.Zum ersten Mal, seit er Sanctuary Zero betreten hatte, wirkte er unsicher. Seine Schultern, sonst gerade wie die eines Mannes, der nie an sich gezweifelt hatte, sanken kaum merklich herab, und seine Finger schlossen sich fester um das Dokument in seiner Hand, als fürchtete er, es könnte ihm entgleiten.Margaret starrte ihn an. Ihr Atem ging flach, und in ihrem Gesicht rang Fassungslosigkeit mit einer Ahnung, die sie nicht auszusprechen wagte.„Arthur?“Die Frau hinter dem Glas nickte langsam.„Sein Name war Arthur Vale, bevor er der Architekt wurde.“Daniel sah seinen Großvater an, als erblickte er ihn zum ersten Mal.„Du warst ein Vale?“Arthurs Miene verhärtete sich, und etwas Kaltes trat in seine Augen.„Ich war vieles, bevor deine Familie beschloss, in mir ein Mons

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    Das Weinen hielt an, leise und fern, kaum mehr als ein Hauch in der drückenden Stille des Korridors.Und doch schien es, auf eine Weise, die jeder Logik widersprach, direkt unter ihren Füßen hervorzukommen, aus der Tiefe des Bodens selbst, als läge dort unten etwas, das niemand von ihnen hätte vermuten können.Elena wandte den Blick abrupt zum Boden hinab, ihr Herz setzte für einen Moment aus.„Wer ist dort unten? Wer weint da?"Niemand antwortete ihr, niemand wagte es, eine Vermutung auszusprechen.Die Notbeleuchtung flackerte wieder auf, tauchte den Korridor in ein unheilvolles, blutrotes Licht, das jede Gestalt, jeden Schatten in etwas Fremdes, Bedrohliches verwandelte.Benjamin Ashcroft beobachtete währenddessen Miriam, sein Blick durchdringend, fast lauernd.Zum ersten Mal,

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    Elena konnte nicht sprechen.Miriam stand am Ende des Korridors, eine Hand auf der Schulter des kleinen Mädchens. Sie sah genauso aus wie auf den Fotografien, mit demselben Gesicht, das Elena aus den Aufnahmen kannte, doch das war es nicht, was Elena Angst machte.Es war die Art, wie Margaret sie ansah, nicht wie eine Frau, die ihre Schwester nach Jahren der Trennung wiedersieht, sondern wie eine Frau, die einen Geist erblickt.„Miriam", flüsterte Margaret.Miriams Ausdruck wurde weicher.„Hallo, Margaret."Margaret schüttelte den Kopf.„Nein. Nein, du kannst nicht hier sein."„Und doch bin ich hier."„Du warst verschwunden."„Ich wurde geholt."„Ich habe nach dir gesucht!"&bdqu

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