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12. Heimliche Blicke

Author: Prisca H.
last update publish date: 2026-07-06 00:52:40

Wer war er? Und wieso war er schon wieder so schnell verschwunden? Ich hatte selten so ein Gefühl in mir. Dieses Gefühl ihm unbedingt näher kommen zu wollen. Doch wieso verhielt ich mich so ihm gegenüber? Vielleicht hatte ich doch die Möglichkeit ihn hier öfter zu sehen. Ich hoffte, mich nicht getäuscht zu haben. Doch diese Augen konnte ich nicht vergessen. Wer weiß, vielleicht hatte er mich wirklich den Abend über beobachtet.

Aber wieso war er dann wie aus dem Nichts wieder verschwunden?

Ich
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  • FINDE MICH   16. Schockstarre

    Ein voller ClubEine tanzende MeuteLaute MusikGute StimmungLiterweise AlkoholAlles in allem ein erfolgreicher Abend wie Lexy mir prophezeite. Ich stehe gerade noch mit ihr hinter der Bar und Lexy erzählt mir das Tate bald kommen würde. Er hatte noch einen anderen Job in einer Autowerkstatt und dieser würde ihm manchmal noch den Rest seiner Nerven abverlangen. Im nächsten Satz erwähnt sie allerdings, dass er selten zu spät kommen würde was mich sehr freute. Ich wollte heute Abend nicht direkt alleine da stehen. Notfalls würde mir Lexy bestimmt unter die Arme greifen und helfen aber ganz hilflos wollte ich dann doch nicht wirken. Ich konnte die Tage bei Ryan gar nicht mehr zählen. Wie viele Tage war ich ohne Hilfe da gestanden in einer rappelvollen Bar? Ich hab keine Ahnung mehr. Zum Glück wurde mir dafür mein mickriger Lohn bezahlt. Zwischendurch vergaß Ryan mir die Überstunden auszubezahlen aber ich habe ihn akribisch jedes Mal darauf hingewiesen und mit einem leisen Murren hat er

  • FINDE MICH   15. Schock

    Well, it's midnight, damn rightWe're wound up too tightI got a fist full of whiskeyThe bottle just bit me Ooh, that shitMakes me bat-shit crazyWe got no fear, no doubtAll in, balls outWe're going off tonight To kick out every lightTake anything we wantDrink everything in sightWe'll go until the world stops turningWhile we burn it to the ground tonightOoh! Ooh! Oooh!Ooh! Ooh! Ooh!Ich betrat den Club und mich erwartete laute Musik. Wie auch am Vorabend. Der einzige Unterschied war, dass niemand im „LITE" zu sehen war. Eine leere Bar und freie Tanzfläche begrüßten mich und ich war froh pünktlich zu sein. Jetzt konnte man erst erkennen, wie groß es hier war. Niemand war in Sicht, deshalb beschloss ich einfach weiter nach Lexy Ausschau zu halten. So weit konnte die Blondine in ihrem eigenen Reich ja nicht sein. Der Club war nicht nur groß, sondern auch richtig schön eingerichtet. Dunkle Wände und die richtige Beleuchtung halfen dem Ganzen sehr. Es sah sehr mysteriös und fas

  • FINDE MICH   14. Auszeit

    Ich schreckte auf. Verdammt, was träumte ich jetzt schon wieder? Erst meine vielen Albträume und jetzt so etwas. Ich wusste mittlerweile nicht, mehr wann ich das letzte Mal normal geschlafen, geschweige denn etwas Schönes geträumt hatte. Ich verdrängte den Wunsch darüber, etwas über den Unbekannten zu träumen. So ein Unsinn. Ich schüttelte meinen Kopf und dabei flogen meine Haare wie wild durch die Luft. Schnell alle unnötigen Gedanken verdrängen. Umso weniger ich denke, umso weniger muss ich mir Sorgen machen. Muss ich mir Sorgen machen? Waren meine Träume eine Sicht in meine Zukunft? Das kann nicht sein. So etwas war niemals möglich. Keiner glaubte an sowas. Ich erst recht nicht. Ich ließ mich zurück ins Kissen fallen und zog nochmal die Decke über meinen Kopf. Meine Gedanken hörten nicht auf, wie wild durch die Gegend zu summen. War ich etwas Besonderes? Quatsch. Ich war eine durchschnittliche Frau, mit den üblichen Problemen. Ja okay, ich hatte viel erlebt aber davor war doch alle

  • FINDE MICH   13. Träume

    Ich war diesmal in keinem unheimlichen Wald. Ich sah auch keine Lichtung oder eine unheimliche Hütte. Ich lag auf einer Wiese und starrte in den Himmel. Die Sterne glitzerten miteinander um die Wette und ich versuchte zu erkennen, welcher der Hellste war. Ich konnte ihn nicht erkennen. Nach kurzer Zeit stand ich auf und schaute mich doch genauer um. In weiter Ferne sah ich Berge und ja, auch einen Wald aber dieser war nicht dunkel oder unheimlich. Ich hörte eine entfernte Frauenstimme, die irgendetwas sang. Doch was sie von sich gab, konnte ich nicht verstehen. Ich lief los und versuchte zu erkennen, woher sie kam. Als ich ein Stück gelaufen war, konnte ich einen großen See entdecken. Es war richtig schön hier. Doch die Frau konnte ich immer noch nicht sehen. Ich hielt also Schritt und sah mich einfach neugierig um. Jetzt hörte ich auch wie mein Name gerufen wurde. Oh nein, wenn mich jemand rief, hieß es meistens nichts Gutes. Jedes Mal, wenn ich auf eine fremde Stimme zulief, weil di

  • FINDE MICH   12. Heimliche Blicke

    Wer war er? Und wieso war er schon wieder so schnell verschwunden? Ich hatte selten so ein Gefühl in mir. Dieses Gefühl ihm unbedingt näher kommen zu wollen. Doch wieso verhielt ich mich so ihm gegenüber? Vielleicht hatte ich doch die Möglichkeit ihn hier öfter zu sehen. Ich hoffte, mich nicht getäuscht zu haben. Doch diese Augen konnte ich nicht vergessen. Wer weiß, vielleicht hatte er mich wirklich den Abend über beobachtet. Aber wieso war er dann wie aus dem Nichts wieder verschwunden?Ich drehte mich im Kreis und versuchte ihn in der Menge zu entdecken. Doch nichts. Er war wie vom Erdboden verschluckt. Das kann nicht wahr sein. Ich hatte ihn bei Ruby gesehen und jetzt hier bei Lexy. Es konnte kein Zufall sein. Wusste er, dass ich hier war? Nein, niemals. Schon bei unserer ersten Begegnung verschwand er so schnell wie er konnte. Als wären die Wölfe hinter ihm her. Das war eigentlich mein Job. Also zumindest, dass mich ein hungriges Etwas angriff, fest biss und hinter mir her war.

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    "Du hast den Job!!", schrie Lexy quer durchs Büro und klatschte aufgeregt in ihre Hände. Bitte was?? Ich hatte den Job?! Nach ihrem skeptischen Gesichtsausdruck hatte ich viel erwartet aber nicht das. "Ja?? Hab ich?!" fragte ich mit großen Augen. "Aber klar! Du hast mit Tate gut zusammen gearbeitet und es lief alles ohne Probleme. Du kanntest dich nach kurzer Zeit aus und musstest nicht ein einziges Mal etwas fragen!", meinte sie und lächelte mich an. Eine große Last fiel von meinen Schultern. Stell sich mal einer vor, ich wäre nicht nach Chicago gefahren, sondern wo anders hin. Wahrscheinlich hätte ich da nicht so ein Glück gehabt. Ich würde Lexy am liebsten um den Hals fallen, vor Freude, aber soweit war ich noch nicht. "Ich danke dir! Du hast keine Ahnung wie sehr du mir damit hilfst", sagte ich und rutschte nervös auf meinem Stuhl hin und her. Was ihr Ruby wohl alles von mir erzählt hatte? Mein Herz fühlte sich bezüglich der Arbeit erleichtert an. Wenn ich genug Geld zusammen hä

  • FINDE MICH   6. Flucht

    Ich lief entspannt und erleichtert nach Hause. Es war schon stockdunkel und nur das schummrige Licht der Straßenlaternen verschaffte ein leichtes Licht auf meinem Weg. Ich musste mir echt etwas für die nächsten Wochen überlegen. Ich bräuchte langsam Geld und vielleicht wäre ein Tapetenwechsel mehr

  • FINDE MICH   5. Trennung

    Die Traurigkeit Ist eine blaue BlumeSie wächst uns allen mitten aus dem HerzWenn wir noch Kinder sindDurchbricht sie schon die KrumeBlüht kalt und stechend schönBei jedem SchmerzIn meinen aller dunkelsten MomentenWar sie oft das Letzte Was mir bliebDoch denk daranDass sogar diese Blume

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    Ich schreckte hoch, rieb mir den Schlaf aus den Augen und schaute mich um. Mein Herz raste schneller und ich dachte an meinen Traum zurück. Würde mich die letzte Nacht ewig verfolgen? Nachdem ich mir meine Haare aus dem Gesicht gestrichen hatte, drehte ich mich verschlafen nochmal ins Kissen, nur u

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