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Er neigt den Kopf. Ich glaube, er wird mich küssen. Ich erstarre, bereit für die Vergewaltigung meines Mundes. Aber er begnügt sich damit, seine Stirn gegen meine zu legen. Eine Geste von herzzerreißender Intimität. Eine Geste von Liebenden.
– Ich werde dich daran erinnern, flüstert er gegen meine Lippen, sein warmer Atem vermischt sich mit dem Dampf. Jeden Tag. Jede Nacht. Bis das einzige Wort auf deinen Lippen, in deinem
DianeSeine Hand, die regungslos auf meinem Arm gelegen hatte, setzt sich in Bewegung. Sie streichelt nicht. Sie fährt. Vom Ellbogen zur Schulter, eine langsame, besitzergreifende Spur durch den Frotteestoff des Handtuchs. Dann finden seine Finger den Rand des Handtuchs, gleiten darunter, auf meine nackte Haut.Ich erstarre.– Du bist kalt, stellt er fest.In seiner Geste liegt keine Absicht zu wärmen. Nur die Feststellung eines Zustands und die Beanspruchung des Rechts, ihn zu berühren. Seine Handfläche ist breit, warm, schwielig. Sie bedeckt meine Schulter, wandert dann meinen Arm hinab. Eine zugleich sinnliche und klinische Kartografie.– Lass mich, hauche ich, aber der Laut ist schwach, erloschen.– Nein.Er sagt das Wort mit Sanftmut, wie man "Schatz" sagt. Er schiebt das Handtuch ein Stück weiter, legt mein Schlüsselbein frei, den oberen Teil meiner Brust. Die Luft de
DianeEr neigt den Kopf. Ich glaube, er wird mich küssen. Ich erstarre, bereit für die Vergewaltigung meines Mundes. Aber er begnügt sich damit, seine Stirn gegen meine zu legen. Eine Geste von herzzerreißender Intimität. Eine Geste von Liebenden.– Ich werde dich daran erinnern, flüstert er gegen meine Lippen, sein warmer Atem vermischt sich mit dem Dampf. Jeden Tag. Jede Nacht. Bis das einzige Wort auf deinen Lippen, in deinem Kopf, in deinem Blut mein Name ist. Bis "Liebe" und "ich" für dich dasselbe sind.Das Wasser beginnt lauwarm zu werden. Es lässt nach. Das Donnern wird zu einem Flüstern, dann zu einem Tropfen.Er bleibt so, Stirn an Stirn, für eine Zeit, die keine mehr ist. Dann dreht er das Wasser ab. Die darauf folgende Stille ist brutal, feucht, schwer von allem, was gesagt wurde, von allem, was getan wurde.Er nimmt ein großes, warmes, flauschiges Handtuch und
DianeDer Marmorboden ist eisig unter meinen nackten Füßen. Eine saubere, unpersönliche Kälte, die an den Fußsohlen beißt und an meinen zitternden Beinen aufsteigt. Er führt mich mit fester Hand an der Taille, ohne Hast, wie man ein zahmes Tier nach der Domestikation führt.Das Badezimmer ist ein Monument aus weißem Marmor und Chrom. So weitläufig und unpersönlich wie der Rest dieses Ortes. Eine Glaskaskade trennt den Duschbereich ab. Er dreht die Wasserhähne auf. Ein Donnern heißen Wassers steigt auf, dichter Dampf beginnt sich zu erheben und beschlägt die Glaswände.– Geh hinein.Seine Stimme ist jetzt sanft. Eine falsche Sanftheit, sirupartig, die an der Haut klebt mehr als der Dampf. Es ist kein schneidender Befehl, es ist eine vergiftete Einladung.Ich rühre mich nicht. Das beschmutzte Satinkleid ist ein feuchtes Leichentuch auf meinen Schu
DianeDie Stille ist eine offene Wunde, eitrig vom Echo meiner eigenen Stöhnlaute. Die Luft ist schwer vom Geruch nach Sex, nach Schweiß, nach Dominanz. Sein Gewicht auf mir ist kein Anker, es ist ein Siegel. Es drückt mich ins Fell, in die Demütigung, ins Unwiderrufliche.Die Scham sickert nicht. Sie überflutet, schwarz, ätzend, steigt mir in einem Übelkeitsschwall die Kehle hoch. Ich schließe die Augen und sehe, in gewaltsamen Streifen, das Schauspiel meiner Erniedrigung: meinen offenen Mund bei den Bitten, meine Hüften, die sich für ihn hoben, den totalen Verrat meines eigenen Körpers. Das Wort "Liebe", das ich wie eine Beleidigung gegen mich selbst ausgespuckt habe, brennt noch auf meiner Zunge.Ich habe darum gebeten.Das ist kein Gedanke, es ist ein Todesurteil.Er bewegt sich, ein leichter Druck seiner Hüften, und ein erstickter Laut entfährt mir. Er zieht sich
DianeEr hebt den Kopf, seine Lippen glänzen. Ein grausames und prächtiges Lächeln schwebt auf seinem Gesicht.– Was ist, Diane? Willst du etwas?Ich schüttele den Kopf, unfähig, Worte zu formen, überwältigt von einer Welle aus Scham und Verlangen, die so intensiv ist, dass sie schmerzt.Er gibt nicht nach. Seine Hand, die meine Hüfte festgehalten hatte, wandert, gleitet meinen Oberschenkel hinauf, schiebt den zerknitterten Satin beiseite. Seine Finger streifen das Zentrum meiner Hitze durch die dünne Barriere meiner Wäsche.Ich schreie auf, diesmal wirklich. Ein schriller, zerrissener Laut.– Pst, flüstert er, während er diese leichte, unerträgliche Berührung fortsetzt. Sag es. Sag, was du willst.Tränen fließen erneut über meine Schläfen, aus Frustration, aus ungestilltem Verlangen, aus der Angst vor dem, was mit mir
DianeDie Stille, die uns umhüllt, ist nicht friedlich. Sie ist aufgeladen mit dem Echo unserer Küsse, mit dem kurzen Atem unserer Lungen, die sich schwer tun, einen normalen Rhythmus zu finden. An ihn gelehnt, spüre ich jeden Teil meines Wesens vor neuer Alarmbereitschaft vibrieren. Der Waffenstillstand ist eine Täuschung. Es ist das Auge des Zyklons.Seine Finger, die Kreise auf meinem Rücken zeichneten, halten inne. Dann werden sie eindringlicher, zeichnen nun den Weg meiner Wirbelsäule durch den feinen Satin nach. Ein unkontrollierbarer Schauder durchläuft mich.– Du zitterst, murmelte er, seine Stimme ein Schnurren an meiner Schläfe. Ist es aus Angst? Oder aus etwas anderem?Er lässt mir keine Zeit zu antworten. Seine Hand bewegt sich, langsam, absichtsvoll, um den Träger meines Kleides zurückzuziehen, den er hatte gleiten lassen. Aber anstatt ihn wieder zu richten, verweilen seine Finger an der Kurve meiner Schulter, wandern dann hinab, streifen die Oberseite meiner Brust.Ich h
KAPITEL 3: DAS OPFER UND DIE FESTUNGDIANEDer Bentley gliet die Auffahrt hinauf wie ein Seufzer, verschluckt vom massiven Schatten des Anwesens. Das Tor schließt sich hinter uns mit einem gedämpften Knirschen und besiegelt unsere Abgeschiedenheit. Mein Vater ist am anderen Ende der Welt. Das Haus
Titel: Ich will dich, mein BodyguardUntertitel: Er wird mir gehören. Seine Professionalität ist eine Herausforderung, seine Gleichgültigkeit eine Beleidigung. Ich bin Diane, und alles gehört mir – außer ihm. Ich sehe das Verlangen, das er zu verbergen glaubt.Klappentext:Jeder vermiedene Blick, j
DIANELiams Kuss ist keine Unterwerfung, er ist eine Detonation. Seine Lippen auf meinen sind eine wilde Beanspruchung, ein Schweigen, das endlich in einer Sprache explodiert, die beredter ist als all seine gemessenen Worte. Seine Hände, gebieterisch geworden, verlassen meine Arme und vergraben sic
DIANEDer Ballsaal funkelt unter den Kristalllüstern, ein Ozean aus gedämpftem Gelächter und berechnenden Blicken. Ich bewege mich durch diese Welt wie ein Raubtier in einem wildreichen Revier, aber ich habe nur Augen für eine Beute.Liam. Mein stiller Schatten. Mein Fels. Meine Qual.Er steht drei