Mag-log inDer Räumungsbescheid an Amys Tür war ein grelloranger Schandfleck. Eine ständige Erinnerung daran, dass sie nur noch genau drei Tage davon entfernt war, obdachlos zu werden. Ihr Bankkonto war eine Wüste, der Kontostand reichte nicht einmal für eine ordentliche Mahlzeit. Seit Monaten ertrank sie in Schulden, ließ Mahlzeiten aus und trug Schichten von Kleidung, um Heizkosten zu sparen. Die Verzweiflung lag wie ein schweres, körperliches Gewicht in ihrer Brust. Aber heute war alles anders. Heute war das Vorstellungsgespräch bei Vanguard Global. Die Stelle war eine Einstiegsposition in der Buchhaltung, aber das Gehalt war atemberaubend – über 3000 Dollar im Monat plus Boni. Das war das Geld, das ihr Leben verändern würde. Es würde die Miete zahlen, die Schulden tilgen und ihr endlich erlauben zu atmen. Amy stand vor dem Glas-und-Stahl-Hochhaus und glättete ihren einzigen professionellen Blazer. Ihr Herz hämmerte einen frenetischen Rhythmus gegen ihre Rippen. Sie war aufgeregt, aber di
**004** Die Tür zur Umkleide knarrte, und Mr. Brown schob mich hinein. Es war dunkel, roch nach Schweiß und altem Gummi. Das einzige Licht kam durch die hohen, staubigen Fenster. Er sagte kein Wort, knallte die Tür zu und verriegelte sie mit einem harten Klick. Ich drehte mich um, das Gesicht noch brennend von seiner Ohrfeige. Mein Herz hämmerte gegen die Rippen. Ich hatte keine Ahnung, was er mit mir vorhatte – aber mein Kopf war nicht weit davon entfernt zu glauben, dass es auf einen harten Fick hinauslaufen würde. Mr. Brown kam auf mich zu, sein Schatten zog sich lang über die Kacheln. Hier wirkte er noch größer. Noch… bösartiger. « Du hältst dich für so verdammt clever, Daniella? » zischte er, die Stimme hallte zwischen den Spinden. « Du glaubst, du kannst dir in meiner Cafeteria die Finger reinschieben und damit durchkommen? » « Sir… es war nur ein Experiment », flüsterte ich, die Stimme zitternd. « Was? » Er lachte, kalt und zerrissen. « Ein Experiment. Gut. Dann sch
**003** Das Neonschild von „The Precious Curtain“ flackerte in der regennassen Gasse und warf einen schwachen orangen Schein auf die schwere Stahltür. Für Sloane war das kein Ort der Scham; es war ihr Heiligtum. Sie mochte die Anonymität. Sie mochte das Fehlen von Smalltalk. Vor allem mochte sie das Geheimnis dessen, was auf der anderen Seite des Holzes wartete. Das kostbare Glory Hole. Sie trat in die kleine, schwach beleuchtete Lobby. Eine Frau saß hinter einer dicken Glasscheibe. Sloane sagte kein Wort. Sie griff in ihre Lederhandtasche, zog einen knitterfreien 20-Dollar-Schein heraus und schob ihn durch den schmalen Schlitz. „Zimmer vier“, murmelte die Frau und schob ihr eine Plastikkarte zurück. „Genieß den Service.“ Sloane ging den engen, teppichbelegten Flur entlang. Die Luft roch nach teuren Reinigungsmitteln und einem schwachen, moschusartigen Duft, der ihren Puls beschleunigte. Sie fand die Tür mit der Messingnummer „4“ und trat ein. Das Zimmer war klein, in ti
**002** Das Gefühl, wie er sie so plötzlich ausfüllte, war wie ein Blitzschlag. Er begann sich mit roher, animalischer Geschwindigkeit zu bewegen. Jeder Stoß ließ das schwere Kopfteil gegen die Wand knallen. Bumm. Bumm. Bumm. Das Geräusch ihrer Körper war nass und schmutzig und hallte im stillen Schlafzimmer wider. „Ahhhhh fuckkkk!!!“ stöhnte Elena. „Ja! Genau so! Zerbrich mich!“ wimmerte sie, die Augen rollten nach hinten. „Ahhh so groß! Du triffst alles! Hör nicht auf! Bitte hör nicht auf!“ Der Mann stieß ein tiefes, kantiges Knurren hinter dem schwarzen Stoff der Maske aus. Er rammte sie in unerbittlichem Tempo, einem Tempo, das ihn vor der Zeit fertigmachen würde. Seine Hüften waren ein verschwommener Wirbel. Er griff nach ihren inneren Oberschenkeln, zog sie weiter auseinander, damit er noch tiefer in ihre Hitze sinken konnte. „Ohhh… Elena“, stöhnte der Mann, die Stimme ein tiefes, vibrierendes Rascheln. „Du bist so eng, Baby. Du umklammerst mich so fest. Du bist klat
**001** Das Haus war zu still. Elena saß am Rand ihres teuren Samtsofas und warf zum zehnten Mal einen Blick auf die goldene Uhr an ihrem Handgelenk. Es war fast Mitternacht. Ihr Mann, ein vielbeschäftigter Anwalt, hätte schon vor Stunden zu Hause sein sollen. Regen peitschte gegen die hohen Fenster der Villa und verwischte die Straßenlaternen draußen. Plötzlich hallte ein schweres Klopfen durch den Flur. Klopf. Klopf. Elena eilte zur Tür, in dem Glauben, es sei ihr Mann. Sie schaute nicht durch den Türspion. Sie riss die Tür auf, ein Lächeln schon auf den Lippen. „Du bist so spät—“ Die Worte erstarrten in ihrer Kehle. Ein Mann stand da. Er trug einen dunklen Hoodie und eine dicke schwarze Sturmhaube, die alles außer seinen kalten, scharfen Augen verbarg. In seiner rechten Hand war eine schwere schwarze Pistole direkt auf ihr Gesicht gerichtet. „Mach keinen Laut“, zischte der Mann. Seine Stimme war durch die Maske gedämpft, tief und kantig. „Geh zurück rein. Sofort.“ Elena stol
005 Die Türen des Sitzungssaals klickten schließlich ins Schloss. Die Schritte der verwirrten Manager verhallten im Flur. Victoria wartete keine Sekunde. Sie griff unter den Tisch, packte Fred am Haar und zog ihn zwischen ihren Beinen hervor. Ihr Gesicht war feuerrot. Ihre Augen waren weit und dunkel vor einem Hunger, den das Lecken nur noch weiter angefacht hatte. »Du hältst dich wohl für komisch, Fred?«, zischte sie mit tiefer, gefährlicher Stimme. »Du glaubst, du kannst mich vor meinem Vorstand die Kontrolle verlieren lassen und einfach so davonkommen? Aufstehen. Sofort.« Fred rappelte sich auf. Er war bereits hart, seine Hose wölbte sich so stark, dass der Reißverschluss zu platzen schien. Victoria verlor keine Zeit mehr. Sie stand auf und riss sich die eigenen Kleider vom Leib. Sie riss sich das graue Kostümsakko vom Körper und ließ es wie Müll zu Boden fallen. Mit zittrigen Händen knöpfte sie ihre Seidenbluse auf, ihre Brust hob und senkte sich, während sie ihr Spitzen







