LOGINFerns PerspektiveDie Operation funktionierte besser, als wir es jemals zu hoffen gewagt hatten.Als die Nachricht herauskam, explodierte das Valley vor Aufregung. Es fühlte sich an, als würde der gesamte Ort eine riesige Party feiern, die drei volle Tage dauerte. Musik dröhnte aus jeder Ecke, Lachen erfüllte die Luft, und die Leute tanzten und feierten ohne Pause.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte es sich an, als ginge endlich alles den richtigen Weg.Sogar Rune und Zephyr versöhnten sich und legten ihre vergangenen Streitigkeiten beiseite. Sie stießen miteinander an, lachten und benahmen sich wie alte Freunde. Es war eine echte Erleichterung, sie so zu sehen. Ich hatte es gehasst, wie sie um mich gestritten hatten.Xavian war immer noch etwas vorsichtig in Runes Nähe und beobachtete ihn leise aus der Distanz. Aber Lilith war leicht zu gewinnen. Als Rune ihr unbegrenzte Schokolade versprach, leuchtete ihr Gesicht auf und sie umarmte ihn sofort, nannte ihn mit der süßesten Stimme „Dad
Ferns POVEin ganzer Monat verging in einem Wirbel aus Angst, Aufregung und einer Menge Warten.Jeder Tag fühlte sich an wie eine Ewigkeit, während ich mich fragte, wo Rune war, was er tat und ob er in Sicherheit war.Und dann, endlich, an einem Nachmittag kam die Nachricht, die die ganze Welt erschütterte— Das Bloodcrest-Rudel war gefallen. Alpha Garrick war tot.Die Welt drehte durch. Jeder wusste, dass Garrick ein Monster war und für 90 % der Verbrechen in der Welt verantwortlich, aber niemand hatte es gewagt, seine Herrschaft herauszufordern.Doch Rune hatte es getan. Er hatte es in weniger als einem Monat geschafft. Er hatte das Wunder wahr gemacht.Ich saß in unserer üblichen Bar, die Augen auf den kleinen Fernseher über dem Tresen gerichtet, als die Nachricht durchkam. Der Ort wurde einen Moment lang still, dann explodierte er in Jubel.Auf dem Bildschirm sprachen Reporter aufgeregt und zeigten Bilder von Rune, stark und selbstbewusst, der zwischen den Trümmern von Alpha Ga
Ferns PerspektiveDie Worte rutschten heraus, bevor ich sie stoppen konnte. Ich ertrug den Gedanken nicht, dass Rune Zephyr wegen einer Lüge hasste, die ich erschaffen hatte. Das war nicht fair. Zephyr hatte nichts anderes getan, als mich zu unterstützen und zu beschützen, und er verdiente Runes Wut nicht.„Wir waren nie verheiratet!“ platzte es aus mir heraus, meine Stimme zitterte vor Nervosität. „Zephyr und ich… wir waren nie wirklich zusammen! Es war alles nur vorgetäuscht!“Rune starrte mich an, als hätte ich ihn gerade geohrfeigt. Die Verwirrung in seinem Gesicht verwandelte sich schnell in Unglauben und Wut. Sein Kiefer spannte sich an, und er packte meine Schultern fest, zwang mich, ihn anzusehen.„Wovon zum Teufel redest du?“ verlangte er rau, seine Stimme voller Schmerz. „Also ist alles nur ein kranker Scherz von dir?“„Hey, lass sie los!“ knurrte Zephyr und versuchte, uns auseinanderzubringen. Doch Rune ließ nicht los.„Glaubst du, das ist lustig? Du willst einfach nur seh
**Runes POV**Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, während ich im Schatten verborgen stand und zusah, wie Fern in Zephyrs Arme sank.Eifersucht und Reue durchströmten mich, bitter und stark. Ich hätte sie halten und trösten sollen – nicht er.Ich ballte die Fäuste, die Nägel gruben sich in meine Handflächen, bis es schmerzte, verzweifelt danach, irgendetwas anderes zu spüren als diesen alles verzehrenden Schmerz.Es war Folter, hilflos dazustehen und die Zärtlichkeit zwischen ihnen zu beobachten. Fern klammerte sich an Zephyr, als wäre er ihr Anker, das Einzige, was sie noch zusammenhielt. Der Anblick zerriss mich Stück für Stück.So sehr ich auch zu ihnen hinübergehen und Fern aus seinen Armen reißen wollte – ich konnte es nicht. Sie waren verheiratet und hatten zwei wunderschöne Kinder. Jeder sagte, sie seien das perfekte Paar. Es stand mir nicht zu, sie auseinanderzureißen.Und dann kam der schlimmste Teil – ich konnte mich nicht einmal an die Geschichte erinnern, auf der alle b
**Kapitel 162: Calista gestand alles****Ferns Perspektive**Mein Herz blieb beinahe stehen, als ich eine Gedankenverbindung von Lilith erhielt.„Mommy, komm und hol uns im Wald ab. Wir haben einen Bösewicht gefangen!“Ich sprang fast von meinem Stuhl auf. Welchen Bösewicht?Das Adrenalin schoss mir ins Blut, während Zephyr und ich zum Wald sprinteten. Unterwegs stießen wir auf Rune und meine Mutter, die beschlossen, sich uns anzuschließen. Sorge war tief in jedes Gesicht gegraben.Als wir sie endlich erreichten, klappte mir die Kinnlade herunter.Lilith und Xavian standen stolz am Rand einer Grube und sahen triumphierend aus. Als ich hinunterblickte, sah ich Calista ganz unten, schmutzbedeckt, Wut in ihren Augen.„Mommy, wir haben sie gefangen!“ strahlte Lilith.„Lasst mich hier raus, verdammte Scheiße!“ kreischte Calista.„Oh mein Gott, geht es euch gut?“ Ich rannte hin, kniete mich hin und umarmte meine Kinder fest. „Ist niemand von euch verletzt?“„Wir sind in Ordnung, Mom. Sie ha
Calistas POVAlles fiel auseinander. Schlimmer, als ich es mir jemals vorgestellt hatte.Rune würde mich verstoßen. Das konnte nur bedeuten, dass dieses verdammte Mittel endgültig aufgehört hatte zu wirken.In dem Moment, als er hinter dieser Schlampe Fern herjagte, schlich auch ich mich weg. Denn ich wusste: Sobald er zurückkam, würde das Erste, was er tat, sein, mich zu verstoßen. Und das konnte ich nicht zulassen.Ich mindlinkte Magnus sofort und sagte ihm, er solle mich an einer stillen Lichtung im Wald treffen.Zehn Minuten später tauchte er auf – außer Atem und sichtlich wütend.„Ich habe dich schon in das Gebiet der Abtrünnigen gebracht, wie du es verlangt hast. Was zum Teufel willst du noch?“, schnauzte er mich an.Und ich war genauso wütend. Seit wann bellt der Hund den Herrn an?„Pass besser auf deinen Ton mir gegenüber auf“, knurrte ich und fletschte die Zähne. „Vergiss nicht, für wen ich arbeite. Wenn der große Alpha Garrick erfährt, wie ungehorsam du warst, wird es ihm eg
Kapitel 5: Ein JahrFerns SichtIch sah zu, wie sie im Rudelhaus verschwanden wie eine perfekte kleine Einheit. Elias’ Hand lag besitzergreifend auf Cecilys unterem Rücken, Roman hüpfte zwischen ihnen hin und her. Schock lastete schwer in meiner Brust.Warum zur Hölle hatte Rune Nightreign ausdrück
Kapitel 4: Alpha RuneFerns SichtIch dachte, der Tod wäre gnädiger gewesen.Als ich die Augen endlich aufschlug, brannte der sterile Geruch von Desinfektionsmittel in meiner Nase. Weiße Wände. Piepende Geräte. Eine Krankenschwester beugte sich über mich und zog eine Blutdruckmanschette um meinen A
Kapitel 3: Stirb, HureFerns SichtMein Herz hämmerte gegen meine Rippen, als wollte es ausbrechen. Elias stand da, die Augen dunkel und auf meine entblößten Brüste fixiert, sein Schwanz hart gegen seine Hose gespannt. Das Gefährtenband zog dick und verzweifelt zwischen uns.Ich machte einen weiter
Kapitel 2: Ich hasse dich, MamaFerns SichtDer Schmerz hätte mich fast umgebracht.Drei volle Tage lag ich wie eine Leiche in meinem Bett, nachdem man mich in mein Zimmer geschleppt hatte. Mein Körper wurde jedes Mal von fiebrigem Schmerz geschüttelt, wenn das Gefährtenband diese widerlichen Bilde







