Kapitel 6: Der Preis des Teufels Ferns Perspektive Die Worte hingen zwischen uns wie eine Schlinge, die sich immer enger um meinen Hals zuzog. Ich starrte Rune Nightreign an, diese hochgewachsene Verkörperung roher Kraft und kalkulierten Hungers, und spürte, wie der sterile Luxus seiner privaten Suite mich erdrückte, bis die Luft so schwer wurde, dass ich daran zu ersticken drohte.„Du willst, dass ich ein Jahr lang deine Luna werde?“ Meine Stimme klang heiser, aufgeraut von all den Tagen, an denen ich in meine Kissen geschrien und Galle hinuntergeschluckt hatte. „Im Gegenzug dafür, dass du mir hilfst, mich aus dieser Ehe zu befreien?“Rune lehnte sich auf dem Ledersofa zurück, ohne seine smaragdgrünen Augen auch nur einen Moment von meinen zu lösen. Ein schwaches, raubtierhaftes Lächeln umspielte seinen Mundwinkel. Es war weder warm noch freundlich, sondern die Art von Lächeln, die verhieß, dass der Preis in Blut, Fleisch und Geheimnissen bezahlt werden würde.„Im Gegenzug gebe
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