Home / Werwolf / Genommen vor dem ganzen Rudel / Kapitel 163: Scheinehe

Share

Kapitel 163: Scheinehe

Author: Ashy
last update publish date: 2026-09-22 16:42:48
**Runes POV**

Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, während ich im Schatten verborgen stand und zusah, wie Fern in Zephyrs Arme sank.

Eifersucht und Reue durchströmten mich, bitter und stark. Ich hätte sie halten und trösten sollen – nicht er.

Ich ballte die Fäuste, die Nägel gruben sich in meine Handflächen, bis es schmerzte, verzweifelt danach, irgendetwas anderes zu spüren als diesen alles verzehrenden Schmerz.

Es war Folter, hilflos dazustehen und die Zärtlichkeit zwischen ihnen zu beobac
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter
Comments (2)
goodnovel comment avatar
Jeannine Bredow
Oh, geändert. Sehr schön.
goodnovel comment avatar
Jeannine Bredow
Schade. Doppeltes Kapitel
VIEW ALL COMMENTS

Latest chapter

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 163: Scheinehe

    **Runes POV**Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, während ich im Schatten verborgen stand und zusah, wie Fern in Zephyrs Arme sank.Eifersucht und Reue durchströmten mich, bitter und stark. Ich hätte sie halten und trösten sollen – nicht er.Ich ballte die Fäuste, die Nägel gruben sich in meine Handflächen, bis es schmerzte, verzweifelt danach, irgendetwas anderes zu spüren als diesen alles verzehrenden Schmerz.Es war Folter, hilflos dazustehen und die Zärtlichkeit zwischen ihnen zu beobachten. Fern klammerte sich an Zephyr, als wäre er ihr Anker, das Einzige, was sie noch zusammenhielt. Der Anblick zerriss mich Stück für Stück.So sehr ich auch zu ihnen hinübergehen und Fern aus seinen Armen reißen wollte – ich konnte es nicht. Sie waren verheiratet und hatten zwei wunderschöne Kinder. Jeder sagte, sie seien das perfekte Paar. Es stand mir nicht zu, sie auseinanderzureißen.Und dann kam der schlimmste Teil – ich konnte mich nicht einmal an die Geschichte erinnern, auf der alle b

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 162: Calista gestand alles

    **Kapitel 162: Calista gestand alles****Ferns Perspektive**Mein Herz blieb beinahe stehen, als ich eine Gedankenverbindung von Lilith erhielt.„Mommy, komm und hol uns im Wald ab. Wir haben einen Bösewicht gefangen!“Ich sprang fast von meinem Stuhl auf. Welchen Bösewicht?Das Adrenalin schoss mir ins Blut, während Zephyr und ich zum Wald sprinteten. Unterwegs stießen wir auf Rune und meine Mutter, die beschlossen, sich uns anzuschließen. Sorge war tief in jedes Gesicht gegraben.Als wir sie endlich erreichten, klappte mir die Kinnlade herunter.Lilith und Xavian standen stolz am Rand einer Grube und sahen triumphierend aus. Als ich hinunterblickte, sah ich Calista ganz unten, schmutzbedeckt, Wut in ihren Augen.„Mommy, wir haben sie gefangen!“ strahlte Lilith.„Lasst mich hier raus, verdammte Scheiße!“ kreischte Calista.„Oh mein Gott, geht es euch gut?“ Ich rannte hin, kniete mich hin und umarmte meine Kinder fest. „Ist niemand von euch verletzt?“„Wir sind in Ordnung, Mom. Sie ha

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 161: In die Falle getappt

    Calistas POVAlles fiel auseinander. Schlimmer, als ich es mir jemals vorgestellt hatte.Rune würde mich verstoßen. Das konnte nur bedeuten, dass dieses verdammte Mittel endgültig aufgehört hatte zu wirken.In dem Moment, als er hinter dieser Schlampe Fern herjagte, schlich auch ich mich weg. Denn ich wusste: Sobald er zurückkam, würde das Erste, was er tat, sein, mich zu verstoßen. Und das konnte ich nicht zulassen.Ich mindlinkte Magnus sofort und sagte ihm, er solle mich an einer stillen Lichtung im Wald treffen.Zehn Minuten später tauchte er auf – außer Atem und sichtlich wütend.„Ich habe dich schon in das Gebiet der Abtrünnigen gebracht, wie du es verlangt hast. Was zum Teufel willst du noch?“, schnauzte er mich an.Und ich war genauso wütend. Seit wann bellt der Hund den Herrn an?„Pass besser auf deinen Ton mir gegenüber auf“, knurrte ich und fletschte die Zähne. „Vergiss nicht, für wen ich arbeite. Wenn der große Alpha Garrick erfährt, wie ungehorsam du warst, wird es ihm eg

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 160: Ich werde sie verstoßen

    Ferns POV„Was genau hat sie getan?“, fragte Rune, seine Stimme tief und scharf.Ich stieß ein kaltes Lachen aus. „Erstens hat sie einen meiner Leute des Diebstahls beschuldigt. Klar, wir Rogues haben keine Goldberge wie das Shadowfang-Rudel, aber jeder hier hat Stolz und Würde.“Hinter Rune schrillte Calistas Stimme: „Ein Haufen diebischer Rogues, die von Würde reden? Was für ein Witz.“Ich ignorierte sie und fuhr fort. „Zweitens hat sie Isadora geschlagen, ohne meine Erlaubnis. Selbst wenn Isadora etwas falsch gemacht hätte, entscheiden unsere Regeln, wie sie bestraft wird – nicht diese Frau, die sich in meinem Zuhause zum Richter und Geschworenen aufspielt. Wer hat ihr das Recht gegeben, meine Leute zu schlagen und zu demütigen?“„Ich bin die Luna“, höhnte Calista. „Brauche ich deine Erlaubnis, um eine niedrige Dienerin zu disziplinieren? In jedem anderen Rudel würden die Alphas mir ihre Köpfe als Entschuldigung anbieten, wenn jemand mich respektlos behandelt. So wertvoll bin ich.“

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 159: Unser neuer Daddy!

    Ferns POVSeit ich zurück im Valley bin, habe ich alles getan, um Rune aus dem Weg zu gehen. Ich habe Xavian und Aurelisse sogar ans andere Ende des Valleys umziehen lassen – nur um diesem nervtötenden Mann aus dem Weg zu gehen.Aurelisse war stinksauer wegen unseres kleinen Abenteuers außerhalb des Valleys. Sie sah es als den ultimativen Verrat an, dass wir sie nicht mitgenommen hatten. Ich habe mich schon hundertmal entschuldigt, aber nein – sie hat mir immer noch nicht richtig verziehen.„Erzähl mir, erzähl mir, wie ist es draußen im Valley?“ fragte sie Xavian zum siebten – oder vielleicht achten – Mal.„Es ist genauso wie hier. Nur mehr Leute und mehr Autos“, sagte Xavian cool, wie ein Kind, das viel älter als drei ist. „Ich mag es hier lieber.“Aurelisse seufzte dramatisch, als hätte sie gerade eine tragische Cedarce gesehen. „Und Alpha Rune? Sah er wirklich aus wie ein Dämon? Habt ihr euch für Zephyr gerächt?“„Er ist eigentlich wirklich gutaussehend. Und stark“, antwortete Xavi

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Chapter 158: Verzweifelte Luna

    Chapter 158: Verzweifelte LunaCalistas POV„Was?! Du willst mir sagen, der Alpha ist abgereist? Mit Lady Celestine?“Ich schoss von meinem Sitz hoch, die Augen flammten den Diener an, der mir diese schreckliche Nachricht gebracht hatte. Ich war nur eine Sekunde davon entfernt, ihm die Kehle auszukratzen.„J-Ja, Luna… das wurde mir so gesagt…“„Warum? WARUM?! Ich bin seine Luna! Egal wohin er geht, ich sollte an seiner Seite sein – oder zumindest hätte er es mir sagen müssen!“Die Demütigung war erdrückend.„Aber der Alpha sagte, es sei eine Geschäftsreise ins Gebiet der Rogues, und… es wäre nicht angemessen, die Familie mitzunehmen.“„Fuck“, murmelte ich unter meinem Atem.Geschäftsreise, mein Arsch.Mein Bauchgefühl schrie, dass etwas nicht stimmte.Seit die Tochter dieser Rogue-Königin aufgetaucht war, spürte ich, wie mir die Dinge aus den Händen glitten. Diese dumme Lieferung von Edelmetallen war nicht einmal so dringend – sie rechtfertigte es nicht, dass Rune alles stehen und lie

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 5: Ein Jahr

    Kapitel 5: Ein JahrFerns SichtIch sah zu, wie sie im Rudelhaus verschwanden wie eine perfekte kleine Einheit. Elias’ Hand lag besitzergreifend auf Cecilys unterem Rücken, Roman hüpfte zwischen ihnen hin und her. Schock lastete schwer in meiner Brust.Warum zur Hölle hatte Rune Nightreign ausdrück

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 4: Alpha Rune

    Kapitel 4: Alpha RuneFerns SichtIch dachte, der Tod wäre gnädiger gewesen.Als ich die Augen endlich aufschlug, brannte der sterile Geruch von Desinfektionsmittel in meiner Nase. Weiße Wände. Piepende Geräte. Eine Krankenschwester beugte sich über mich und zog eine Blutdruckmanschette um meinen A

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 3: Stirb, Hure

    Kapitel 3: Stirb, HureFerns SichtMein Herz hämmerte gegen meine Rippen, als wollte es ausbrechen. Elias stand da, die Augen dunkel und auf meine entblößten Brüste fixiert, sein Schwanz hart gegen seine Hose gespannt. Das Gefährtenband zog dick und verzweifelt zwischen uns.Ich machte einen weiter

  • Genommen vor dem ganzen Rudel   Kapitel 2: Ich hasse dich, Mama

    Kapitel 2: Ich hasse dich, MamaFerns SichtDer Schmerz hätte mich fast umgebracht.Drei volle Tage lag ich wie eine Leiche in meinem Bett, nachdem man mich in mein Zimmer geschleppt hatte. Mein Körper wurde jedes Mal von fiebrigem Schmerz geschüttelt, wenn das Gefährtenband diese widerlichen Bilde

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status