LOGINDie Tür zum Besprechungsraum fiel lauter zu, als nötig gewesen wäre.
Chloe blickte nicht sofort auf. Sie hielt die Arme verschränkt. „Du bist zu spät.“
Lila ließ sich auf den Stuhl ihr gegenüber fallen, wobei die Kamera um ihren Hals nach vorne schwang. „Einige
Die Tür zum Besprechungsraum fiel lauter zu, als nötig gewesen wäre.Chloe blickte nicht sofort auf. Sie hielt die Arme verschränkt. „Du bist zu spät.“Lila ließ sich auf den Stuhl ihr gegenüber fallen, wobei die Kamera um ihren Hals nach vorne schwang. „Einige von uns haben tatsächlich gearbeitet, anstatt den ganzen Tag nur Besprechungen abzuhalten.“Lena lachte kurz von der Seite des Raums herüber. Maya blieb neben Lila still sitzen, ihr Notizbuch geschlossen auf dem Schoß. Die Spannung lag bereits dick in der Luft. Die beiden Gruppen waren für die Frühjahrspräsentation zu einem gemeinsamen Projekt gezwungen worden, und niemand war darüber gl&uum
KAPITEL 2 Das Klopfen wurde lauter. „Ava, mach die verdammte Tür auf. Ich weiß, dass du da drin bist.“Die Stimme meines Ex-Freundes drang wie ein Messer durch die dünnen Wände der Wohnung. Ich setzte mich ruckartig auf, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Das billige Holz der Tür klapperte bei jedem harten Schlag. Sienna war bereits auf den Beinen, zog sich ihre Jeans an und blickte mit scharfem Blick.„Das ist er?“ Ihre Stimme klang leise und angespannt.Ich konnte nur nicken. Meine Kehle hatte sich zugeschnürt. Der Mann, der mir jahrelang das Gefühl gegeben hatte, wertlos zu sein, stand direkt vor der Tür, und alle alten Ängste kamen auf einmal zurück.Siennas Kiefer spannte sich an, sie wirkte nicht ängstlich. Sie sah aus, als wäre sie bereit für einen Kampf.Sie ging zur Tür und öffnete sie gerade so weit, dass sie den Eingang mit ihrem Körper versperrte. Ich konnte sein Gesicht nicht sehen, aber ich hörte die Überraschung in seiner Stimme, als ihm klar wurde, dass ich es nic
KAPITEL 1Das Glas rutschte mir aus der Hand und zersprang auf dem Boden.Whiskey und Glasscherben verteilten sich auf der Theke. Alle in der Nähe drehten sich um, aber das war mir egal. Meine Hände zitterten immer noch wegen der Voicemail, die ich draußen abgehört hatte.„Ava, ich bin’s. Ich weiß, dass du deine Nummer geändert hast, aber ich habe sie trotzdem herausgefunden. Du kannst nicht einfach so verschwinden. "Wir müssen das zu Ende bringen.“Mein Ex. Der Mann, der mich drei Jahre lang klein gemacht hatte, dann verschwunden war und beschlossen hatte, dass ihm immer noch ein Teil von mir gehörte. Ich war in diese Bar gekommen, um den Klang seiner Stimme zu übertönen, doch stattdessen war sie mir hierher gefolgt.Ich bestellte noch einen Doppelten mit einer Stimme, die nicht nach meiner klang. Der Barkeeper warf mir einen misstrauischen Blick zu, schenkte mir den Drink aber trotzdem ein. Ich trank die Hälfte in einem Zug. Das Brennen half nichts gegen das beklemmende Gefühl in me
Die schwere Metalltür fiel hinter Officer Brooklyn Carter mit einem lauten Knall ins Schloss.„Licht aus in fünf Minuten“, sagte sie mit leiser, bestimmter Stimme, während sie den schummrigen Flur entlang ging. Ihre Stiefel hallten auf dem kalten Beton wieder. Mit achtunddreißig Jahren hatte sie sich angewöhnt, keinen Insassen jemals zu lange anzusehen. So war es sicherer.Gianna saß auf der Kante ihrer Koje und beobachtete, wie sie näher kam. Mit ihren fünfundzwanzig Jahren und ihrem scharfen Blick wandte sie niemals als Erste den Blick ab. „Sie sind heute Abend früh dran, Officer Carter.“Brooklyn blieb vor den Zell Gitterstäben stehen. „Routinekontrolle. "Hände so, dass ich sie sehen kann.“Gianna hob langsam die Hände, ein kleines, wissendes Lächeln auf den Lippen. Die Luft zwischen ihnen fühlte sich elektrisiert an. Seit Wochen waren die nächtlichen Rundgänge länger geworden, mit verstohlenen Blicken und leisen Gesprächen, nachdem die anderen Insassinnen eingeschlafen waren. Zwis
KAPITEL 2 Die Türklinke drehte sich. Elise bewegte sich schneller, als ich es für möglich gehalten hätte. In einer fließenden Bewegung zog sie mir das dünne Nachthemd wieder über den Körper und schob das Spielzeug in die Schublade. Nora versuchte hastig, ihr OP-Oberteil zum zuknöpfen. Ich setzte mich gerade auf, als sich die Tür öffnete.Der Klinikleiter, Dr. Hale, trat ein. Sein Blick wanderte von Elise zu mir und zurück zu Nora, wobei er eine Sekunde zu lange auf den zerknitterten Bettlaken verweilte.„Ist hier alles in Ordnung?“, fragte er. Seine Stimme klang höflich, doch der darunter liegende Verdacht war deutlich zu spüren.Elise antwortete ohne zu zögern: „Ja. Wir haben gerade eine ausführlichere Muskeluntersuchung abgeschlossen. "Mayas Schmerzen waren diese Woche stärker.“Dr. Hales Blick richtete sich auf mich. „Stimmt das?“Mein Herz hämmerte so heftig, dass ich sicher war, er könnte es hören. Ich zwang mich zu nicken. „Ja, Herr Doktor, die Sitzung hat geholfen.“Er mustert
KAPITEL 1Die weiche Matratze gab unter mir nach, sobald ich mich hinsetze.„Legen Sie sich jetzt hin!“, sagte Dr. Elise Voss in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete. Ich gehorchte, wobei mir der dünne Kittel bereits über die Oberschenkel rutschte. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Mit vierundzwanzig kam ich schon seit Monaten wegen meiner Hüftschmerzen in ihre Privatpraxis, doch jeder Besuch machte mich unruhiger als der vorherige. Elise stand am Bettrand, ihren weißen Kittel offen und den Blick auf mich gerichtet. Langsam zog sie ihre Handschuhe aus, wobei das leise Knacken im stillen Raum deutlich zu hören war.Sie legte eine Hand auf meinen Unterbauch und drückte gerade so fest, dass mir der Atem stockte. „Bei den letzten drei Untersuchungen warst du jedes Mal feucht. "Beleidige mich nicht, indem du so tust, als wäre es anders.“Hitze stieg mir ins Gesicht. Die Wahrheit, die ich verborgen hatte, lag nun offen zwischen uns. Elise beugte sich vor, bis ihr Mund ganz nah a







