FAZER LOGINAce„Ahhh ...“, entwich mir ein leiser Seufzer, als ich erwachte.Lyra lag noch immer eng an meine Seite geschmiegt, den Kopf auf meiner Brust, während sie friedlich im Schlaf atmete. Als ich auf ihr ruhiges Gesicht hinabblickte, konnte ich nicht anders, als zu erröten, während die Erinnerungen an die vergangene Nacht meine Gedanken überfluteten.Du musst überglücklich sein, aber wir haben sie ganz schön geschafft, kicherte Lane in meinem Kopf.Ich nickte still zustimmend.Nachdem sie zum ersten Mal eingeschlafen war, hatte Lane die Kontrolle übernommen und noch eine weitere Runde eingelegt. Als sie danach wieder eingeschlafen war, hatte ich sie vorsichtig ins Badezimmer getragen, um sie sauber zu machen. Anschließend war ich in ihr Gemach gegangen, um einen frischen Morgenmantel für sie zu holen.Vorsichtig hob ich ihren Kopf an, legte ihn auf das weiche Kissen und zog mir ein Hemd über. Ich wollte Frühstück für sie zubereiten, obwohl es längst weit nach Mittag war.Doch als ich mich
LyraAls er seine Finger sanft in mich gleiten ließ, entwich mir ein erschrockenes Keuchen angesichts des scharfen, ungewohnten Gefühls. Doch innerhalb weniger Sekunden wich das anfängliche Brennen einer überwältigenden Welle von Hitze. Er hielt inne, damit ich mich daran gewöhnen konnte, bevor er begann, sich in einem gleichmäßigen, rhythmischen Tempo zu bewegen.Zunächst war sein Tempo langsam und quälend vorsichtig, doch mein Körper verlangte nach mehr.„Ahhh ... schneller, bitte“, wimmerte ich und klammerte mich an seine Schultern, während sich ein seltsames, berauschendes Gefühl tief in meinem Unterleib zusammenzog.Ace knurrte leise und erhöhte sein Tempo. Die Empfindung steigerte sich rasch und schwoll wie eine gewaltige Welle an, bis sich ein atemloser Schrei aus meiner Kehle löste.Unter meinen schweren Wimpern beobachtete ich, wie er seine Hand zurückzog, bevor er sich weiter über mich beugte.Eine Welle der Verlegenheit überkam mich. Es war das allererste Mal, dass ich mich
AceIch empfand unendliches Mitgefühl für meine Lyra. Die Bedingungen ihres Ehevertrags zu lesen, war einfach widerlich, und ich fragte mich, was für ein Vater seine eigene Tochter so kalt verkaufen konnte.Aber andererseits wusste ich aus erster Hand, dass mein eigener Vater zu weitaus Schlimmerem fähig war.Meine leichtgläubige Lyra glaubt immer noch, dass mein Vater unter einem Zauber stand, dachte ich und starrte auf das Pergament.Ich weigerte mich, das zu glauben ... aber was, wenn es tatsächlich so gewesen war?Wäre es schmerzhafter herauszufinden, dass er vollkommen bei klarem Verstand gewesen war? Oder wäre es weniger schmerzhaft, wenn er tatsächlich besessen gewesen wäre?Der Vertrag lautete:I. Der Vater der Braut erhält das Recht auf die Hälfte des Territoriums des Blackthorn-Rudels.II. Der Bräutigam verpflichtet sich, das Land des Moonveil-Rudels über seine derzeitigen Grenzen hinaus zu erweitern. (Diese Erweiterung war bereits im Gange.)III. Der Vater der Braut erhält
Lyra„Weine nicht“, flüsterte ich sanft, trat näher zu ihm und zog ihn in eine feste, tröstende Umarmung.Ich verstand noch immer nicht vollständig, warum Draven und Ace einander mit solchem Hass begegneten – vor allem Draven. Früher hatte ich gedacht, sie wären einfach verbitterte Brüder. Doch als Draven behauptete, sie seien Stiefbrüder, und Ace beschuldigte, seine Mutter ermordet zu haben, wäre ich vielleicht auf seine Lüge hereingefallen, wenn ich naiv gewesen wäre.Aber ich war keine Närrin, die sich so leicht manipulieren ließ.Draven hatte diese Anschuldigung praktischerweise genau in dem Moment fallen gelassen, als er erkannte, dass ich nicht bereit war, seinen widerwärtigen Wünschen nachzugeben. Danach warnte er mich, dass während dieses Vollmonds etwas Schreckliches geschehen würde.Immer wieder erinnerte er mich daran und ließ beiläufige Drohungen fallen, sodass ich wusste, dass er eine Falle geplant hatte.Ich mochte wolflos sein, aber ich war nicht dumm. Vielleicht war ic
AceWas verbirgt Alpha Kael so verzweifelt, dass er sogar bereit ist, sein eigenes Volk abzuschlachten, nur um es für immer geheim zu halten?Nachdem ich zum Schloss zurückgekehrt war, konnte ich das ungute Gefühl in meiner Brust einfach nicht abschütteln. Warum wollte Selene plötzlich mit mir über Zack sprechen, obwohl doch offensichtlich war, dass sie und Draven ihn ermordet hatten? Trotzdem kannte ich nicht jedes Detail dessen, was in jener Nacht geschehen war, also dachte ich, ich sollte mir anhören, was sie zu sagen hatte.Morgen war die Vollmondzeremonie, und ich hatte sie noch immer nicht vollständig für mich beansprucht.Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen, als ich mich an den Kuss erinnerte, den wir uns auf der Wiese geteilt hatten, und an das Mal, das ich auf ihrem Hals hinterlassen hatte. Ursprünglich hatte ich vorgehabt, sie während des Vollmonds zu markieren, doch meine Ungeduld hatte die Oberhand gewonnen. Wenigstens hatte ich mich noch beherrschen können, was das
„Feuer!“, schrie Ace, riss die Augen auf und sah, wie dichter, schwarzer Rauch unter seiner Tür hindurchquoll. Er stürmte auf den Korridor hinaus, doch Lady Beatrice wartete bereits im düster beleuchteten Gang auf ihn. Ihr Gesicht war vor wahnsinnigem Zorn verzerrt. „Lauft, Lady Beatrice!“, rief Ace durch den beißenden Rauch, während er hustete. Doch anstatt zu fliehen, zog sie einen scharfen silbernen Dolch hinter ihrem Rücken hervor und stürzte sich direkt auf seine Kehle. Aces Instinkte reagierten sofort. Er duckte sich unter ihrem Hieb hinweg und stieß sie aus reiner Selbstverteidigung von sich. In ihrer wilden Raserei verlor Beatrice das Gleichgewicht, stolperte über ihr eigenes Kleid und schlug hart auf dem Steinboden auf. Der Dolch glitt aus ihrer Hand, prallte gegen die Wand und bohrte sich direkt in ihre Brust. Ace unterdrückte einen erschrockenen Aufschrei. Fassungslos schlug er sich die Hände vor den Mund, während sich Blut um ihren Körper sammelte. Doch das Dröhnen







