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Kapitel 5

Author: Rosalie
Der ursprüngliche Lärm verstummte augenblicklich nach diesem Vorfall.

Fabian und Tim runzelten die Stirn und stellten sich schützend vor Jana.

Niemand bemerkte das flüchtige Aufflackern von Panik in Janas Augen.

Mir schossen einige verschwommene Bilder durch den Kopf, doch sie huschten so schnell vorbei, dass ich sie nicht festhalten konnte.

Dann sah ich zwischen den Polizisten eine Frau eintreten – schwarzes Kleid, eine kleine weiße Blume an der Brust.

Anna Schneider, meine liebste Freundin.

Ihre Augen waren gerötet und geschwollen, das Gesicht müde und ausgezehrt.

Ich fuhr hoch, stand plötzlich vor ihr, hob zitternd die Hand und wollte sie berühren.

Doch meine Hand glitt einfach durch ihren Körper hindurch.

Die Frau hob den Arm, zeigte auf Jana, ihre Stimme klang heiser, aber unbeirrbar:

„Herr Polizist, das ist Jana, die wahre Mörderin.“

Mit diesen Worten erstarrte die ganze Luft im Raum.

Nach ein paar Sekunden brach ein empörtes Raunen los.

„Was redet s
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