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Mein Herz ist nicht mehr dein

Mein Herz ist nicht mehr dein

โดย:  Janaจบแล้ว
ภาษา: Deutsch
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An ihrem Geburtstag verlor Anna Weber ihre Mutter, ihre einzige Stütze im Leben. Ihr Ehemann, Maximilian Richter, feierte weder ihren Geburtstag mit ihr, noch kam er zur Beerdigung ihrer Mutter. Stattdessen fuhr er zum Flughafen – um seine erste große Liebe abzuholen.

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บทที่ 1

Kapitel 1

Nachdem Anna Weber die Urne ihrer Mutter beigesetzt hatte, klingelte das Telefon. Am Apparat war ihre Tante.

„Anna, deine Mutter ist nicht mehr bei uns. Dass du jetzt ganz allein in Deutschland bist, macht mir Sorgen. Wie wär's, wenn du zu mir ins Ausland kommst? Dann können wir zusammen leben.“

Anna schwieg lange. Es schien, als müsste sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Schließlich antwortete sie mit ungewöhnlichem Ernst: „Gut.“

„Wirklich? Das ist wunderbar, dass du kommen willst!“ Die Stimme ihrer Tante klang voller Freude. „Aber ich habe gehört, du bist verheiratet. Wird dein Mann mit dir ins Ausland gehen?“

Anna lächelte: „Keine Sorge, wir lassen uns bald scheiden.“

Das Gespräch war noch nicht beendet, als draußen plötzlich Lärm zu hören war.

Maximilian Richter war zurück.

Anna hob kurz den Blick zur Tür, ging ihm aber nicht wie sonst entgegen.

In diesem Moment kam Sophia Richter herein, Maximilians jüngere Schwester. Mit triumphierender Miene sagte sie: „Mein Bruder hat Victoria abgeholt. Du, der Ersatz, wirst bald rausgeworfen!“

Anna runzelte leicht die Stirn: „... Ersatz?“

Sophias Gesichtsausdruck wurde noch selbstgefälliger: „Wenn du Victoria siehst, wirst du es verstehen.“

Kaum hatte sie das gesagt, kam Maximilian mit Victoria Steinberg herein.

Der Fahrer folgte ihnen mit großen und kleinen Koffern.

Victoria hielt einen riesigen Rosenstrauß in den Händen. Die leuchtend roten Rosen waren so auffällig, dass Annas Augenwinkel unwillkürlich zu brennen begannen.

Er hatte tatsächlich Zeit gefunden, ihr Rosen zu kaufen.

In fünf Jahren Ehe hatte er ihr nie eine einzige Blume geschenkt.

„Victoria ist gerade aus dem Ausland zurück und hat noch keine Wohnung gefunden. Sie wird erst mal eine Weile bei uns wohnen.“

Maximilian sah Anna nicht einmal an. Sein Blick klebte an Victoria. „Räum das Gästezimmer neben meinem auf. Victoria wird dort wohnen.“

Es war keine Bitte, sondern ein Befehl.

Als wären sie kein Ehepaar. Als wäre sie nur eine Haushälterin. Wenn jemand zu Besuch kam, brauchte es nicht ihre Zustimmung, aber sie musste das Zimmer herrichten.

„Max, ich kann das selbst machen. Anna muss sich nicht bemühen“, sagte Victoria und hob den Kopf. Endlich sah Anna ihr Gesicht.

Sie erstarrte, als hätte jemand sie versteinert. Ihr ganzer Körper war steif und konnte sich nicht bewegen.

In diesem Moment verstand Anna endlich, was Sophia mit „Ersatz“ gemeint hatte.

Victoria Steinberg hatte ein Gesicht, das ihrem sehr ähnlich war.

Nur war Anna sanfter und zarter in ihrer Ausstrahlung, während Victoria eine gewisse Arroganz ausstrahlte, die von ihrer privilegierten Herkunft zeugte.

Also war es das...

Anna lachte plötzlich. Während sie lachte, wischte sie sich unauffällig die Tränen aus den Augenwinkeln: Also war es das. Endlich verstand sie es.

Sie hatte schon immer Pech gehabt. Der Himmel hatte nie auf sie herabgeschaut. Sogar ihre Mutter, ihre einzige Stütze im Leben, war an ihrem Geburtstag gestorben.

Sie hätte es wissen müssen. Wie konnte ein Pechvogel wie sie so viel Glück haben? Nur wegen einer zufälligen Begegnung von einem reichen Erben bemerkt zu werden und ihn dann auch noch zu heiraten...

Also war es das.

Jetzt ergab alles einen Sinn.

Sie war nur ein Ersatz.

„Warum weinst du denn? Ist das nötig? Victoria wohnt doch nur ein paar Tage hier. Deswegen gleich zu heulen? Anna Weber, du bist wirklich kleinlich!“, spottete Sophia.

Anna schüttelte hastig den Kopf: „Nein, es hat nichts mit Frau Steinberg zu tun...“

Doch bevor sie zu Ende sprechen konnte, bekam Victoria rote Augen: „Vergiss es, ich gehe lieber. Ich will nicht wegen mir eure Ehe belasten.“

Maximilians Gesicht verfinsterte sich sofort.

„Du gehst nirgendwohin.“ Er hielt Victoria zurück und sagte in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete: „In diesem Haus bestimme ich! Herr Schmidt, bringen Sie das Gepäck nach oben!“

Der Fahrer sah unsicher zu Anna, rührte sich aber nicht.

Daraufhin wandte sich auch Maximilian an Anna.

„Hast du ein Problem damit?“, fragte er von oben herab.

In seiner Stimme lag sogar eine Drohung.

Anna schüttelte wieder den Kopf und lächelte mit geröteten Augen: „Ich habe kein Problem. Ich heiße Frau Steinberg herzlich willkommen.“

Kein Problem, natürlich hatte sie kein Problem.

Jemand, der sowieso bald gehen würde, was für ein Problem könnte sie noch haben?

Sie würde würdevoll Platz machen und dann für immer verschwinden. Nie wieder zurückkommen.

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