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Kapitel 259 : Der Preis

Author: Déesse
last update publish date: 2026-09-29 01:39:15

Chiara

Wie viele Tage sind vergangen? Ich weiß es nicht. Sieben, vielleicht. Zehn. Zwei Wochen. Die Zeit hat keinen Sinn mehr in diesem Zimmer mit den Samtvorhängen, in diesem Himmelbett, in diesem goldenen Käfig, der dem so ähnelt, den ich gerade verlassen habe.

Die Dienerin kommt weiterhin, dreimal am Tag, mit ihren Tabletts voller Essen, die ich nicht anrühre. Sie hat aufgehört, zu versuchen, mich zum Sprechen zu bringen. Sie begnügt sich damit, sich an den Bettrand zu setzen, meine Hand zu
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    ChiaraWie viele Tage sind vergangen? Ich weiß es nicht. Sieben, vielleicht. Zehn. Zwei Wochen. Die Zeit hat keinen Sinn mehr in diesem Zimmer mit den Samtvorhängen, in diesem Himmelbett, in diesem goldenen Käfig, der dem so ähnelt, den ich gerade verlassen habe.Die Dienerin kommt weiterhin, dreimal am Tag, mit ihren Tabletts voller Essen, die ich nicht anrühre. Sie hat aufgehört, zu versuchen, mich zum Sprechen zu bringen. Sie begnügt sich damit, sich an den Bettrand zu setzen, meine Hand zu nehmen, dort in Stille zu bleiben. Ihre Anwesenheit ist ein Anker, ein fester Punkt in dem Nebel, der meinen Geist umgibt.Heute ist sie nicht gekommen.Stattdessen öffnet sich die Tür für einen Mann, den ich noch nie gesehen habe. Groß, massiv, das Gesicht von Sonne und Wind gegerbt. Kurz geschnittenes graues Haar, ein dichter Schnurrbart, durchdringende schwarze Augen, die durch mich hindurchzusehen scheinen. Er trägt einen dunklen, perfekt geschnittenen Anzug, der mit seinen großen, schwielig

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