LOGINSarah_ Müssen wir wirklich mit deinen Eltern zu Abend essen? Ich habe das Gefühl, dass deine Mutter mich nicht besonders mag.
Collin_ Natürlich müssen wir das, wir müssen unsere Verlobung bekannt geben. Sie würden es mir nie verzeihen, wenn sie durch irgendein sensationslüsternes Boulevardblatt von unserer Hochzeit erfahren würden. Sarah_ Du hast recht, bald werden alle Medien darüber berichten. Das wird mit Sicherheit die Hochzeit des Jahres. Collin_ Ich hasse diese Art von Aufmerksamkeit. Mir sind Diskretion und die Privatsphäre meiner Familie sehr wichtig. Sarah_ Das weiß ich, Schatz, aber ich komme aus einer Familie, die ständig im Mittelpunkt der Fachpresse und des Klatsches der High Society steht. Vergiss nicht, dass mein Vater ein bedeutender Unternehmer im Telekommunikationsbereich ist. Collin_ Glaub mir, das kann man unmöglich vergessen. Sarah und ich sind seit ungefähr drei Jahren zusammen. Wir haben uns auf einem Flug nach Los Angeles kennengelernt. Ich hatte dort einige geschäftliche Termine und sie war auf dem Weg zur Hochzeit einer Freundin. Ich erinnere mich noch genau daran, wie fasziniert ich von ihr war. Ihre Schönheit, Eleganz und Klasse fielen mir sofort auf. Als wir anfingen zu reden, wollte ich alles über sie wissen. Ich merkte, dass wir vieles gemeinsam hatten: Wir gehörten derselben gesellschaftlichen Schicht an, waren Erben traditioneller Familien und hatten ähnliche Lebensphilosophien. Wie immer im Leben ist jedoch nicht alles perfekt. Unser einziger Unterschied und gleichzeitig unser größter Streitpunkt ist das Thema Privatsphäre. Meine Familie und ich sind sehr zurückhaltend. Wir mögen es nicht, wenn unser Leben in den Medien ausgeschlachtet wird, und man sieht uns nur selten auf glamourösen Veranstaltungen, obwohl wir ständig Einladungen erhalten. Der Einzige, der solche Events noch besucht, bin ich – und das nur aus geschäftlichen Gründen. Sarah hingegen stammt aus einer Familie, die mit Kommunikation arbeitet. Ihre Eltern besitzen einige der mächtigsten Fernsehsender der Gegenwart. Sie sind ständig auf großen Veranstaltungen wie Fernsehpreisverleihungen oder Konzerten internationaler Stars zu sehen. Das führte bereits zu einigen Konflikten zwischen uns, denn Sarah wollte immer, dass ich sie begleite. Mit der Zeit verstand sie, dass ich meine Art zu leben nicht ändern würde, und begann, das zu respektieren. Im Gegenzug gab ich etwas nach und begleitete sie zu weniger öffentlichen Verpflichtungen. Auch der Sex ist gut und erfüllt meine Erwartungen – schließlich weiß sie sehr genau, dass ich nebenbei andere Affären habe, und das stört sie nicht, solange alles gut verborgen bleibt und nichts Ernstes daraus wird. So kann sie so tun, als wüsste sie von nichts. Ich betrachte das nicht als Charakterschwäche. Ein Mann muss sich schließlich amüsieren, und manche Frauen sind eben nur dafür gemacht. Sarah hingegen ist anders: Sie ist die perfekte Ehefrau. Sie sieht gut aus, ist eine wunderschöne Blondine mit dem Körper eines Models, stammt aus einer einflussreichen Familie derselben gesellschaftlichen Ebene wie meine und weiß natürlich, wie man sich wie eine Dame mit Klasse verhält – genau genug, um die nächste Mrs. Watson zu werden. Vor ein paar Tagen haben wir miteinander gesprochen und beschlossen, unserer Beziehung den nächsten Schritt zu geben und uns zu verloben. Es gab keinen Heiratsantrag, keine Romantik – nur zwei Erwachsene, die wissen, dass sie gut zusammenpassen und ihren Beziehungsstatus offiziell machen wollen. Collin_ Ich freue mich auch sehr darauf, meine Neffen wiederzusehen. Ich habe sie seit einem Monat nicht gesehen und vermisse diese beiden kleinen Chaoten. Sarah_ Ach ja, ich frage mich, wie es ihnen geht. Ob deine Mutter endlich ein Kindermädchen gefunden hat, das sie unter Kontrolle halten kann? sagt sie kühl. Collin_ Du magst Kinder nicht besonders, oder? Sarah_ Es ist nicht so, dass ich sie nicht mag. Ich habe nur nicht viel Geduld. Collin_ Dann solltest du das besser ändern, denn wenn wir heiraten, möchte ich unbedingt Kinder – mindestens drei. Sarah_ Was?! So viele? fragt sie ungläubig, während wir ihr Gebäude verlassen und in mein Auto steigen, um zum offiziellen Wohnsitz der Watsons zu fahren. Meine Sicherheitsleute steigen sofort in ihre Wagen und folgen uns – so ist es immer, egal wohin ich oder jemand aus meiner Familie geht. Sicherheit ist uns wichtig. Schließlich hat es seinen Preis, Milliardär zu sein, und wir wollen keine Entführung riskieren. Obwohl ich mich sehr gut verteidigen kann, einen legalen Waffenschein besitze und seit vielen Jahren Kampfsport zur Selbstverteidigung trainiere, kann ich mich in einer Notsituation behaupten. Collin_ Ich möchte eine große Familie. Und mehr noch: Ich plane, die Erziehung meiner Neffen zu übernehmen, sobald wir verheiratet sind. Sie wirft mir einen angewiderten Blick zu. Sarah_ Warum das? Jason und James geht es bei Tom und Rachel doch gut. Collin_ Meine Eltern kommen langsam in ein Alter, in dem sie nicht mehr die Energie haben, sich um zwei kleine Kinder zu kümmern. Sarah_ Mir egal, solange die Nannys sich um sie kümmern – und natürlich um die Kinder, die du unbedingt haben willst. Ich habe übrigens darüber nachgedacht: Können wir vielleicht eine Leihmutter engagieren? Ich will meinen Körper nicht ruinieren. Collin_ Man merkt deutlich, dass du keine Mutterinstinkte hast. Wie auch immer, wenn du unsere Hochzeitspläne weiterverfolgen willst, solltest du dich besser an den Gedanken gewöhnen, denn ich will meine Kinder auf die konventionelle Weise – das heißt, du wirst sie austragen. Sarah_ Schon gut. Schließlich kann ich immer noch Schönheitsoperationen machen lassen, um meinen Körper wieder in Form zu bringen. Collin_ Ich bin sicher, dass du das nicht nötig haben wirst. Du hast großartige Gene. Sarah_ Das denkst du. Ich lebe praktisch auf Diät. Collin_ Ja, das habe ich bemerkt. Du isst fast nichts. sage ich, während ich meine Identifikationskarte am Eingangstor vorzeige und auf das Anwesen fahre. Sobald ich den Wagen parke, kommt ein Angestellter, um mir die Tür zu öffnen und danach Sarah. Wie immer wirkt sie äußerst elegant. Sie trägt ein dunkelblaues Kleid, das ihren schlanken Körper und ihre langen Beine betont, dazu perfektes Make-up und teuren Schmuck – einiges davon Geschenke von mir. Ihre Präsenz ist überall eindrucksvoll. Rachel_ Mein Sohn, ich habe dich so vermisst! begrüßt mich meine Mutter und umarmt mich ohne jede Zurückhaltung fest. Collin_ Ich habe dich auch vermisst, Mom. antworte ich, nachdem sie mich endlich loslässt, und umarme meinen Vater. Rachel_ Hallo Sarah, wie geht es dir, meine Liebe? wendet sich meine Mutter deutlich reservierter an meine zukünftige Frau. Tom_ Guten Abend, Sarah. Wie geht es dir? Jetzt begrüßt auch mein Vater sie. Sarah_ Guten Abend. Es ist wirklich schön, Sie wiederzusehen. antwortet sie höflich und freundlich und ignoriert ihre Kälte. Jason_ Onkel Collin!!!! James_ Jaaa, Onkel ist da!!! Zwei kleine Knirpse rennen auf mich zu und ich gehe in die Hocke, um auf ihrer Höhe zu sein. Collin_ Wie geht es meinen Lieblingsneffen? Sie springen auf mich und ich muss mein ganzes Gleichgewicht einsetzen, um nicht nach hinten umzufallen. James_ Aber Onkel, wir sind doch deine einzigen Neffen. Jason_ Genau! Collin_ Eben deshalb seid ihr meine Lieblingsneffen. antworte ich und kitzle ihre Bäuche, während ich ihr süßes Lachen höre. Wenn es jemanden gibt, der mich offen Gefühle zeigen lässt, dann diese beiden. Ich liebe sie wie meine eigenen Kinder. Jason_ Onkel Collin, du verreist doch nicht schon wieder, oder? Collin_ Nein, ich habe so bald keine Reise geplant. James_ Dann kommst du zu unserem Auftritt in der Schule? Rachel_ Jungs, euer Onkel ist sehr beschäftigt. sagt meine Mutter bereits mit meiner Absage rechnend, aber ich schüttle den Kopf. Collin_ Wann ist ihr Auftritt, Mom? Rachel_ Freitagmorgen. Es ist die Feier zum Familientag. Collin_ Ich werde da sein. Möchtest du auch kommen, Sarah? Sarah_ Ich würde gern, aber an dem Tag habe ich einen Termin mit meiner Mutter. Tom_ Das dachte ich mir schon. sagt mein Vater, als hätte er die Absage bereits erwartet, und ich werfe Sarah einen vielsagenden Blick zu. Offenbar hat unser Gespräch im Auto nicht viel gebracht. Rachel_ Nun, das Abendessen ist gleich serviert. Gehen wir an den Tisch. sagt meine Mutter, um die unangenehme Stimmung zu entschärfen. Jason_ Wirklich? Du kommst wirklich, Onkel? Collin_ Ich verspreche es. James_ Oma, rufst du Onkel Collin an, damit er es nicht vergisst? Rachel_ Natürlich, mein Schatz. Meine Neffen sind erst drei Jahre alt, aber ich bin erstaunt darüber, wie intelligent und aufgeweckt sie sind. Als ich mich ihnen am Tisch gegenübersetze, fällt mir auf, dass beide gesünder aussehen. Ihre Wangen sind rosiger, sie scheinen zugenommen zu haben und sogar ein paar Zentimeter gewachsen zu sein. Außerdem strahlt Glück aus ihren kleinen Gesichtern. Tom_ Das ist das Werk des neuen Kindermädchens. bemerkt mein Vater, als er sieht, dass ich die Jungs beobachte. Rachel_ Ja, Laila ist großartig, und sie lieben sie. Jason_ Oma, wo ist Lalá? James_ Ja, Oma, ich esse mein Gemüse nicht ohne Lalá. Sarah_ Habe ich das richtig verstanden? Sie wollen, dass eine Angestellte mit uns am Tisch sitzt? Collin_ Ja, genau das hast du richtig verstanden, Sarah. Sarah_ Aber das ist doch unzulässig! Rachel_ Laila sitzt immer mit uns, damit sie darauf achtet, dass die Jungen ordentlich essen. Und obwohl wir ihr sagen, sie soll sich bedienen, lehnt sie immer ab und isst lieber mit den anderen Angestellten. Sarah_ Wenigstens kennt sie ihren Platz. sagt Sarah, woraufhin meine Mutter sie voller Verachtung ansieht. Ich kommentiere das lieber nicht, aber insgeheim stimme ich Sarah zu – Angestellte sollten ihren Platz kennen. Collin_ Constancy, wo ist das Kindermädchen? frage ich die Haushälterin, die in einer Ecke des Speisesaals steht, falls wir etwas brauchen. Constancy_ Sie ist in der Küche, Mr. Collin. Soll ich sie holen? Collin_ Nein, ich gehe selbst. sage ich entschlossen, da ich die Frau mit eigenen Augen sehen will, die meine Neffen so sehr mögen. Ich stehe vom Tisch auf, trotz Sarahs Protesten, und gehe, um die sogenannte ältere Dame zu holen, die sich um James und Jason kümmert. Je näher ich der großen Küche komme, die zugleich der Speisesaal für unsere Sicherheitsleute und Angestellten ist, desto deutlicher höre ich den starken Beat einer lebhaften Musik. So etwas habe ich noch nie gehört, und ich glaube nicht einmal, dass es Musik aus unserem Land ist. Die Musik muss extrem laut sein, wenn ich sie draußen hören kann, denn diese Wände sind eigentlich schalldicht – oder sollten es zumindest sein. Als ich schließlich die Küchentür öffne, bin ich schockiert über das, was ich sehe. Eine Frau in einem Dienstmädchenuniform tanzt im Rhythmus der Musik und bewegt dabei ihr wunderschönes Hinterteil auf sinnliche Weise. Es ist, als hätte sie keine Knochen in ihrer schmalen Taille. Sie bewegt ihre Hüften auf eine Weise, die fast unmenschlich wirkt, und ich kann den Blick einfach nicht von diesem exotischen und faszinierenden Tanz lösen. Selbst ohne ihr Gesicht zu sehen, weiß ich bereits, dass sie eine umwerfende Frau sein muss. Mein Schwanz pulsiert in meiner Hose allein beim Anblick der sexy Bewegungen dieser perfekten Kurven. Ihre roten Haare lösen sich aus dem Dutt und fallen wie eine Kaskade ihren Rücken hinunter bis zu ihrem runden, wohlgeformten Hintern. Ich verspüre den Drang, meine Hände darin zu vergraben und ihren Kopf nach hinten zu ziehen, während ich meine Zunge über ihren zarten Hals gleiten lasse und den Duft und Geschmack ihrer Haut genieße. Als die Angestellten mich bemerken, hören sie sofort auf zu klatschen und zu pfeifen und sehen mich verängstigt an. Laila_ Verdammt, hinter mir steht jemand, oder? Alle nicken zustimmend, und sie dreht sich langsam um. Als ich dieses Paar grüner Augen sehe, weiß ich, dass ich verloren bin. Noch nie in meinem Leben habe ich eine so wunderschöne Frau gesehen. Ihre Schönheit ist natürlich und atemberaubend, ihre Lippen sind voll, ihre Haut gebräunt und ihr Körper… bei diesem Anblick läuft mir buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. Für einen Moment bin ich wie hypnotisiert und vergesse völlig, warum ich überhaupt hierhergekommen bin. Bis sie den Mund öffnet und ihre engelsgleiche Stimme mich in ein Paralleluniversum schweben lässt…EpilogLaila FernandesAls ich Brasilien verließ, war ich nur ein junges Mädchen, das ohne Familie beschlossen hatte, seiner besten Freundin in ein fremdes Land zu folgen.Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Ich wusste nur, dass Bruna alles war, was ich noch hatte – und ich konnte sie nicht auch noch verlieren.Ich hätte niemals geglaubt, die Liebe meines Lebens zu treffen: einen reichen, arroganten Mann, der sich für besser als alle anderen hielt.Und sieh mich an heute – seit mehr als zwanzig Jahren mit meinem arroganten CEO verheiratet.Es war nicht immer einfach, aber gemeinsam haben wir eine starke Familie aufgebaut.Drei Kinder, eine wunderschöne Enkelin und zwei weitere Enkelkinder unterwegs. Wir haben gerade erst erfahren, dass Hope Zwillinge erwartet.Und meine Schwiegerkinder darf ich nicht vergessen. Lizzie ist die Güte selbst – schön und talentiert. Hunter ist ernst und verschlossen, aber wenn es um meine Tochter geht, schmilzt er dahin. Und dann Ethan und Kaio, die
Drei Monate später…Faith WatsonVeränderungen brauchen immer Zeit, bis wir sie voll und ganz akzeptieren – ob sie gut oder schlecht sind.Es fällt schwer, aus seiner gewohnten Routine auszubrechen und sich auf etwas Neues, Unbekanntes einzulassen.Aber hier bin ich also, um bei meinen beiden Sportlern einzuziehen. Vielleicht gehen wir es ein bisschen zu schnell an – vielleicht auch nicht.Kaio: — Das war die letzte Kiste, Liebling?Faith: — Nicht mehr deine kleine Scharfe?Kaio: — Du bist immer noch meine kleine Scharfe, aber du bist auch unsere Liebe. Nicht wahr, Ethan?Ethan: — Die Liebe unseres Lebens, Kätzchen. Gewöhn dich daran.Ja, an diese Veränderung kann ich mich schnell gewöhnen. Denn endlich ist das „Ich liebe dich“ ernsthaft über unsere Lippen gekommen.Wir waren gerade mitten in einer wahnsinnigen Liebesnacht und probierten neue Dinge aus, als ich mitten in einem überwältigenden Orgasmus ein „Ich liebe dich“ herausstieß.Es war nicht nur ein Impuls. Ich wusste schon lang
Faith WatsonAls ich aus der Toilette kam, waren Payton und Karen nicht mehr da. Das war auch gut so, denn hätte ich sie noch angetroffen, hätte ich ihre leeren Köpfe gleich in die Toilettenschüssel gesteckt.Ich atmete tief durch und kehrte zur Feier zurück. Meine Freunde waren noch nicht von dem Gespräch mit Papa zurück, und ich fragte mich, worüber sie wohl so lange redeten.Hope: — Was hast du denn für ein Gesicht, Faith? Du siehst aus, als ob du jemanden umbringen möchtest.Fragt meine Zwillingsschwester leise, als ich mich neben sie setze.Mama ist nicht mehr hier, sie schenkt bestimmt den Gästen ihre Aufmerksamkeit. Collin tanzt mit Lizzie, die beiden mit dieser verliebten Art, die ich jetzt so gut verstehe.Faith: — Wo ist dein Mann?Frage ich, um das Thema zu wechseln.Hope: — Er holt uns Getränke an der Bar. Ich habe ihn gebeten, auch dir eines mitzubringen.Faith: — Danke, ich könnte wirklich eins gebrauchen.Hope: — Jetzt aber erzähl mal, warum siehst du so mordlüstern aus
Faith WatsonFaith: — Und? Seid ihr bereit?Frage ich, sobald Ethan das Auto vor dem Haus meiner Eltern parkt.Kaio: — Die Frage ist: Bist du bereit?Ethan: — Ja, du siehst aus, als ob du gleich in Ohnmacht fallen könntest.Faith: — Na gut, ich bin nervös, ich gebe es zu.Ethan: — Wenn du nicht bereit bist…Faith: — Ich bin bereit.Sage ich mit fester Stimme.Beide sitzen vorn — Ethan am Steuer, Kaio neben ihm — und ich auf dem Rücksitz.Kaio: — Dann auf geht’s. Und zur Hölle mit allen, die uns schief ansehen.Entschlossen steigt mein Rotschopf aus, öffnet mir die Tür. Ich nehme das Geschenk für Mama und steige aus. Ethan gesellt sich zu uns, und Hand in Hand betreten wir drei das Haus.Wie zu erwarten, verstummt das Gespräch im ganzen Raum, und alle blicken zu uns herüber. Eine peinliche Stille breitet sich aus.Laila: — Faith, mein Liebes, warum hast du so lange gebraucht? Ich habe mir schon Sorgen gemacht.Sagt Mama, kommt lächelnd auf mich zu und umarmt mich fest.Laila: — Bleib s
Faith WatsonMein Vater betritt meine Wohnung mit dieser Ausstrahlung, die den ganzen Raum beherrscht — so, wie es überall geschieht, wo er sich befindet.Besonders dann, wenn er einschüchtern will. Und genau das ist hier offensichtlich sein Ziel.Er ist sichtlich zornig auf mich, und ich fühle mich schrecklich, weil ich ihn enttäuscht habe. Ich hasse es, in seinen Augen zu sehen, dass ich genau das getan habe.Faith: — Papa, ich… es tut mir so leid.Sage ich, als ich merke, dass er schweigen wird, bis ich selbst das Wort ergreife.Papa war immer liebevoll und fürsorglich zu uns, ganz anders, als er in der Geschäftswelt bekannt war. Er hat uns auf Vertrauen und Verständnis erzogen. Und wie Mama immer sagt: Wir sind seine schwächste Stelle.Ich kenne ihre Geschichte. Ich weiß, wie überheblich Papa früher war und wie sehr Mama gelitten hat, bevor er alles, was man ihm beigebracht hatte, über Bord warf — um die Liebe zu leben, die er für sie empfand.Aber ich verstehe: Selbst ein Mann, d
Faith WatsonIch stöhne laut, während Ethan tief und fest in mich eindringt, mein Mund gefüllt von Kaios Schwanz — völlig hingegeben der Lust und Begierde.Das Zimmer riecht nach Schweiß und Sex, und diese Luft ist berauschend.Wir drei, ganz und gar versunken in die Lust und das Bedürfnis, eins zu sein.Kaio: — Ich möchte in diese enge, süße Muschi eindringen und dich kommen sehen, erfüllt von uns beiden, ganz rot vor Lust.Ethan: — Unsere kleine Scharfe, scharf und köstlich.Ethan zieht sich zurück, Kaio übernimmt mit einem Kondom, und ich setze mich auf ihn, bewege mich und stöhne, während er mich ansieht und sich selbst befriedigt.Kaio nimmt meine Brust in den Mund, knabbert an der harten Brustwarze, fasst mein Hinterteil und drückt mich fest an sich, öffnet mich für Ethan, der sich über uns beugt und langsam in mich eindringt, vorsichtig, um mich nicht zu verletzen.Das Gefühl, doppelt erfüllt zu sein von meinen Männern, ist unbeschreiblich. Ich weiß nur: Das ist mein Lieblingso







