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Kapitel 2: Die erste Nacht: zwischen Leidenschaft und Hingabe

Author: Déesse
last update Last Updated: 2026-02-14 01:58:32

Jade

Die Tür schließt sich leise hinter uns und erstickt die Geräusche der Außenwelt. Doch in mir ist alles Lärm. Mein Herz hämmert in meiner Brust. Meine Gedanken blitzen wie Blitze. Und Caleb... er ist hier, ganz nah. Zu nah. Gerade genug, um mich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Er sagt zuerst nichts. Er sieht mich an. Lange. Intensiv. Seine blauen Augen glühen mit einer dumpfen Flamme, einer Mischung aus Sanftheit und Hunger, einem alten, geduldigen... aber unstillbaren Hunger.

— Du zitterst, murmelt er und legt seine Finger auf meine Hand.

Ich senke den Blick.

— Ich weiß. Es ist dumm.

Langsam schiebt er seine Finger zwischen die meinen, verknüpft unsere Hände, sanft, fest.

— Es ist nicht dumm. Du berührst mich, Jade. Und du bezauberst mich.

Sein Daumen streichelt die Mulde meiner Handfläche, langsam, in einer so zarten Geste, dass ich vergesse, wie man atmet.

— Seit ich dich an diesem Abend gesehen habe, in diesem roten Kleid, mit diesem etwas traurigen Blick... dachte ich: Diese Frau wird mir Geduld beibringen oder mich verrückt machen.

Ich lächle, mein Atem beschleunigt sich, meine Lippen zittern.

— Und was bevorzugst du? Die Geduld... oder den Wahnsinn?

— Mit dir? Ich akzeptiere, lebendig zu verbrennen.

Er zieht mich zu sich, seine Hand liegt warm, fest, besitzergreifend auf meiner Taille. Seine andere Hand gleitet langsam über meinen Nacken, und seine Stirn berührt meine.

— Willst du, dass ich dich küsse? fragt er mit heiserer Stimme.

Ich nicke kaum, unfähig zu sprechen. Und als seine Lippen die meinen berühren, explodiert alles in mir. Der Kuss ist zuerst sanft, zart. Dann wird er tiefer, eindringlicher. Unsere Atemzüge vermischen sich, stoßen aufeinander. Er kostet meinen Mund, wie man eine verbotene Frucht genießt.

— Du schmeckst... gefährlich, murmelt er zwischen zwei Küssen.

— Und du schmeckst nach Versprechen. Nach Kontrollverlust.

Er lacht gegen meine Lippen, ein tiefes, brennendes, fast felines Lachen.

— Ich will alles entdecken. Langsam. Bis du nicht mehr kannst.

Ich stöhne leise, unfähig, das zu verbergen, was ich fühle.

— Dann fang an, Caleb. Bitte... fang an.

Seine Hände gleiten entlang meiner Arme, sinken auf meine Hüften. Langsam öffnet er den Reißverschluss meines Kleides, und der Stoff gleitet in einem zarten Geräusch. Ich bin fast nackt vor ihm, mein Atem kurz, die Brust gehoben vor Erwartung.

Er weicht kaum zurück, nur um mich anzuschauen. Sein Blick wandert über meine nackte Haut, verweilt an meinen Brüsten, meinem Bauch, dem Schatten meiner Weiblichkeit.

— Mein Gott, Jade... du bist wunderschön.

Er kniet vor mir und küsst meinen Bauch.

— Ich will mich dort verlieren, zwischen deinen Seufzern.

Seine Worte durchdringen mich wie eine heiße Klinge.

Er steht wieder auf, zieht langsam sein Hemd aus. Mein Blick folgt der Kurve seiner Schultern, der Festigkeit seines Oberkörpers, der Linie seiner Bauchmuskeln.

— Sieh mich an, Jade. Ich will, dass du mich siehst. Dass du mich willst, so sehr wie ich dich will.

Ich strecke die Hand aus, lege sie auf seine Brust.

Seine Haut ist warm, straff unter meinen Fingern. Ich streichle, entdecke. Ich spüre sein Herz unter meiner Handfläche schlagen.

— Ich will dich, Caleb. Vollständig.

Er hebt mich mühelos hoch, trägt mich zum Bett und legt mich sanft auf die Laken.

Seine Lippen folgen der Kurve meines Schlüsselbeins, verweilen an meinen Brüsten.

Seine Zunge umschlingt langsam eine Brustwarze, saugt sanft daran, während seine Hand die andere streichelt. Ich wölbe mich, keuchend.

— Sag mir, Jade... magst du es, wenn ich das mache?

— Ja... noch... hör nicht auf...

Seine Finger gleiten zwischen meinen Oberschenkeln, streifen mich, streicheln mich durch meine feine Unterwäsche.

— Du bist schon ganz nass für mich...

Ich stöhne, unfähig, das Feuer in mir zu bändigen.

Er zieht mir fließend meinen Slip aus, küsst dann die Innenseiten meiner Oberschenkel, so langsam, dass es fast eine Folter ist.

— Du bist meine Lieblingssünde.

Er erkundet mich mit seiner Zunge, geduldig, als würde er ein Heiligtum entdecken.

Ich winde mich unter ihm, unfähig, meine Schreie, meine Stöhne, die Wellen des Vergnügens, die mich durchströmen, zurückzuhalten.

— Caleb... ich werde...

— Nein. Noch nicht. Ich will dich um mich spüren.

Er richtet sich auf, zieht den Rest seiner Kleidung aus, sieht mir direkt in die Augen.

— Sag es, Jade. Sag, dass du mich in dir willst.

— Ich will dich... jetzt. Nimm mich.

Er dringt langsam, tief in mich ein.

Und alles steht still.

Die Welt, die Zeit, die Stille.

Ich fühle seinen Körper gegen den meinen, seine Wärme, seine Kraft. Er bewegt sich langsam in mir, seine Hüften wogen, seine Hände umklammern mich.

— Du bist so eng... so heiß... mein Gott...

Ich klammere mich an ihn, meine Beine um seine Hüften geschlungen. Jeder Stoß ist ein Versprechen, jede Bewegung eine wilde Zärtlichkeit.

— Fester, Caleb... ich bitte dich.

Er gehorcht. Sein Mund verschlingt meinen. Seine Haut schlägt gegen meine. Und ich... ich verliere mich. Ich ertrinke. Ich schreie seinen Namen.

— Jade... du machst mich verrückt... du bist mein Untergang...

Das Vergnügen steigt spiralförmig, unkontrollierbar. Als ich komme, ist es heftig, unendlich. Und er folgt mir mit einem heiseren Stöhnen, zerstört.

Er sinkt auf mich, keuchend, und umarmt mich fest, als hätte er Angst, mich zu verlieren.

— Es war... mehr, als ich mir vorgestellt habe, murmelt er.

— Es war... alles. Und vielleicht sogar mehr.

Wir bleiben dort, zitternd, aneinander geschmiegt. Dann gleitet er mit seinen Fingern durch mein Haar und küsst meine Stirn.

— Ich will es noch einmal. Immer wieder. Bis du nicht mehr weißt, wo du aufhörst und wo ich beginne.

Ich lächle gegen seine Haut.

— Dann bleib... die ganze Nacht.

Er umarmt mich fester.

— Ich habe nicht vor zu gehen.

Und in dieser Nacht, zwischen zwei Seufzern, zwei Ausbrüchen des Vergnügens, zwei entglittenen Worten, wird mir klar, dass er bereits überall in mir ist.

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