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Keine Eifersucht mehr, Alpha
Keine Eifersucht mehr, Alpha
ผู้แต่ง: Cocojam

Kapitel 1

ผู้เขียน: Cocojam
Das Schweigen im Wagen des Alphas war erstickend. Schließlich brach er es, seine Stimme war leise. „Hör nicht auf sie. Ich habe nur meine Pflicht als Alpha getan. Isla ist ein Omega unseres Rudels. Natürlich muss ich ihr helfen, wenn sie verletzt ist.“

„Mm“, summte ich und sagte nichts weiter.

Ich spürte, wie sich sein Blick in mich brannte.

Plötzlich explodierte Rhydian. Die Luft wurde schwer, dick von seiner Alpha-Kraft, die den engen Raum des Wagens erstickte. „Du glaubst mir nicht? Schmollst du immer noch wegen des verlorenen Welpen? Calista ... ich bin wieder bei dir. Was willst du noch mehr?“

Meine Finger zitterten leicht. Ich starrte aus dem Fenster in die vorbeiziehende Nacht und weigerte mich, ihn anzusehen.

„Ich glaube dir“, sagte ich leise. „Ich dachte nur nicht, dass es wichtig ist, also wollte ich dich nicht stören. Lass uns einfach nach Hause fahren.“

Dieselbe roboterhafte, leere Antwort.

Seine Knöchel wurden weiß am Lenkrad. Er trat auf die Bremse.

Das Kreischen der Reifen zerriss die Stille des Anwesens und ließ Rudelmitglieder zusammenzucken, die nach dem Abendfest vorbeigingen.

Mein Kopf ruckte hoch. Eine schlanke Gestalt stand zitternd unter einer einsamen Straßenlaterne.

Sie hatte die Arme um sich geschlungen, ihre Nasenspitze war rot, sie wirkte zerbrechlich und bemitleidenswert.

In dem Moment, als das Mondlicht ihr Gesicht traf, gefror die Luft im Wagen.

„Isla ... Was macht sie hier?“

Ich fühlte, wie Rhydians Muskeln sich anspannten, hörte sein kaum hörbares Luftholen.

Früher hätte mich Islas Anblick die Kontrolle verlieren lassen.

Ich hätte geschrien und verlangt zu wissen, warum er immer da war, wenn sie ihn brauchte. Hätte mich mit ihm gestritten, warum sie so leicht seine Aufmerksamkeit erregte.

Tränen, Hysterie, der zerreißende Schmerz unserer Gefährtenbindung.

Jetzt warf ich nur einen Blick auf sie und sah weg.

„Wenn du das Territorium patrouillieren musst, gehe ich allein zurück.“

Ich stieß die Tür auf. Ein Schwall eisiger Mitternachtsluft drang herein. Bevor er antworten konnte, ging ich bereits davon.

„Calista!“

Er holte mich ein und packte mein Handgelenk. Sein Griff war so fest, dass ich zusammenzuckte.

„Ich habe mit ihr Schluss gemacht!“, knurrte er, seine Stimme voll verzweifelter Wut. „Warum glaubst du mir nicht?“

Ich blickte ihm in die Augen.

Die graublauen Augen, die einst nur für mich gebrannt hatten.

Jetzt waren sie voller Wut, Verwirrung und etwas, das ich nur zu gut kannte – Schuld.

„Ich glaube dir“, nickte ich, meine Stimme war immer noch so ruhig wie Wasser. „Sie ist nur ein Omega. Das Leben ist hart für sie im Rudel. Es ist normal, etwas Mitgefühl zu zeigen, selbst für ein gewöhnliches Rudelmitglied. Ich verstehe das.“

Rhydian starrte auf mein Gesicht. Es war ausdruckslos. Das war nicht ihr übliches Schmollen.

Etwas stimmte nicht. Grundlegend nicht.

Meine besitzergreifende Art war früher erdrückend. Wenn ich auch nur einen Hauch einer anderen Frau an ihm roch, verhörte ich ihn bis zum Morgengrauen.

Jetzt war ich genau das, was er immer gewollt hatte: still, verständnisvoll und vernünftig.

Ich sah, wie Verwirrung und Schuld in seinen Augen miteinander kämpften. Er wirkte wie ein Ertrinkender, und ich war der Sturm, dem er nicht entkommen konnte.

„Gute Nacht, Rhydian.“

Ich zog meine Hand frei und wandte mich ab.

Ich hörte seine Schritte folgen, dann anhalten.

Ich wusste, er hatte seine Wahl getroffen. Dieselbe wie immer.

An der Ecke des Anwesens blieb ich stehen und blickte zurück.

Rhydians große, eindrucksvolle Gestalt stand neben dem Wagen.

Er zog sein maßgeschneidertes Sakko aus und legte es sanft um Islas Schultern.

Sie blickte zu ihm auf, ihre Augen voll dankbarer Tränen.

Ich riss den Kopf weg und versuchte, das Bild aus meinem Kopf zu verbannen.

An der Oberfläche konnte ich ruhig sein. Doch meine Wölfin heulte vor Trauer.

Wie könnte sie auch nicht?

Ich blinzelte das Brennen in meinen Augen weg und eilte davon.

Einen Moment später vibrierte mein Handy.

Die Anrufer-ID zeigte: Jaxon - Alpha des Ashstone-Rudels.

Ich nahm ab.

„Calista, bezüglich der Stimmrechte deiner Eltern im Alpha-Rat und deiner territorialen Erbschaft ist alles bestätigt.“

Jaxons Stimme war fest und stark, erfüllte von einer Wärme, die ich lange nicht mehr gespürt hatte.

„Wann kannst du kommen, um die Übertragung abzuschließen?“

Ich starrte auf die beiden Gestalten, die sich in der Ferne umarmten.

Rhydians Hand strich durch Islas Haar. Genau wie er es früher bei mir getan hatte.

„Zehn Tage“, sagte ich, meine Stimme war so tot wie ein stiller See. „Nachdem der Rat meinen Antrag auf Durchtrennung der Gefährtenbindung genehmigt hat.“

„Bist du sicher?“, fragte Jaxon, Sorge in seiner Stimme. „Sobald das Ritual beginnt, gibt es kein Zurück.“

Ich warf einen letzten Blick auf die beiden.

Dann wandte ich mich um und ging zur Villa.

Während die Lichter des Anwesens an meinem Fenster vorbeizogen, antwortete ich ruhig: „Meine Liebe zu ihm starb mit unserem Welpen. Jetzt will ich nur noch weg von hier.“

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