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Kapitel 43.

作者: Kester
last update publish date: 2026-07-13 00:01:00

Amoras Körper zitterte heftig. Ihr Atem ging stoßweise, und sie starrte regungslos auf den Bildschirm, der an der Wand hing. Diese Stimme ... in dem Video, das Roy gerade abgespielt hatte, ließ ihre Brust schmerzhaft zusammenziehen. Eine tiefe, entschlossene Stimme, die ihren Namen früher so oft voller Zärtlichkeit ausgesprochen hatte.

„Daddy ...“, flüsterte sie kaum hörbar.

Amora ballte die Hände fest auf ihren Oberschenkeln, um ihre Wut und die Tränen zurückzuhalten, die jeden Moment auszubre
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    Noch am selben Tag hielt Vicktor sein Wort tatsächlich. Ohne weitere Diskussionen zog er die Anzeige zurück, die alles so kompliziert gemacht hatte. Diese Entscheidung traf er, nachdem Elishas Bitte – die einfach klang, aber voller Druck war – in einem Ton ausgesprochen worden war, den er nicht ignorieren konnte.Nun saßen sie alle im selben Wagen.Im Inneren des Autos herrschte Stille, doch es war keine unangenehme Stille – vielmehr lag eine tiefe Erschöpfung in der Luft.Lucy saß auf dem Rücksitz und hielt Kelly in ihren Armen, die friedlich auf ihrem Schoß schlief. Gelegentlich strich sie dem Kind sanft über das Haar, als wollte sie sich vergewissern, dass all dies tatsächlich vorbei war.Ein leichtes Lächeln lag auf Lucys Lippen.„Meine Tochter …“, murmelte sie leise, kaum hörbar. „Auf sie kann man sich also doch verlassen.“Lucy betrachtete Kellys friedliches Gesicht und atmete tief durch. Zum ersten Mal an diesem Tag fühlte sich ihre Brust ein wenig leichter an.Auf dem Vordersi

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    Der Arzt, der vor fünfzehn Minuten im Anwesen von Vicktor eingetroffen war, schloss schließlich erleichtert seine Arzttasche. Soeben hatte er Kelly untersucht – er hatte das kleine Mädchen gebeten, den Mund zu öffnen, ihr mit einer kleinen Taschenlampe in die Augen geleuchtet und ihr einige einfache Fragen gestellt.Kelly hatte brav mitgemacht, auch wenn sie gelegentlich die Stirn gerunzelt hatte, als käme ihr diese Untersuchung seltsam vor.Hinter dem Arzt standen Vicktor und Amora nebeneinander. Keiner von beiden wagte es, etwas zu sagen. Sie warfen sich lediglich hoffnungsvolle Blicke zu.„Es gibt nichts Ungewöhnliches“, sagte der Arzt schließlich und wandte sich ihnen zu. „Alle ihre Reaktionen sind normal.“Vicktor stieß den Atem aus, den er die ganze Zeit angehalten hatte.„Gott sei Dank. Kelly ist von ihrer Amnesie genesen“, fuhr der Arzt fort. Seine Stimme klang leicht, aber voller Gewissheit.Vicktors Augen füllten sich sofort mit Tränen. Er wandte sich Amora zu, ein gerührtes

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    Der Raum des Generaldirektors wirkte vollkommen ruhig, doch in seinem Inneren lag eine unsichtbare Spannung. Hinter dem großen, elegant gestalteten Schreibtisch saß Vicktor Caldwell mit einer Aura vollkommener Kontrolle. Amora hingegen stand neben ihm, ihr Blick unablässig auf den Tisch vor ihnen gerichtet.Vicktor hob sein Handy und wählte die Nummer seiner Sekretärin.„Bringen Sie die bereits vorbereiteten Unterlagen sofort in mein Büro“, sagte er kurz, bestimmt und ohne Umschweife.„Jawohl, Mr. Vicktor.“Das Gespräch endete.Neben ihm konnte Amora ihre Nervosität kaum verbergen. Ihre Finger waren ineinander verschränkt, während sie gelegentlich leicht auf die Tischoberfläche klopfte. In ihrem Blick lagen Hoffnung und Ehrgeiz zugleich.„Kannst du es kaum erwarten?“, fragte Vicktor und warf ihr mit einem leichten Lächeln einen kurzen Blick zu.Amora hob leicht das Kinn. „Natürlich. Ich habe viel zu lange auf diesen Moment gewartet.“Noch bevor Vicktor antworten konnte, ertönte ein Kl

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