FAZER LOGINASHER’S SICHTAm nächsten Abend saß Asher Nelissa gegenüber in einem ruhigen Restaurant.Er hatte sich einen kleinen Tisch in der Nähe des Fensters ausgesucht, weg von der Menge. Die sanfte Musik, die im Hintergrund spielte, machte die Atmosphäre überraschend friedlich.Nelissa studierte ihn einen Moment lang, bevor sie lächelte.„Du siehst heute Abend tatsächlich entspannt aus“, sagte sie und hob eine Augenbraue mit einem neckenden Gesichtsausdruck.Asher kicherte und lehnte sich in seinem Stuhl zurück."Vielleicht lerne ich endlich, mich zu entspannen", antwortete er, sein Gesichtsausdruck war leichter als seit Wochen.Nelissa lächelte wissend.„Oder vielleicht hast du endlich aufgehört, dich wegen Cherise zu quälen“, neckte sie und legte ihr Kinn leicht gegen ihre Hand.Ashers Lächeln verblasste leicht."Ich arbeite immer noch daran", gab er ehrlich zu, seine Finger zeichneten den Rand seines Glases nach.Nelissas neckender Gesichtsausdruck wurde weicher.„Ich weiß“, antwortete sie
CHERISES SICHTAm nächsten Abend stand Cherise auf dem Balkon der neuen Wohnung und beobachtete die Lichter der Stadt darunter.Alles fühlte sich seltsam friedlich an.Nach tagelangem Umgang mit Daniel, den Aktionären und dem ständigen Druck, der das Unternehmen umgibt, hatte sie endlich einen Moment, in dem sie einfach atmen konnte.Sie hörte Schritte hinter sich.Als sie sich umdrehte, näherte sich Henry mit zwei Gläsern Saft.„Du bist auf mir verschwunden“, sagte Henry mit einem spielerischen Lächeln und hielt ihr ein Glas entgegen.Cherise akzeptierte es mit einem leisen Lachen.„Ich brauchte etwas Luft“, antwortete sie und lehnte sich an das Geländer.Henry stand neben ihr und studierte ihr Gesicht.„Du hast geschwiegen, seit wir angekommen sind“, bemerkte er, seine Augenbrauen hoben sich besorgt leicht.Cherise drehte sich mit einem kleinen Lächeln zu ihm um."Ich habe an uns gedacht."Sein Gesichtsausdruck wurde sofort weicher."Und was hast du entschieden?" Fragte er und nahm
ASHER’S SICHTAsher saß allein in seinem Auto vor dem Büro und starrte durch die Windschutzscheibe, während die Leute das Gebäude betreten und verlassen.Er hatte den ganzen Tag damit verbracht, sich selbst davon zu überzeugen, dass es ihm endlich gut ging.Cherise war mit Henry zusammen.Sie war glücklich.Er hatte das akzeptiert.Zumindest sagte er sich das immer wieder.Aber Akzeptanz bedeutete nicht, dass seine Gefühle verschwunden waren.Es gab immer noch Momente, in denen Cherise ohne Vorwarnung in seinen Sinn kam. Ihr Lächeln. Ihr Lachen. Die Art und Weise, wie sie ihn ansah, wenn alles zwischen ihnen noch gut war.Diese Erinnerungen machten ihn nicht mehr wütend.Sie tun einfach weh.Asher lehnte seinen Kopf gegen den Sitz und atmete leise aus.Er wollte nicht den Rest seines Lebens damit verbringen, an etwas festzuhalten, das ihm nicht mehr gehat.Er musste richtig loslassen.Als er endlich aus dem Auto stieg, bemerkte er Emily, die in der Nähe des Büroeingangs stand.Sie hie
Cherise's POVIch starrte auf den Umschlag auf der Küchentheke und konnte meine Augen nicht von dem darauf geschriebenen Satz abwenden.FRAG HENRY, WAS ER DIR NICHT GESAGT HAT.Die Worte schienen harmlos, aber sie rührten etwas Unangenehmes in mir auf.Henry stand mir gegenüber, sein Gesichtsausdruck änderte sich langsam, als er die Nachricht las."Woher kommt das?" Fragte er, seine Brauen zogen sich zusammen, als er nach dem Umschlag griff.„Ich habe es heute Morgen neben meiner Handtasche gefunden“, antwortete ich und beobachtete ihn aufmerksam.Henry hob es auf und drehte es um.Auf der Rückseite stand nichts geschrieben.Sein Kiefer zog sich zusammen.„Hat jemand gesehen, dass du es erhalten hast?“ Fragte er, seine Stimme kontrolliert, aber besorgt.„Nein“, antwortete ich und schüttelte den Kopf.Er legte den Umschlag wieder auf die Theke.Mehrere Sekunden lang sprach keiner von uns.Ich habe sein Gesicht studiert.Es gab etwas in seinem Gesichtsausdruck, das mein Herz sinken ließ
Cherise's POVAn der Zeit, als ich meine Wohnung erreichte, war ich unbeschreiblich erschöpft.Die Aktionärsversammlung, Daniels Drohungen, der Verrat von Menschen, denen ich vertraut hatte, und die ständige Angst, alles zu verlieren, was ich aufgebaut hatte, hatten mich nach Hause begleitet.Ich ließ meine Handtasche neben der Couch fallen und stand schweigend da, starrte auf nichts.Ich hatte den ganzen Tag damit verbracht, so zu tun, als wäre ich stark.Aber jetzt, wo ich allein war, begannen die Mauern, die ich um meine Gefühle herum gebaut hatte, zu bröckeln.Ich sank auf die Couch und bedeckte mein Gesicht mit beiden Händen.Ein leises Klopfen ertönte an der Tür.Ich musste nicht fragen, wer es war.Als ich es öffnete, stand Henry da und hielt eine kleine Papiertüte aus dem Restaurant unten in der Hand. Seine Anzugjacke war weg, seine Ärmel hochgekrempelt, und seine Sorge kreuzte sofort sein Gesicht, als er mich sah.„Du siehst erschöpft aus“, sagte Henry leise, seine Brauen zog
Cherise's POVDie Aufzugstüren öffneten sich zum Executive Floor.Cherise trat schnell aus, Henry neben ihr, während Asher und Nelissa mit den Finanzdokumenten folgten.Marcus blieb zurück.Seine Warnung hallte in ihrem Kopf wider.Daniel plant nicht, die Abstimmung zu gewinnen. Er plant, dafür zu sorgen, dass es überhaupt keine Abstimmung gibt.Cherise wandte sich an Henry."Was meinte er?"Henrys Gesichtsausdruck blieb angespannt."Wir werden es herausfinden."Sie erreichten kaum den Konferenzraum, als sich die Türen öffneten.Mehrere Aktionäre waren bereits drinnen.Und Daniel stand an der Kopfzeile des Tisches.Er sah völlig entspannt aus.Ein langsames Lächeln breitete sich über sein Gesicht aus, als er Cherise sah.„Du bist spät dran“, sagte Daniel und passte seine Manschettenknöpfe mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck an.Cherises Augen verengten sich."Sie haben das Meeting ohne angemessene Vorankündigung verschoben."Daniel zuckte beiläufig mit den Schultern."Die Aktionäre







