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Der wahre Hunger

Penulis: Thecozywriter
last update Tanggal publikasi: 2026-10-15 17:00:00

Der niedrige Bogen aus Dunkelheit weite sich mit einem Geräusch, als mahle Stein gegen Knochen. Kalte Luft strömte daraus und trug eine Präsenz so unermesslich, dass die Bindungsfresser klein wirkten. Ich spürte, wie die sich erholende Mate-Bindung zwischen Scott und mir zitterte, als erkenne sie einen älteren und weit geduldigeren Hunger. Scotts Arm legte sich fester um meine Taille. Selbst die teilweise Verbindung reichte aus, um denselben Blitz der Furcht zu teilen

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  • Luna Erwachen: Die Wölfin des Alphas    Der wahre Hunger

    Der niedrige Bogen aus Dunkelheit weite sich mit einem Geräusch, als mahle Stein gegen Knochen. Kalte Luft strömte daraus und trug eine Präsenz so unermesslich, dass die Bindungsfresser klein wirkten. Ich spürte, wie die sich erholende Mate-Bindung zwischen Scott und mir zitterte, als erkenne sie einen älteren und weit geduldigeren Hunger. Scotts Arm legte sich fester um meine Taille. Selbst die teilweise Verbindung reichte aus, um denselben Blitz der Furcht zu teilen.„Das ist kein weiterer Überrest“, sagte er unter dem Atem.„Nein.“ Meine Stimme kam nur deshalb fest heraus, weil er an meiner Seite gepresst war. „Das ist das, was das Tor die ganze Zeit zu gebären versucht hat.“Die Aschengarde in der Baumgrenze formierte sich in dichter Formation. Die beiden Bindungsfresser, noch halb geformt, drifteten näher an den Bogen, als würden sie zu Fuß gerufen. Miras geschichtetes La

  • Luna Erwachen: Die Wölfin des Alphas    Wo die Bindung sich erinnert

    Das Licht verblasste langsam, als sei die Welt selbst widerwillig, zurückzukehren. Ich kam auf kaltem Boden zu mir, die Ohren dröhnten, jeder Muskel zitterte unter dem Nachbeben der Macht, die aus mir herausgerissen worden war. Einen Moment lang wusste ich nicht mehr, wie man atmet. Dann brachte das Gewicht eines vertrauten Körpers an meiner Seite alles in einem Rausch zurück.Scott.Ich drehte mich mit einem gebrochenen Laut und fand ihn halb über mir liegend, einen Arm noch immer über meine Taille geworfen, als hätte er versucht, mich selbst in der Explosion zu schützen. Blut strich über sein Gesicht. Seine Augen waren geschlossen. Panik kratzte an meiner Kehle, bis ich zitternde Finger an seinen Hals legte und den steten, hartnäckigen Schlag seines Pulses spürte.„Scott.“ Meine Stimme brach. „Mach die Augen auf. Bitte.“Seine Wimpern flatterten. Als er mich end

  • Luna Erwachen: Die Wölfin des Alphas    Was ich nicht verlieren werde

    Scotts Körper verließ den Boden, als hätte sich eine unsichtbare Kette um den leeren Platz geschlossen, wo unsere Bindung hätte sein sollen. Er wurde so schnell rückwärts durch den zerbrochenen Abschnitt der Mauer gezogen, dass ich kaum Zeit hatte, seinen Namen zu schreien. Das kalte Licht des ersten Bindungsfressers wickelte sich wie lebendiges Seil um ihn. Der zweite, schnellere schloss von dem offenen Gelände jenseits heran.Ich rannte.Die Anführerin der Aschengarde bewegte sich, um mich zu blockieren. Ihre silbernen Augen waren ruhig, fast mitleidig. „Der Alpha ist dem Überrest bereits verloren. Der Schlüssel muss noch gerettet werden. Komm mit uns, solange noch Zeit ist.“Ich verlangsamte nicht. Ich traf sie mit jeder Kraft, die mir noch blieb, und stieß an den beiden Wölfen vorbei, die sie flankierten. Krallen rissen über meinen Arm. Ich spürte es kaum. Das E

  • Luna Erwachen: Die Wölfin des Alphas    Stille

    Die Stille traf härter als jeder physische Schlag. In einem Moment war die Mate-Bindung ein verletzter, aber lebendiger Faden zwischen uns. Im nächsten war sie weg, als wäre die Verbindung sauber durchgeschnitten worden. Ich spürte die Abwesenheit wie einen Fall. Scotts Hand war noch immer um die meine geschlossen, warm und real, doch das tiefe Bewusstsein seiner Gedanken und Emotionen war vollständig verschwunden.„Scott?“Er drehte den Kopf. Derselbe Schock lebte in seinen Augen. Er konnte mich ebenfalls nicht spüren. Was auch immer das Fragment getan hatte – es hatte die Bindung in die Stille gezwungen, ohne sie endgültig zu zerstören.Die Gestalt machte einen weiteren langen Schritt über das offene Gelände. Kaltes Licht strömte aus ihrem wechselnden Körper. So nah verstand ich endlich, was ich sah. Das Wissen stieg aus der dünner werdenden Barriere in meinem Blut

  • Luna Erwachen: Die Wölfin des Alphas    Immer noch festhalten

    Ich blieb lange bei Scott, nachdem die erste Welle des kalten Drucks abgeklungen war. Seine Hand blieb selbst in der Bewusstlosigkeit um die meine geschlossen, als weigere sich ein Teil von ihm, die Bindung loszulassen, egal wie sehr die uralte Macht versuchte, sie wegzureißen. Lila arbeitete still, prüfte seinen Puls und die wieder geöffneten Wunden, doch sie blickte immer wieder zum Fenster, wo die beiden fernen Glühen gegen den Nachthimmel pulsierten.Die Gestalt kam. Ich spürte es in der dünner werdenden Barriere unter meiner Haut – einen steten Zug, der mit jedem langsamen Schritt stärker wurde, den sie auf Silvercrest zu machte. Die versiegelte Macht hinter den Rissen regte sich unruhig, wollte antworten. Ich hielt sie mit allem nieder, was mir noch blieb.Scotts Finger zuckten. Seine Augen öffneten sich langsam, zuerst unscharf, dann fanden sie mein Gesicht mit einer Klarheit, die mir in der Brust wehtat.„Du bist noch hier“, flüsterte er.„Ich gehe nirgendwohin.“ Ich beugte mi

  • Luna Erwachen: Die Wölfin des Alphas    Die Gestalt erhebt sich

    Der zweite Saum riss nur eine kurze Entfernung vom Kampfgeschehen auf, und das kalte Licht, das herausströmte, war heller und gebündelter als das erste. Eine Gestalt zog sich mit absichtlicher, schrecklicher Geduld aus der zerbrochenen Erde empor. Zuerst hatte sie keine feste Form, nur eine Masse aus Schatten und blassem Schein, die sich faltete und entfaltete, als prüfe sie die Grenzen der Welt, in die sie eintrat. Dann begann sie sich zu verfestigen. Gliedmaßen. Ein Rumpf. Ein Kopf, der sich langsam dem Schlachtfeld zuwandte, als wüsste er bereits genau, wo der Schlüssel stand.Der Druck auf die dünner werdende Barriere in meinem Blut wurde sofort und erdrückend. Die versiegelte Macht dahinter preßte gegen die Risse, begierig, dem Ruf dessen zu antworten, was aufstieg. Ich taumelte. Scotts Arm schloss sich um meine Taille und hielt mich aufrecht, selbst als dieselbe Kraft die Mate-Bindung zwischen uns hämmerte.„Bleib bei mir“, befahl er zwischen zusammengebissenen Zähnen.Die Anfüh

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