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Kapitel 75

Penulis: Lunaink
last update Tanggal publikasi: 2026-10-10 02:43:21

Alex

Ich hatte nicht geschlafen. Zumindest nicht richtig. Ich hatte lediglich ein paar unruhige Stunden hinter mir, in denen sich mein Geist geweigert hatte, vollständig zur Ruhe zu kommen. Immer wieder kreisten dieselben Sorgen in meinem Kopf, bis schließlich die ersten Sonnenstrahlen durch die Jalousien fielen.

Ich blieb noch eine Weile liegen und starrte an die Decke, bevor ich schließlich aufgab und mich mühsam aus dem Bett quälte.

Ich war gerade erst in der Küche angekommen, um mir einen K
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  • Mein Mann will eine offene Ehe    Kapitel 80

    ElenaIch saß zusammengerollt auf dem Sofa im Wohnzimmer, meinen Laptop auf den Knien, und scrollte gedankenverloren durch alte Fotos, die ich seit Monaten nicht mehr angesehen hatte, als in einer Ecke des Bildschirms plötzlich eine Nachricht auftauchte.Lucy: Na, du Ausreißerin!Ich hielt den Atem an. Eine Sekunde lang starrte ich einfach nur auf die Nachricht, bevor mir ein kleines, ungläubiges Lachen entwich. Aufgeregt tippte ich eine Antwort, wobei meine Finger sich beinahe ungeschickt über die Tastatur bewegten.Elena: Hey. Es tut mir so unendlich leid. Du hast mir so gefehlt.Fast augenblicklich erschien die Anzeige, dass Lucy schrieb. Innerhalb weniger Sekunden füllte sich mein Bildschirm mit einer ganzen Reihe von Nachrichten. Lucy war eindeutig viel zu ungeduldig, um darauf zu warten, dass wir uns langsam Nachricht für Nachricht antworteten.Einen Augenblick später vibrierte mein Handy. Sie wollte mich anrufen.Ich nahm ab, noch bevor es aufhören konnte zu klingeln.„Mädchen“

  • Mein Mann will eine offene Ehe    Kapitel 79

    AlexIch stand noch immer unter dem Eindruck meiner Konfrontation mit Julian. Eine dunkle, zufriedene Ruhe hatte sich tief in meiner Brust ausgebreitet, als mein Telefon erneut klingelte.Auf dem Display erschien der Name meiner Mutter, und augenblicklich wurde ich hellhörig. In letzter Zeit ging es mir jedes Mal so, wenn ihr Name auf meinem Bildschirm auftauchte.„Mama?“„Alex.“ Ihre Stimme klang warm, beinahe zitternd vor einer Emotion, die ich seit Wochen nicht mehr bei ihr gehört hatte. „Sie möchte mit dir sprechen.“Meine Hand schloss sich fester um das Telefon.„Wer möchte …?“„Elena“, antwortete sie, und ich hätte schwören können, ihr Lächeln durch die Leitung hindurch zu hören. „Sie war heute Morgen bei mir. Sie hat mich gebeten, das hier zu arrangieren. Sie möchte, dass du herkommst. Hierher in die Stadt. Sie möchte mit dir reden, Alex.“Ich sprang so abrupt auf, dass mein Stuhl nach hinten rutschte und gegen die Wand hinter mir stieß.„Hat sie das wirklich gesagt? Genau dies

  • Mein Mann will eine offene Ehe    Kapitel 78

    AlexIch saß an meinem Schreibtisch und prüfte gerade die Quartalsberichte. Dabei genoss ich noch immer die stille Erleichterung, die mir Lucys Nachrichten am Vortag verschafft hatten, als James sich über die Gegensprechanlage meldete. Seine Stimme klang angespannter als gewöhnlich.„Sir, unten ist ein Mann, der darauf besteht, Sie zu sprechen. Er sagt, sein Name sei Julian. Er weigert sich, die Eingangshalle zu verlassen.“Meine Hand erstarrte auf den Dokumenten vor mir.Julian.Elenas Ex-Mann – sofern man diese arrangierte Verbindung überhaupt als echte Ehe bezeichnen konnte. Ich hatte seit Wochen nicht mehr an ihn gedacht. Nicht, seit mir Berichte vorgelegt worden waren, denen zufolge man sich bereits um ihn gekümmert, ihn gewarnt und ihm unmissverständlich klargemacht hatte, was passieren würde, sollte er erneut versuchen, Kontakt zu Elena aufzunehmen.„Schicken Sie ihn herauf“, sagte ich mit neutraler Stimme.Einige Minuten später öffnete sich die Tür meines Büros, und Julian tra

  • Mein Mann will eine offene Ehe    Kapitel 77

    ElenaIch war ganz in die Vorbereitungen für das Frühstück vertieft und wechselte zwischen Herd und Arbeitsfläche hin und her. Nach einer so unruhigen Nacht tat mir dieser vertraute Rhythmus richtig gut. Ich bereitete fluffige Omeletts zu, die ich sorgfältig in der Pfanne zusammenklappte, während knusprige Bratkartoffeln auf der Herdplatte daneben goldbraun wurden. Im Ofen stand außerdem eine Auflaufform mit überbackenen Haferflocken und Käse, von der ich wusste, dass Jessie vor Begeisterung aufschreien würde, sobald sie den Duft wahrnahm.Es war bereits sieben Uhr, als es an der Tür klingelte. Ich musste nicht einmal raten, wer es war.Ich trocknete mir die Hände an einem Geschirrtuch ab und eilte zur Tür. Dort stand sie – Mrs. Hedger, strahlend wie immer und mit genau dem Käsekuchen in den Händen, den ich so sehr liebte.„Oh mein Gott, Mrs. Hedger, der Käsekuchen!“, rief ich lachend aus, während ich ihn entgegennahm. „Sie haben ihn nicht vergessen!“„Sobald du das Frühstück erwähnt

  • Mein Mann will eine offene Ehe    Kapitel 76

    ElenaIch hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan. Meine Gedanken kehrten immer wieder zu Lucys Stimme zurück, zu Mrs. Hedgers Geständnissen und zu Alex' Namen, der auf meinem Handy aufgeleuchtet hatte, während ich wie erstarrt dagestanden und es nicht geschafft hatte, den Anruf entgegenzunehmen.Als ich gegen Morgengrauen schließlich doch einschlief, kam es mir vor, als wären nur wenige Minuten vergangen, bevor mein Wecker um Punkt sechs Uhr schrillend und unerbittlich losging und mich brutal in einen neuen Tag zurückriss, auf den ich mich alles andere als vorbereitet fühlte.Ich blieb noch eine Weile liegen und starrte an die Decke, bevor ich eine Entscheidung traf.Offensichtlich brachte es mich nicht weiter, über all das allein in meinem Kopf nachzugrübeln. Ich musste die Dinge klären – endgültig, anstatt sie immer wieder in Gedanken durchzukauen, bis ich vor Sorge noch krank wurde.Ich brauchte inneren Frieden, und den würde ich nicht finden, wenn ich dem Gespräch auswich, auf da

  • Mein Mann will eine offene Ehe    Kapitel 75

    AlexIch hatte nicht geschlafen. Zumindest nicht richtig. Ich hatte lediglich ein paar unruhige Stunden hinter mir, in denen sich mein Geist geweigert hatte, vollständig zur Ruhe zu kommen. Immer wieder kreisten dieselben Sorgen in meinem Kopf, bis schließlich die ersten Sonnenstrahlen durch die Jalousien fielen.Ich blieb noch eine Weile liegen und starrte an die Decke, bevor ich schließlich aufgab und mich mühsam aus dem Bett quälte.Ich war gerade erst in der Küche angekommen, um mir einen Kaffee zu machen, als mein Telefon klingelte.Lucy.„Bitte sag mir, dass du gute Nachrichten hast“, platzte ich heraus, noch bevor es zum zweiten Mal klingeln konnte.„Alex.“Ihre Stimme klang seltsam, voller Emotionen, als hätte sie geweint. Sofort zog sich mein Magen zusammen, während ich mich innerlich auf das Schlimmste vorbereitete.„Was ist passiert? Geht es Elena gut? Und dem Baby …?“„Sie hat mich angerufen“, sagte Lucy und unterbrach damit den Strudel meiner Gedanken. „Gestern Abend. Ele

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