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Der unerwünschte Besucher 2

Penulis: Writertess
last update Tanggal publikasi: 2026-07-15 20:27:11

Knox

Die Tür flog auf und riss beinahe aus den Angeln, aber das ist mein geringstes Problem.

Ich stehe in der Tür und spüre, wie mein Blut unter meiner Haut kocht, wie Hitze durch meine Adern strömt.

Sie sitzt da und hat ihre langen Beine lässig auf meinem Drehstuhl übereinandergeschlagen, als gehöre er ihr.

Nach all den Jahren. Was will sie bloß? Was auch immer es ist, ich werde es ihr nicht geben.

Meine Nerven liegen blank, meine Hände ballen sich zu Fäusten, während mich diese klaren blauen Augen anstarren. Dann breitet sich ein zuckersüßes Lächeln auf ihrem Gesicht aus.

Ich weiß nicht, was mich mehr ärgert, ihre Anwesenheit oder ihr Lächeln.

„Monica, was machst du hier?“, frage ich und schlage die Tür zu. Der Knall hallt durch die Wände meines Büros.

Ihr Lächeln wird breiter. „Knox, so behandelt man niemanden, der einem so wichtig ist. Es ist schon lange her“, schnurrt sie mit sanfter, neckender Stimme.

Sie strahlt eine Eleganz aus, die ihre Präsenz ankündigt, aber gleichzeitig erdrückend wirkt.

Ich weiß, was sie versucht, sie gibt sich so unschuldig und harmlos. Aber so ist sie nicht. Hinter ihrer Schönheit und ihrem gepflegten Äußeren verbirgt sich eine Schlange.

Und ich bereue es, sie jemals kennengelernt zu haben. Wie konnten wir überhaupt ein Paar werden? Ehrlich gesagt, kenne ich die Antwort. Ein oberflächlicher Grund. Wir waren gut im Bett, aber nicht mehr.

Ungefragt blitzten Erinnerungen auf, meine breiten Hüften wippten Nacht für Nacht auf meinem harten Schwanz.

Und wie sie meinen Namen lustvoll stöhnte. Wir waren so verliebt, dachte ich. Bis alles wie ein Kartenhaus zusammenbrach.

Ich reiße mich schnell aus diesen dummen Gedanken zusammen, die ich eigentlich gar nicht haben sollte.

Sie schiebt den Stuhl zurück und steht auf. Ihr schwarzes Kleid betont jede Kurve ihres Körpers.

Und diese Brüste… verdammt! Ich habe einfach eine Schwäche für Frauen mit einem üppigen Dekolleté. Dieselbe Größe wie bei Gina. Der Unterschied? Monica hat sich die Brüste vergrößern lassen.

Damals hat es mich nicht gestört.

Sie schritt elegant auf mich zu, ihre breiten Hüften rollten wie gut geölte Räder. Ihre scharfen Absätze klackten auf dem Boden. Es war das einzige Geräusch im Raum, doch es zerriss meine wilden Gedanken und holte mich in die Realität zurück.

Monica sollte hier nicht sein. Ich frage mich, wie die Sicherheitsleute draußen sie reinlassen konnten, bei diesem aufreizenden Minikleid.

Ich glaube, ich muss diese Typen feuern und sie durch fähigere Leute ersetzen!

Sie streckt die Hand aus, ihre Hand streift meine Schulter, und ich erstarre. Was auch immer ich einst für sie empfand, ist längst erloschen und im Sand der Zeit begraben.

Damals reichte schon ihre Stimme, um mich zu erregen. Damals hätte ich sie den ganzen Tag lang reiten können. Aber diese Zeiten sind vorbei, besonders nach dem, was sie mir angetan hat.

Ich starre ihre Hand wütend an. Dann schüttle ich sie ab, als trüge sie eine schreckliche Krankheit. „Monica, raus aus meinem Büro! Sofort!“, knurre ich.

Sie schmollte, und diese aufgesetzte Freundlichkeit in ihrer Stimme ging mir schon jetzt auf die Nerven. „Ich habe dich vermisst. Ich bin erst gestern zurückgekommen, deshalb wollte ich mal hallo sagen.“

Sie greift wieder nach mir, aber ich habe ihr Handgelenk in der Luft aufgefangen.

„Du vermisst mich?“, spotte ich. „Netter Versuch. Verschwinde jetzt, bevor ich zu drastischen Maßnahmen gezwungen bin.“

Blitzschnell verschwand ihr Lächeln, und ihre Augen blitzten vor dunkler Wut auf. Ihre Maske der Sanftmut fiel ab und gab den Blick auf die Dunkelheit darunter frei.

„Knox, ich bin hier, um zu reden“, schnauzt sie. „Muss ich etwa um deine Aufmerksamkeit betteln?“

Ich ignoriere sie und gehe zu meinem Tisch. Die Fliegen sind alle noch genau da, wo ich sie gelassen habe. Ich lasse mich in meinen Stuhl fallen und fixiere sie mit meinem Blick.

„Du verdienst meine Aufmerksamkeit nicht. Nicht nach dem, wie es zwischen uns geendet hat.“

Sie hebt die Hände, als wolle sie sich ergeben: „Hör zu, du musst die Vergangenheit nicht wieder aufwärmen. Ich habe Mist gebaut, und ich weiß es.“

Sie zieht einen Stuhl heran und setzt sich mir gegenüber.

„Aber ich weiß, dass du mich immer noch liebst und ich will dich zurück.“

Ich brach in unkontrollierbares Lachen aus, das Geräusch erfüllte das Büro, bevor ich abrupt aufhörte.

„Du spinnst wohl. Wenn das ein Witz sein soll, ist er lustig. Verschwinde jetzt.“

Ihr Blick wird schärfer. „Ich gehe nirgendwohin. Du gehörst mir.“

So wie sie es sagt, klingt es nicht nach Zuneigung, sondern eher nach einer Drohung.

Ich habe schon genug Probleme. Emma, mein süßes kleines Problem, ist mehr, als ich bewältigen kann. Monica auch noch dazuzunehmen, ist unmöglich.

„Ich bin verheiratet“, sage ich entschieden. „Sie sollten sich jemand anderen suchen. Meine Frau kommt gleich, ich will keine Szene.“

Diesmal wirft sie den Kopf zurück und lacht spöttisch. Ich fixiere sie mit einem harten Blick und frage mich, ob etwas daran lustig ist. „Du glaubst, ich lüge?“, frage ich.

Sie unterdrückte ihr Lachen und winkte ab, als wolle sie mich wegschicken. „Ist mir egal. Du hast mich vor ihr kennengelernt, und wir können von vorn anfangen.“

Ich beuge mich vor. „Ich will dich nicht in meinem Leben. Was lässt dich glauben, dass ich dich zurückwill?“

Sie erhebt sich langsam und bedächtig und tritt auf mich zu. Ich drehe meinen Stuhl, um ihr gegenüberzustehen.

Sie überbrückt die Distanz zwischen uns. Bevor ich aufstehen kann, drückt sie mich zurück in meinen Sitz und rutscht auf meinen Schoß.

Ihre Hände drückten gegen meine Brust. Ich konnte sehen, wie sich ihre Brustwarzen durch den dünnen Stoff ihres Kleides abzeichneten.

Sie bemerkt meinen Blick auf ihrer Brust und deutet dies als Erlaubnis, ihre Brust gegen mich zu drücken.

Mein Hals ist plötzlich wie ausgetrocknet. Diese Nähe brauche ich nicht. Ich will sie nicht. Soll sie es ruhig weiter versuchen, zwischen uns wird sowieso nichts passieren.

Ich umfasse ihre Taille, bereit, sie von mir zu stoßen. Doch gerade als ich dachte, ich könnte ihr widerstehen, pressen sich ihre Lippen auf meine.

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