Verraten und wiedergeboren

Verraten und wiedergeboren

last updateปรับปรุงล่าสุด : 2026-10-29
โดย:  Reeอัปเดตเมื่อครู่นี้
ภาษา: Deutsch
goodnovel16goodnovel
คะแนนไม่เพียงพอ
3บท
16views
อ่าน
เพิ่มลงในห้องสมุด

แชร์:  

รายงาน
ภาพรวม
แค็ตตาล็อก
สแกนรหัสเพื่ออ่านบนแอป

Kiara hat alles für ihren Mann Axel geopfert. Doch dann fand sie heraus, dass er sie mit einer anderen Frau betrog. Der schlimmste Verrat kam jedoch, als sie erfuhr, dass die Tochter, die sie jahrelang großgezogen und geliebt hatte, gar nicht ihre eigene war. Bevor sie diesen Schmerz überwinden konnte, brach die Welt zusammen. Axel ließ sie einfach zurück, damit sie starb. Doch Kiara überlebte. Als sie wieder aufwachte, befand sie sich in einer schrecklichen Welt voller Monster und Gefahren. Ein geheimnisvolles System erwachte in ihr und verlieh ihr besondere Kräfte. Kiara hat nichts mehr zu verlieren. Sie will stärker werden, Vorräte sammeln und überleben. Doch in einer Welt, in der Vertrauen gefährlich ist und Macht über alles entscheidet, kann eine Frau, die alles verloren hat, wieder aufstehen und sich ein neues Leben aufbauen?

ดูเพิ่มเติม

บทที่ 1

Kiara

Kapitel 1

Kiaras Sicht

Ich hatte den ganzen Nachmittag in der Küche gestanden und Essen für die Mitarbeiter meines Mannes vorbereitet. Mein Rücken tat weh, und meine Hände waren müde, aber ich machte weiter, weil alles perfekt sein sollte.

Heute sollte ein schöner Tag werden. Mein Mann Axel hatte mir versprochen, nach der Arbeit etwas Zeit mit mir und unserer Tochter zu verbringen.

Ich lächelte, als ich das letzte Gericht fertig hatte und alles ordentlich auf dem Tisch anrichtete. Dann wischte ich meine Hände an meiner Schürze ab und verließ die Küche, um alle zum Mittagessen zu rufen.

Doch als ich nach draußen trat, blieb ich wie angewurzelt stehen.

Axel küsste eine Frau.

Die Schüssel in meinen Händen fühlte sich plötzlich viel zu schwer an.

Ich stand einfach da und starrte den Mann an, den ich seit Jahren meinen Ehemann nannte. Seine Lippen lagen noch immer auf denen einer anderen Frau.

Das war kein Versehen. Es war auch kein harmloser Moment.

Sein Arm lag um ihre Taille, und sie hatte ihre Arme um seinen Hals geschlungen, als wäre sie genau dort, wo sie hingehörte.

Ich kannte sie. Sie hieß Vesper und war schon immer in Axels Nähe gewesen.

Unzählige Male hatte ich ihren Namen auf seinem Handy gesehen. Ich hatte gesehen, wie sie vor seinem Büro auf ihn wartete. Und ich hatte bemerkt, wie sie ihn ansah, wenn sie glaubte, dass ich nicht hinschaute.

Ich hatte mich schon so oft über sie beschwert.

Doch jedes Mal sagte Axel dasselbe.

„Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, Kiara. Du bist Hausfrau. Kümmere dich um dein Zuhause und hör auf, dir Gedanken über meine Kollegen zu machen.“

Eine Hausfrau.

Er hatte es so oft gesagt, dass ich irgendwann aufgehört hatte, mit ihm darüber zu streiten.

Ich hatte mir eingeredet, dass ich nur eifersüchtig war, weil ich ihn zu sehr liebte. Ich war zu Hause geblieben, weil er wollte, dass ich mich um unsere Familie kümmerte. Ich hatte meinen Job aufgegeben, weil er mir versichert hatte, dass er für alles sorgen würde, was ich brauchte.

Meine Tage verbrachte ich mit Kochen, Putzen und der Betreuung unserer Tochter, weil er sagte, dass eine gute Ehefrau und Mutter sich so verhalten sollte.

Und jetzt stand ich in meinem eigenen Esszimmer und musste mit ansehen, wie mein Mann eine andere Frau küsste.

Schließlich löste Axel sich von ihr. Seine Augen trafen auf meine.

Einen Moment lang wartete ich darauf, dass er sich schämen würde.

Doch das tat er nicht.

Er sah mich lediglich genervt an, weil ich sie gestört hatte.

„Du bist ja da“, sagte er.

Ich starrte ihn an. Ich wusste nicht, was ich sonst sagen sollte.

Vesper sah mich an und lächelte dann.

Dieses Lächeln ließ etwas in mir vor Wut brennen.

Langsam ging ich zum Tisch. Die Schüssel hielt ich noch immer in den Händen.

„Du hast gesagt, sie wäre deine Kollegin.“ Meine eigene Stimme klang fremd in meinen Ohren.

Axel lehnte sich gegen den Tisch.

„Ist sie auch.“

Ich sah Vesper an.

„Kollegen küssen sich nicht auf diese Weise.“

Niemand antwortete. Ich spürte, wie alle mich ansahen, und plötzlich wurde mir bewusst, wie ich aussah.

Mein Kleid spannte sich um meinen Körper. Im Laufe der Jahre hatte ich so viel zugenommen, dass ich mich manchmal selbst im Spiegel kaum wiedererkannte.

Doch Axel hatte mir deswegen nie das Gefühl gegeben, hässlich zu sein.

Als ich ihn geheiratet hatte, war ich schlank gewesen.

Ich erinnerte mich daran, wie er früher meine Taille umfasste und mir sagte, wie schön ich war.

Später, als ich zunahm, war er derjenige, der behauptete, ich würde mit etwas mehr Gewicht besser aussehen. Wenn ich versuchte, eine Diät zu machen, brachte er mir Essen mit nach Hause.

Und jetzt stand er hier mit einer anderen Frau.

Ich sah Vesper noch einmal an und beschloss, das, was ich gerade gesehen hatte, vorerst zu ignorieren.

Ich begann, das Essen zu servieren. Zuerst bekam Axel seinen Teller, dann die anderen. Ich gab mir Mühe, meine zitternden Hände unter Kontrolle zu halten.

Als ich Vesper erreichte, sah sie mich mit demselben Lächeln an.

Ich tauchte den Servierlöffel in die Schüssel. Doch bevor ich ihr das Essen auf den Teller legen konnte, griff Vesper plötzlich nach der Schüssel und kippte den Inhalt absichtlich über mich.

Das heiße Essen ergoss sich über mein Kleid und meine Haut.

Ich schrie auf.

Doch alle lachten.

Sogar meine Tochter lachte.

Mein eigenes Kind saß dort und sah zu, wie eine andere Frau Essen über mich schüttete. Und trotzdem lachte sie gemeinsam mit den anderen.

Ich starrte sie an und konnte kaum glauben, was ich da sah.

War das wirklich meine Tochter? Das kleine Mädchen, das ich jahrelang geliebt und umsorgt hatte?

Etwas in mir zerbrach.

Bevor ich überhaupt darüber nachdenken konnte, was ich tat, hob ich die Schüssel an und schüttete das Essen direkt über Vesper.

Diesmal lachte niemand.

Axel bewegte sich so schnell, dass ich ihn kaum kommen sah. Seine Hand traf mein Gesicht.

Das Geräusch der Ohrfeige hallte durch den Raum. Mein Kopf wurde durch die Wucht des Schlages zur Seite gerissen.

Für einige Sekunden konnte ich mich nicht bewegen.

Meine Wange brannte. Langsam hob ich die Hand und berührte sie. Tränen stiegen mir in die Augen.

Axel hatte mich noch nie geschlagen.

Nicht ein einziges Mal.

Ich sah ihn an und hoffte, dass er vielleicht erkennen würde, was er gerade getan hatte.

Doch stattdessen sah er mich wütend an.

„Du hast mich genug blamiert.“

Ich starrte ihn unter Tränen an.

„Du hast mich geschlagen?“

Er sagte nichts.

„Du hast deine eigene Frau geschlagen? Wegen einer Kollegin?“ Bei den letzten Worten versagte meine Stimme.

Vesper wischte sich das Essen aus dem Gesicht und von ihrer Kleidung. Dabei sah sie mich mit einem Ausdruck an, den ich nicht verstehen konnte.

Dann wandte sie sich an Axel.

„Wie lange willst du sie noch glauben lassen, dass ich nur deine Kollegin bin?“

Mein Herz blieb stehen.

Ich sah sie an und dann Axel.

„Wer ist sie?“

Axel schwieg.

Dieses Schweigen machte mir mehr Angst als jede Antwort.

„Axel, wer ist sie?“, fragte ich erneut.

Endlich sah er mich an. In seinen Augen lag keine Wärme mehr.

„Willst du es wirklich wissen?“

Ich nickte.

Er warf Vesper einen kurzen Blick zu, bevor er sich wieder mir zuwandte.

„Sie ist die Frau, die ich liebe.“

Mein Herz sank in die Tiefe.

„Nein.“

„Das hättest du schon vor langer Zeit merken müssen.“

Ich schüttelte den Kopf. Meine Augen füllten sich bereits mit Tränen.

„Das kannst du nicht sagen.“

Axel musterte mich angewidert von oben bis unten.

„Warum nicht? Willst du wissen, was ich sehe, wenn ich dich jetzt anschaue?“

„Axel, bitte.“

„Ich sehe eine dicke Frau, die nichts aus ihrem Leben macht, außer in meinem Haus herumzusitzen.“

Ich legte die Hände auf meinen Bauch. Mein ganzer Körper zitterte.

„Als ich dich geheiratet habe, warst du schön. Du hattest Träume und Ziele. Und jetzt? Du stehst morgens auf, isst, putzt das Haus und wartest darauf, dass ich nach Hause komme. Das ist dein ganzes Leben.“

„Du hast mir gesagt, ich soll meinen Job aufgeben“, flüsterte ich. „Du wolltest, dass ich zu Hause bleibe.“

„Ich habe dich zu nichts gezwungen.“

„Du hast versprochen, für mich zu sorgen.“

„Und das habe ich getan. Also tu nicht so, als würde ich dir etwas schulden, nur weil du dich für dieses Leben entschieden hast.“

Meine Tränen liefen immer stärker.

„Denkst du wirklich so über mich?“

Er zögerte keine Sekunde.

„Dick. Unattraktiv. Langweilig. Du hast zugelassen, dass aus dir nichts weiter als eine Hausfrau wird.“

Dann sah er Vesper an.

„Sie ist alles, was du nicht bist.“

Ich fühlte mich völlig zerstört. Doch es gab noch etwas, von dem ich glaubte, dass es uns retten könnte.

„Ich bin deine Frau“, sagte ich unter Tränen. „Wenn du nicht meinetwegen bleiben willst, dann bleib wenigstens wegen unseres Kindes.“

Jemand lachte.

Verwirrt sah ich mich im Raum um, als eine weitere Person einstimmte.

„Was ist daran so lustig?“

Vesper hielt sich die Hand vor den Mund, doch sie lächelte.

Axel starrte mich an.

„Welches Kind?“

Mein Herz setzte aus.

„Unsere Tochter.“

Sein Gesicht blieb kalt.

„Das Kind war nie deins.“

Ich starrte ihn an, unfähig, seine Worte zu verstehen.

„Was?“

„Als du entbunden hast, ist dein Baby gestorben. Das Kind, das du all die Jahre großgezogen hast, ist Vespers Tochter.“

Mein ganzer Körper wurde eiskalt.

„Nein.“

„Du warst schwach und hast getrauert. Vesper wollte sich nicht um ihr Kind kümmern. Deshalb haben wir dich glauben lassen, dass es deine Tochter ist.“

Ungläubig sah ich Vesper an. Doch sie zeigte keinerlei Scham.

„Ihr habt mich sie großziehen lassen?“

Axel nickte.

„Du hast sie geliebt. Deshalb haben wir dich in dem Glauben gelassen, dass sie deine Tochter ist.“

Ich bekam kaum noch Luft. All die Erinnerungen stürzten auf mich ein.

Die Nächte, in denen ich wach geblieben war, wenn sie krank gewesen war. Die Geburtstage, die ich für sie geplant hatte. Die Kleidung, die ich ihr gekauft hatte. Das Geld, das ich für sie ausgegeben hatte. Und jedes Opfer, das ich für sie gebracht hatte.

All die Jahre hatte ich ein Kind großgezogen, das niemals meines gewesen war.

Ich drehte mich zu meiner Tochter um. Tränen liefen über mein Gesicht.

„Mein Schatz, komm zu Mama.“

Ich streckte die Arme nach ihr aus.

Sie sah mich einen Moment lang an, bevor sie zu Vesper blickte.

Dann lief sie zu ihr.

„Mama!“

Vesper fing sie auf und nahm sie in die Arme.

Ich hörte auf zu atmen.

Das kleine Mädchen, das ich jahrelang getragen, beschützt und geliebt hatte, hatte gerade eine andere Frau Mama genannt.

Ein Schluchzen entkam meinen Lippen. Ich hielt mir die Hand vor den Mund.

„Nein …“

Jemand lachte. Eine andere Person nannte mich erbärmlich, während jemand anderes über mein Gewicht flüsterte.

Ich sah Axel an und hoffte, wenigstens ein wenig Reue in seinem Gesicht zu erkennen.

Doch da war nichts.

Er stand einfach neben Vesper und sah zu, wie ich zerbrach.

Der Mann, für den ich meine Jugend, meine Karriere, meinen Körper und mein Glück geopfert hatte, zeigte nicht einmal Bedauern.

In diesem Moment verstand ich endlich, dass ich schon sehr lange allein gewesen war.

Ich hatte es nur nicht bemerkt.

Dann begann der Boden zu beben.

Die Teller klapperten auf dem Tisch, und das Lachen verstummte augenblicklich.

Von draußen drang ein tiefes, furchterregendes Geräusch herein.

Die Fenster zerbrachen.

Ich blickte nach oben und sah, wie sich der Himmel dunkelrot färbte, als hätte sich Blut über ihn ergossen.

„Was passiert hier?“

Niemand antwortete.

Plötzlich riss der Boden unter unseren Füßen auf. Menschen schrien und rannten in alle Richtungen.

Der Tisch kippte um, Stühle krachten zu Boden, und Panik brach aus.

Axel packte Vesper und rannte mit ihr zur Tür.

„Axel!“

Ich streckte die Hand nach ihm aus.

Er drehte sich nicht um.

Er blickte nicht einmal zurück.

Der Boden brach unter meinen Füßen zusammen, und ich schrie, als ich in die Dunkelheit stürzte.

Das Letzte, was ich sah, war Axel, der Vesper festhielt, während meine Tochter sich an sie klammerte.

Dann wurde alles schwarz.

แสดง
บทถัดไป
ดาวน์โหลด

บทล่าสุด

บทอื่นๆ
ไม่มีความคิดเห็น
3
สำรวจและอ่านนวนิยายดีๆ ได้ฟรี
เข้าถึงนวนิยายดีๆ จำนวนมากได้ฟรีบนแอป GoodNovel ดาวน์โหลดหนังสือที่คุณชอบและอ่านได้ทุกที่ทุกเวลา
อ่านหนังสือฟรีบนแอป
สแกนรหัสเพื่ออ่านบนแอป
DMCA.com Protection Status